Mike D

Michael Louis Diamond (* 20. November 1965 in Manhattan, New York City) ist ein US-amerikanischer Rapper, Musiker und Musikproduzent, der vor allem unter seinem Pseudonym Mike D bekannt ist. Er ist Gründungsmitglied der Beastie Boys und startete 2026 seine Solokarriere.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Michael Louis Diamond wuchs als Sohn einer wohlhabenden jüdischen Familie in der Upper West Side von Manhattan auf. Sein Vater Harold Diamond war Kunsthändler, seine Mutter Hester Diamond Kunstsammlerin und Innenarchitektin.[1][2] Er hat zwei ältere Brüder. Sein Vater starb, als er 17 Jahre alt war.[3] Er besuchte die Privatschulen Saint Ann′s School in Brooklyn und die Walden School in Manhattan, die beide sehr stark auf Kunst ausgelegt sind.[4]
1979 gründete er die Punkband The Young Aborigines, denen sich 1981 Adam Yauch und John Berry anschlossen. Kurz darauf änderte man den Namen in Beastie Boys um. 1983 ersetzte Ad-Rock John Berry und die Band entwickelte sich vom Hardcore Punk hin zum Hip Hop. Sie wurden zu einer der erfolgreichsten Formationen im Hip-Hop und setzten mit ihren von Rick Rubin produzierten Album Licensed to Ill (1986) sowie den folgenden Alben Paul’s Boutique (1989), Check Your Head (1992) und Hello Nasty (1998) neue Maßstäbe im Hip-Hop und Crossover. Nach dem Tod von Yauch 2012 löste sich die Band auf.
Diamond gründete 1992 das Label Grand Royal Records, das zu Capitol Records gehörte und neben den Beastie Boys auch Luscious Jackson, At the Drive-In, Alec Empire und Atari Teenage Riot, Dead Fucking Last, Jimmy Eat World und Sean Lennon verlegte. 2001 löste das Label sich auf, nachdem es Insolvenz anmelden musste.[5][6][7]
Nach der Auflösung der Beastie Boys begann er als Musikproduzent zu wirken und produzierte unter anderem mit Horovitz zusammen einen Remix von Bad Dancer der Plastic Ono Band.[8] 2014 arbeitete er mit Portugal. The Man zusammen und 2016 mit Soft Play.
Seine erste eigene Single wurde Switch Up, die im Mai 2026 erschien. Kurz darauf erschien What We Got. Im Juni folgte True Colors. Sein Debütalbum Thank You erschien am 28. August 2026 über Capitol Records. Es ist das erste Studioalbum eines Beastie-Boys-Mitglieds nach Yauchs Tod.[9] Das Album erreichte die deutschen und britischen Albencharts.
Privatleben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Diamond heiratete 1993 die Regisseurin Tamra Davis. Das Paar hat zwei Kinder und lebte in Cobble Hill (Brooklyn) zusammen, trennte sich aber später.[10]
Diskografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Chartplatzierungen (vorläufig) Erklärung der Daten | ||||||||||||||||||
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Mit den Beastie Boys
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Solo
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Alben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2026: Thank You (Capitol Records)
Singles
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2026: Switch Up
- 2026: What We Got
- 2026: True Colors
Als Produzent (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2001: Bran Van 3000 – Discosis
- 2002: Bhagavan Das – Now
- 2003: Audio Letter – Neti-Neti
- 2017: Portugal. The Man – Woodstock
- 2025: The Hives – The Hives Forever Forever the Hives
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Michael Diamond. In: Remo. Abgerufen am 4. September 2026 (englisch).
- ↑ Lisa Keys: Beastie Boy Mike D Had the Coolest Jewish Mom Ever. In: Kveller. 28. Januar 2021, abgerufen am 4. September 2026 (englisch).
- ↑ HAROLD DIAMOND. In: The New York Times. 23. November 1982, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 4. September 2026]).
- ↑ Sarah Grant: Original Beastie Boys Member John Berry Dead at 52. In: Rolling Stone. 19. Mai 2016, abgerufen am 4. September 2026 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Beastie Boys Close Grand Royal Record Label. In: MTV. (mtv.com [abgerufen am 4. September 2026]).
- ↑ Bill Werde: For a Record Label Founded by the Beastie Boys, the End Is Less Than Grand. In: The New York Times. 19. Januar 2004, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 4. September 2026]).
- ↑ GRAND ROYAL TO CLOSE. 3. September 2001, abgerufen am 4. September 2026 (englisch).
- ↑ TheFutureHeart: Preview New Iggy Pop Plastic Ono Split 7″; Ono Songs with tUnE-yArDs, Lenny Kravitz. In: The Future Heart. 5. August 2013, abgerufen am 4. September 2026 (englisch).
- ↑ Jazz Monroe: Beastie Boys’ Mike D Lines Up Debut Album. 8. Juni 2026, abgerufen am 4. September 2026 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Jonah Weiner: Mike D's Endless Summer: How Ex-Beastie Boy Found New Peace in Malibu. In: Rolling Stone. 23. November 2016, abgerufen am 4. September 2026 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Chartquellen: Deutschland UK
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | D, Mike |
| ALTERNATIVNAMEN | Diamond, Michael Louis |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Rapper, Musiker und Musikproduzent |
| GEBURTSDATUM | 20. November 1965 |
| GEBURTSORT | Manhattan, New York City |