Microphrys
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Microphrys | ||||||||||||
| H. Milne Edwards, 1851 |
Microphrys ist eine Gattung der Krabben aus der Familie Mithracidae mit fünf Arten.[1] Sie besiedeln die Gezeitenzone (intertidal) und den Schelf in einer Tiefe zwischen 0 und 90 m im tropischen Ostpazifik.[2]
Merkmale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Carapax ist bis zu 34 mm lang, birnenförmig und breiter als lang. Die Kiemenregion ist stark aufgetrieben, uneben und mit einer Höckerreihe parallel zum Hinterrand versehen. Der vordere Seitenrand ist mit vier oder mehr Höckern sowie einem hinten-seitlichen Dorn bewehrt. Das Rostrum (mittiger Stirnfortsatz) besteht aus zwei verlängerten Dornen. Das basale Antennenglied trägt einen großen Dorn, der von oben sichtbar ist, häufig auch kleinere Zähnchen. Der Innenrand des Merus des dritten Maxillipeden ist konvex, distal mit einem kleinen Zahn und mit einer schrägen Vertiefung für die Palpe versehen. Die Scherenbeine sind bei Männchen weniger als doppelt so groß wie der Carapax. Carpus und Propodus der ersten drei Schreitbeinpaare tragen einen deutlichen oberen Dorn oder Zahn.[2]
Systematik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gattung umfasst folgende Arten:[1]
- Microphrys aculeatus (Bell, 1836)
- Microphrys branchialis Rathbun, 1898
- Microphrys platysoma (Stimpson, 1860)
- Microphrys triangulatus (Lockington, 1877)
- Microphrys weddelli H. Milne Edwards, 1851
Synonym ist Eumilnia Kingsley, 1879.[1]
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ a b c Microphrys H. Milne Edwards, 1851. In: World Register of Marine Species. Abgerufen am 19. Februar 2026 (englisch).
- ↑ a b Gary C. B. Poore, Shane T. Ahyong: Microphrys H. Milne Edwards, 1851. In: Marine Decapod Crustacea. A Guide to Families and Genera of the World. Csiro Publishing, Clayton South 2023, ISBN 978-1-4863-1180-4, S. 637 (englisch).