Miltern
Miltern Stadt Tangermünde | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Koordinaten: | 52° 34′ N, 11° 56′ O | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Höhe: | 34 m ü. NHN | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Fläche: | 10,57 km² | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Einwohner: | 334 (31. Dez. 2023)[1] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bevölkerungsdichte: | 32 Einwohner/km² | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 2010 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Postleitzahl: | 39590 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Vorwahl: | 039322 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Lage von Miltern in Sachsen-Anhalt
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Dorfstraße in Miltern | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Quelle, wenn nicht angegeben, bis 1993:[9]
Religion
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- Die evangelische Kirchengemeinde Miltern, die früher zur Pfarrei St. Stephan in Tangermünde gehörte,[27] wird heute betreut vom Pfarrbereich Tangermünde im Kirchenkreis Stendal im Bischofssprengel Magdeburg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.[28] Die ältesten überlieferten Kirchenbücher für Miltern stammen aus dem Jahre 1659.[29]
- Die katholischen Christen gehören zur Pfarrei St. Anna in Stendal im Bistum Magdeburg.[30]
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ortsbürgermeisterin
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit 1. Oktober 2020 ist Vera Amtsberg Ortsbürgermeisterin.[31]
Letzter Bürgermeister der Gemeinde Miltern war Klaus-Werner Linke. Er war anschließend bis Anfang September 2020 Ortsbürgermeister. Damit wirkte er 18 Jahre ehrenamtlich als Bürgermeister.[12]
Ortschaftsrat
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bei der Ortschaftsratswahl am 9. Juni 2024 stellte sich die Wählergruppe „Miltern - Dorf zum Leben“ zur Wahl. Sie erreichte alle 6 möglichen Sitze. Gewählt wurde eine Frau und 5 Männer. Von 289 Wahlberechtigten hatten 214 ihre Stimme abgegeben, die Wahlbeteiligung betrug damit 74,05 Prozent.[32]
Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die evangelische Dorfkirche Miltern ist eine im Kern romanische Feldstein-Saalkirche aus ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. 1733/34 ausgebessert, wurde sie 1789–91 nach Osten erweitert. 1970 musste der alte Kanzelaltar von 1748 aufgrund Holzwurmbefalls abgebaut werden.[33]
- Der Ortsfriedhof auf dem Kirchhof ist teilweise mit einer Feldsteinmauer umgeben.
- 1919 errichtete man südöstlich der Kirche das Kriegerdenkmal Miltern.
Verkehrsanbindung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Miltern liegt im Einzugsbereich der Städte Stendal und Tangermünde. An der Ortschaft führt die Bundesstraße 188 vorbei, die hier zweispurig ausgebaut ist. Der Haltepunkt Miltern liegt an der Bahnstrecke Stendal–Tangermünde. Er wird mit Regionalbahnen der Hanseatische Eisenbahn im Stundentakt bedient. Im benachbarten Stendal bestehen überregionale Bahnanschlüsse nach Wolfsburg, Berlin, Magdeburg und Schwerin.
Es verkehren Linienbusse und Rufbusse von stendalbus.[34]
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Fritz Stehwien (* 1914 in Miltern; † 2008 in Saskatoon, Kanada), deutsch-kanadischer Maler[35]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Heinz Broszei, Chronik der Gemeinde Miltern, Block-Verlag Kremkau 2002, ISBN 3-934988-22-9
- Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für die Altmark (= Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil XII). Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-8305-2235-5, S. 1484–1490, doi:10.35998/9783830522355 (E-Book zur zweibändigen Druckausgabe).
- Wilhelm Zahn: Heimatkunde der Altmark. Nach Hinterlassenschaften des Verfassers bearbeitet von Martin Ehlies. 2. Auflage. Verlag Salzwedeler Wochenblatt, Graphische Anstalt, Salzwedel 1928, OCLC 614308966, S. 94 (Reprint 2018, SelbstVerlag Eugen & Constanze Gliege).
- J[ohann] A[ugust] F[riedrich] Hermes: Historisch-geographisch-statistisch-topographisches Handbuch vom Regierungsbezirke Magdeburg. Hrsg.: J[ohann] A[ugust] F[riedrich] Hermes, M[ichael] J[ulius] Weigelt. Zweiter, oder topographischer Teil. Selbstverlag und W. Heinrichshofen in Kommission, Magdeburg 1842, OCLC 1071081004, S. 298, 58. Miltern (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Miltern auf tangermuende.de
- Miltern im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 Anke Hoffmeister: Noch weniger Geburten. In: Stendaler Volksstimme, Der Altmärker (E-Paper). 4. Januar 2024, DNB 1002381223, S. 18.
- 1 2 3 Stadt Tangermünde: Hauptsatzung der Stadt Tangermünde. 1. November 2023, §15 Ortschaftsverfassung (tangermuende.de [PDF; 416 kB; abgerufen am 6. Juli 2024]).
- 1 2 Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)
- 1 2 3 4 Wilhelm Zahn: Die Wüstungen der Altmark. In: Geschichtsquellen der Provinz Sachsen und angrenzender Gebiete. Band 43. Hendel, Halle a.S. 1909, S. 375–376, Nr. 367 und 368 (uni-jena.de).
- ↑ Verzeichnis Gemeinden und Gemeindeteile. Gebietsstand: 1. April 2013 (= Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt [Hrsg.]: Verzeichnisse / 003. Nr. 2013). Halle (Saale) Mai 2013, S. 119 (destatis.de [PDF; 1,6 MB; abgerufen am 24. August 2019]).
- ↑ Adolph Friedrich Riedel: Codex diplomaticus Brandenburgensis: Sammlung der Urkunden, Chroniken und sonstigen Quellschriften. Haupttheil 1. Band 15. Berlin 1858, S. 85 (Digitalisat).
- ↑ Adolph Friedrich Riedel: Codex diplomaticus Brandenburgensis: Sammlung der Urkunden, Chroniken und sonstigen Quellschriften. Haupttheil 1. Band 16. Berlin 1859, S. 10 (Digitalisat).
- ↑ Johannes Schultze: Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 (= Brandenburgische Landbücher. Band 2). Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940, S. 355.
- 1 2 3 Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für die Altmark (= Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil XII). Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-8305-2235-5, S. 1484–1490, doi:10.35998/9783830522355 (E-Book zur zweibändigen Druckausgabe).
- ↑ Stadt Tangermünde: Informationen für Bürger und Gäste. 17. März 2016, S. 9 (total-lokal.de [PDF]).
- ↑ Auf Entdeckungstour durch die Leader-Region Uchte-Tanger-Elbe, Seite 27 auf www.leader-altmark-elbe-havel.de
- 1 2 Anke Hoffmeister: Milterns Ortschef legt Amt nieder. In: Stendaler Volksstimme. 5. September 2020, S. 19.
- ↑ OVG Sachsen-Anhalt: Urteil vom 27.06.2019 - 1 K 126/17. In: openjur.de. 27. Juni 2019, abgerufen am 19. Dezember 2020.
- ↑ Friedrich Hoßfeld, Ernst Haetge: Der Kreis Stendal Land (= Die Kunstdenkmale der Provinz Sachsen. Band 3). Hopfer, 1933, DNB 362544441, S. 138–140.
- ↑ nach Friedrich Hoßfeld: Heinrich Sültmann: Die Ortsnamen im Kreise Stendal. In: Altmärkische Tageszeitung. Juli 1932, ZDB-ID 2511766-X, Beilage „Die Altmärkische Heimat“.
- ↑ Paul Kupka: Die neuen Funde vom Galgenberge bei Arneburg. Hrsg.: Paul Kupka im Auftrag des Altmärkischen Museumsvereines zu Stendal (= Beiträge zur Geschichte, Landes- und Volkskunde der Altmark. Band III. Heft 5). 1914, ZDB-ID 212026-4, S. 502.
- ↑ Kuchenbuch: Vereinsnachrichten. Hrsg.: Paul Kupka im Auftrag des Altmärkischen Museumsvereines zu Stendal (= Beiträge zur Geschichte, Landes- und Volkskunde der Altmark. Band VI. Heft 2). 1930, ZDB-ID 212026-4, S. 102.
- ↑ Friedemann Kirsch: Hünengräber – Siedlungen – Gräberfelder. Archäologie in der Altmark. Band 1. Von der Altsteinzeit bis zum Frühmittelalter. Einen und Glas. Überlegungen zur germanischen Eisen- und Glasherstellung in der Altmark. Hrsg.: Hartmut Bock. Band 7. Ziehten, Oschersleben 2002, ISBN 978-3-935358-35-4, S. 201.
- ↑ Johann Friedrich Danneil: Die Wüsten der Altmark. 207. Elend. In: Jahresberichte des Altmärkischen Vereins für vaterländische Geschichte. 4. Jahresbericht, 1863, S. 101 (altmark-geschichte.de [PDF]).
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7, S. 343 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder).
- ↑ Landkreis Stendal: Gebietsänderungsvereinbarung zwischen der Stadt Tangermünde und der Gemeinde Miltern. In: Amtsblatt für den Landkreis Stendal. 19. Jahrgang, Nr. 19, 9. September 2009, ZDB-ID 2665593-7, S. 251–252 (landkreis-stendal.de [PDF; 1,4 MB; abgerufen am 18. Dezember 2020]).
- ↑ Stadt Tangermünde: Hauptsatzung der Stadt Tangermünde. 4. Dezember 2019, §15 Ortschaftsverfassung (archiviert auf archive.org ( vom 24. Mai 2021 im Internet Archive) [PDF; 1,4 MB; abgerufen am 18. Dezember 2020]).
- 1 2 3 Wilhelm Zahn: Heimatkunde der Altmark. Nach Hinterlassenschaften des Verfassers bearbeitet von Martin Ehlies. 2. Auflage. Verlag Salzwedeler Wochenblatt, Graphische Anstalt, Salzwedel 1928, OCLC 614308966, S. 94 (Reprint 2018, SelbstVerlag Eugen & Constanze Gliege).
- 1 2 3 Anke Hoffmeister: Entwicklung der Einwohnerzahlen in der Stadt Tangermünde. In: Stendaler Volksstimme. 14. Januar 2016, S. 19.
- ↑ Anke Hoffmeister: Stadt registriert ein Plus von 36. In: Stendaler Volksstimme. 11. Januar 2020, S. 20.
- 1 2 3 Anke Hoffmeister: Stadt registriert 468 Neu-Tangermünder. In: Stendaler Volksstimme. 8. Januar 2022, S. 18.
- ↑ Pfarr-Almanach oder die evangelischen Geistlichen und Kirchen der Provinz Sachsen der Grafschaften Wernigerode, Rossla und Stolberg. 19. Jahrgang, 1903, ZDB-ID 551010-7, S. 118 (genealogy.net [Volltext und Scan]).
- ↑ Pfarrbereich Tangermünde. In: ekmd.de. Abgerufen am 8. April 2023.
- ↑ Ernst Machholz: Die Kirchenbücher der evangelischen Kirchen in der Provinz Sachsen. In: Mitteilungen der Zentralstelle für Deutsche Personen- und Familiengeschichte. 30. Heft, 1925, ZDB-ID 504809-6, S. 18 (genealogy.net [Volltext und Scan]).
- ↑ Bistum Magdeburg, Online-Bistumskarte. 2013, abgerufen am 16. März 2026.
- ↑ Ortschaftsrat Miltern. In: kitu-genossenschaft.de. Abgerufen am 19. Dezember 2020.
- ↑ Ortschaftsratswahl Miltern, 9. Juni 2024. Amtliches Endergebnis. Stadt Tangermünde, 2. Juli 2024, abgerufen am 6. Juli 2024.
- ↑ Thomas Hartwig: Alle Altmarkkirchen von A bis Z. Elbe-Havel-Verlag, Havelberg 2012, ISBN 978-3-9814039-5-4, S. 324.
- ↑ Fahrplan der Linie 920. In: Stendalbus. Abgerufen am 18. April 2021.
- ↑ Fritz Stehwien. Kunst in der DDR Bildatlas DDR-Kunst

