Muntanitzbach
| Muntanitzbach | ||
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Unterlauf des Muntanitzbaches | ||
| Daten | ||
| Gewässerkennzahl | AT: 2-374-64-66-10 | |
| Lage | Osttirol | |
| Flusssystem | Donau | |
| Abfluss über | Kalserbach → Isel → Drau → Donau → Schwarzes Meer | |
| Quelle | östlich des Gradötzkees 47° 3′ 46″ N, 12° 35′ 36″ O | |
| Quellhöhe | ca. 2883 m ü. A.[1] | |
| Mündung | nördlich der Trinklebenalm in den KalserbachKoordinaten: 47° 3′ 25″ N, 12° 37′ 24″ O 47° 3′ 25″ N, 12° 37′ 24″ O | |
| Mündungshöhe | 1661 m ü. A.[1] | |
| Höhenunterschied | ca. 1222 m | |
| Sohlgefälle | ca. 111 % | |
| Länge | 1,1 km | |
| Einzugsgebiet | 2,204 km²[2] | |
| Gemeinden | Kals am Großglockner | |
Der Muntanitzbach ist ein Bach in der Gemeinde Kals am Großglockner (Bezirk Lienz). Der Bach entspringt an der Ostseite der Granatspitzgruppe und mündet im Kalser Dorfertal in den Kalserbach. Der Flurname Muntanitz leitet sich vermutlich vom slawischen Wort *mǫtьnica (Trübenbach) ab, könnte aber auch ein romanisch-slawischer Mischname mit dem romanisch Wort montanus (Berg) und slawisch -(ьn)ica sein.[3]
Verlauf
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Muntanitzbach entspringt unterhalb des Gradötzkees südöstlich des Kleinen Muntanitz und speist sich vor allem aus dem Schmelzwasser des Gletschers. Er fließt nach Osten ab, wobei sein Einzugsgebiet im Norden von der Muntanitzschneid und im Süden von der Plojwand begrenzt wird. Der Bach durchfließt im Mittelteil das Gebiet der Vorderen Ochsenalm und stürzt danach ins Dorfertal ab. Dort mündet er von links in den dort als Seebach bezeichneten Kalserbach.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 TIRIS
- ↑ Flächenverzeichnis der österreichischen Flussgebiete. Draugebiet. In: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (Hrsg.): Beiträge zur Hydrographie Österreichs. Heft Nr. 59. Wien 2011, S. 13 (bmlrt.gv.at [PDF; 3,6 MB]).
- ↑ kalskommunikation.at (Gemeinde Kals) Kalser Namen