Monomia
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
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| Gistel, 1848 |
Monomia ist eine Gattung der Schwimmkrabben mit zehn rezenten Arten.[1] Sie besiedeln die Gezeitenzone, den Schelf und den Kontinentalhang in Tiefen zwischen 0 und 402 m im Indopazifik sowie in der gemäßigten Klimazone Australasiens.[2]
Merkmale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Carapax ist bis zu 51 mm lang, queroval bis sechseckig, etwa 1,7-mal so breit wie lang und mit granulierten Flecken versehen. Die Stirn ist mit vier niedrigen Zähnen bewehrt, wobei die innenliegenden kürzer als die äußeren sind und wenig über den inneren Augenwinkel hinweg ragen. Der vordere Seitenrand ist mit acht Zähnen bewehrt, dahinter tritt ein längerer, nach vorn-seitlich oder leicht nach hinten-seitwärts gerichteter Zahn auf. Der Merus des dritten Maxillipeden steht sich am Ende als winkliger oder ohrförmiger Lappen hervor, der nicht distal verlängert ist. Der Merus der Scherenbeine ist am Ende des Hinterrands mit zwei Dornen bewehrt. Der Merus des Schwimmbeins trägt am Ende keinen Seitendorn.[2]
Systematik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zur Gattung gehören folgende Arten:[1]
- Monomia argentata (A Milne-Edwards, 1861)
- Monomia australiensis (Stephenson & Cook, 1973)
- Monomia curvipenis (Stephenson, 1961)
- Monomia gladiator (Fabricius,1798)
- Monomia glareosa (Alcock, 1899)
- Monomia haani (Stimpson, 1858)
- Monomia lucida Koch & Ďuriš, 2018
- Monomia petrea (Alcock, 1899)
- Monomia rubromarginata (Lanchester, 1900)
- Monomia samoensis Ward, 1939
Synonyme sind Amphitrite De Haan, 1833, Neptunus (Amphitrite) De Haan, 1833, Portunus (Amphitrite) De Haan, 1833 und Portunus (Monomia) Gistel, 1848.[1]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 Monomia Gistel, 1848. In: World Register of Marine Species. DecaNet, abgerufen am 30. April 2026 (englisch).
- 1 2 Gary C. B. Poore, Shane T. Ahyong: Monomia Gistel, 1848. In: Marine Decapod Crustacea. A Guide to Families and Genera of the World. Csiro Publishing, Clayton South 2023, ISBN 978-1-4863-1180-4, S. 712 (englisch).