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Morae

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Morae
Morae (Osttimor)
Morae (Osttimor)
Morae
Koordinaten 8° 37′ S, 125° 10′ OKoordinaten: 8° 37′ S, 125° 10′ O

Karte des Sucos Vaviquinia
Basisdaten
Staat Osttimor
Gemeinde Liquiçá
Verwaltungsamt Maubara
Suco Vaviquinia
Einwohner 300
Politik
Chefe de Aldeia Manuel Carion do Santos (2023)

Morae ist eine osttimoresische Aldeia im Suco Vaviquinia (Verwaltungsamt Maubara, Gemeinde Liquiçá).[1] 2015 lebten in der Aldeia 300 Menschen.[2]

Morae liegt im Nordwesten des Sucos Vaviquinia an der Sawusee. Östlich und südlich befindet sich die Aldeia Delesuvati. Im Westen grenzt Morae an den Suco Gugleur. Der Fluss Marae und sein Nebenfluss, der Mantaro, bilden hier die Grenze.[1][3] Die Überlandstraße von Vila de Liquiçá nach Balibo führt entlang der Küste. An ihr und entlang dem Fluss liegt das Dorf Morae. Im Osten des Ortes steht ein Konvent der Karmelitinnen.[1]

Am 9. Juni 1893 brannten portugiesische Truppen, während ihres Feldzuges gegen die Revolte von Maubara den Weilewr Morae nieder.[4]

Am 16. März umzingelte die pro-indonesische Miliz Besi Merah Putih (BMP) das Konvent der Karmelitinnen in Morae. Man beschuldigte die Nonnen, sie würden die Unabhängigkeitsaktivisten unterstützen und drohte alle zu töten.[5.1]

2023 wurde Manuel Carion do Santos zum Chefe de Aldeia gewählt.[6]

Persönlichkeiten

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Einzelnachweise

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  1. a b c Direcção-Geral de Estatística: Atlas der Gemeinde Liquiçá (Memento vom 15. Januar 2023 im Internet Archive).
  2. Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015 (Memento vom 23. September 2019 im Internet Archive).
  3. Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  4. Douglas Kammen: Three Centuries of Conflict in East Timor. Rutgers University Press, 2019, ISBN 978-0-8135-7412-7, S. 91 (degruyter.com [abgerufen am 8. November 2025]).
  5. Hamish McDonald et al.: Masters of Terror: Indonesia's military & violence in East Timor in 1999, Strategic and Defence Studies Centre, Australian National University, Canberra 2002, ISBN 07315 54191.
    1. S. 76–77, 92.
  6. Portal Municipal Liquiçá: Posto Administrativo Maubara, abgerufen am 28. Februar 2025.