Modlos
Modlos Gemeinde Oberleichtersbach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 16′ N, 9° 46′ O |
| Höhe: | 465 m ü. NHN |
| Einwohner: | 367 (25. Mai 1987)[1] |
| Eingemeindung: | 1. Mai 1978 |
| Postleitzahl: | 97789 |
| Vorwahl: | 09744 |
St. Jakobus der Ältere | |
Modlos ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Oberleichtersbach im Landkreis Bad Kissingen (Unterfranken, Bayern).[2] Die Gemarkung Modlos hat eine Fläche von 6,028 km². Sie ist in 783 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 7698,18 m² haben.[3] In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Dreistelz, Haghof und Zeughaus.[4]
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Kirchdorf liegt auf freier Flur. Im Westen grenzt die Forst Detter-Nord an, im Norden erhebt sich der Dreistelzberg (660 m ü. NHN), der höchste Berg der Brückenauer Kuppenrhön. Die Kreisstraße KG 27 führt an Zeughaus vorbei nach Detter (3,5 km südlich) bzw. nach Dreistelz (1,6 km nördlich). Die Kreisstraße KG 32 führt nach Oberleichtersbach zur Staatsstraße 2790 (2,6 km nordöstlich).[5]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) entstand die Ruralgemeinde Modlos. Zu dieser gehörten Dreistelz, Haghof und Zeughaus. Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Brückenau.[6] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Modlos am 1. Mai 1978 nach Oberleichtersbach eingemeindet.[7][8]
Baudenkmäler
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Modlos gibt es acht Baudenkmäler:[9]
- Hofbauers Heilichehäusje
- drei Bildstöcke, darunter Kreuzdachbildstock
- drei Wegkreuze, darunter Wegkreuz an Zeughausstraße und Wegkreuz am Dreistelzenberg
- Friedhofskreuz
Religion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Modlos ist römisch-katholisch geprägt. St. Jakobus der Ältere ist eine Filiale der Pfarrei St. Peter und Paul (Oberleichtersbach).[6]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Anton Rottmayer (Hrsg.): Statistisch-topographisches Handbuch für den Unter-Mainkreis des Königreichs Bayern. Sartorius’sche Buchdruckerei, Würzburg 1830, OCLC 248968455, S. 129 (Digitalisat).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Modlos in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 7. Februar 2026.
- Modlos in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 7. Februar 2026.
- Modlos im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 7. Februar 2026.
Fußnoten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 359 (Digitalisat).
- ↑ Gemeinde Oberleichtersbach, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 7. Februar 2026.
- ↑ Gemarkung Modlos (090197). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 7. Februar 2026.
- ↑ Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 7. Februar 2026.
- ↑ Topographische Karte 1:25.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 7. Februar 2026 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).
- 1 2 A. Rottmayer: Statistisch-topographisches Handbuch für den Unter-Mainkreis des Königreichs Bayern, S. 129.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 739 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
- ↑ Oberleichtersbach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 7. Februar 2026.
- ↑ Denkmalliste für Oberleichtersbach (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege
