Moritz Oppelt
Moritz Paul Georg Oppelt[1] (* 4. Februar 1989 in Heidelberg) ist ein deutscher Politiker (CDU). Er war von 2021 bis 2025 Mitglied des Deutschen Bundestages. Seit 2026 ist er baden-württembergischer Minister der Justiz und für Migration.
Ausbildung und Beruf
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Oppelt wuchs als Ältestes von fünf Geschwistern in Neckargemünd auf und besuchte dort die Schule. Nach seinem Abitur am Gymnasium Neckargemünd studierte er ab 2008 Rechtswissenschaft an der Universität Mannheim, wobei er das erste juristische Staatsexamen und den Bachelor Unternehmensjurist erlangte. Von 2015 bis 2017 absolvierte er sein Referendariat am Landgericht Mannheim und schloss seine juristische Ausbildung mit dem zweiten juristischen Staatsexamen ab.[2]
Von Oktober 2017 bis März 2018 war er juristischer Mitarbeiter bei Notaren in Wiesloch. Ab März 2018 war er als Jurist in der Finanzverwaltung des Landes Baden-Württemberg tätig. Zuletzt war er Sachgebietsleiter in der Steuerfahndung. Von März 2020 bis März 2021 war er zudem Dozent an der Hochschule für Finanzen und Verwaltung in Ludwigsburg im Fach Privatrecht.[2]
Politischer Werdegang
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Partei
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Oppelt trat 2007 sowohl der Jungen Union als auch der CDU bei. Von November 2014 bis Oktober 2022 war er Bezirksvorsitzender der Jungen Union Nordbaden. Seit Anfang 2018 ist er CDU-Stadtverbandsvorsitzender in Neckargemünd. Ab September 2019 war er stellvertretender Bezirksvorsitzender der CDU Nordbaden, im Oktober 2021 übernahm er deren Vorsitz.[2] Bei der Europawahl 2019 kandidierte er auf dem siebten Platz der Landesliste der CDU Baden-Württemberg, verpasste allerdings den Einzug in das Europäische Parlament.
Bundestag
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bei der Bundestagswahl 2021 gewann Oppelt mit 28,5 % der Erststimmen das Direktmandat im Bundestagswahlkreis Rhein-Neckar und zog damit in den 20. Deutschen Bundestag ein.[1] Bei der Bundestagswahl 2025 konnte er den Wahlkreis zwar erneut gewinnen, verpasste aber aufgrund des geänderten Wahlrechts und fehlender Zweitstimmendeckung den erneuten Einzug in den Bundestag. Als Andreas Jung im Mai 2026 sein Bundestagsmandat aufgab, um baden-württembergischer Kultusminister zu werden, verzichtete Oppelt, der gerade erst ebenfalls zum Landesminister berufen worden war, auf die Möglichkeit, in den Bundestag nachzurücken.
Landesminister
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 13. Mai 2026 wurde Oppelt zum Minister der Justiz und für Migration im Kabinett Özdemir ernannt.[3]
Mitgliedschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Oppelt ist Mitglied der überparteilichen Europa-Union Deutschland, die sich für ein föderales Europa und den europäischen Einigungsprozess einsetzt.[4]
Privates
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Oppelt ist evangelisch. Er ist verheiratet, Vater zweier Kinder und wohnt mit seiner Familie in Neckargemünd.[2]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Biografie beim Deutschen Bundestag
- Offizielle Website von Moritz Oppelt
- Moritz Oppelt auf abgeordnetenwatch.de
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Ergebnisse Rhein-Neckar – Der Bundeswahlleiter. Abgerufen am 18. Oktober 2021.
- 1 2 3 4 Moritz Oppelt: Moritz Oppelt. Abgerufen am 9. Mai 2026.
- ↑ Nicole Freyler, Katharina Fuß: CDU in Baden-Württemberg stimmt für Koalitionsvertrag mit Grünen. In: tagesschau. 9. Mai 2026, abgerufen am 9. Mai 2026.
- ↑ Moritz Oppelt. In: Website der Europa-Union Deutschland. Abgerufen am 5. November 2024.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Oppelt, Moritz |
| ALTERNATIVNAMEN | Oppelt, Moritz Paul Georg |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (CDU), MdB |
| GEBURTSDATUM | 4. Februar 1989 |
| GEBURTSORT | Heidelberg, Deutschland |