Michail Tal
| Michail Tal, 1982 | |||||||||
| Name | Michail Nechemjewitsch Tal | ||||||||
| Verband | |||||||||
| Geboren | 9. November 1936 Riga, Lettland | ||||||||
| Gestorben | 27. Juni 1992 oder 28. Juni 1992 Moskau | ||||||||
| Titel | Großmeister (1957)[1] | ||||||||
| Weltmeister | 1960–1961 | ||||||||
| Beste Elo‑Zahl | 2705 (Januar 1980) | ||||||||
| a | b | c | d | e | f | g | h | ||
| 8 | 8 | ||||||||
| 7 | 7 | ||||||||
| 6 | 6 | ||||||||
| 5 | 5 | ||||||||
| 4 | 4 | ||||||||
| 3 | 3 | ||||||||
| 2 | 2 | ||||||||
| 1 | 1 | ||||||||
| a | b | c | d | e | f | g | h |
Kasparow bezeichnete diesen Zug als „nur schwer zu bewerten“. Objektiv führt der Zug Computeranalysen zufolge zum Verlust. Praktisch sorgt der Zug allerdings für unübersichtliche Komplikationen, bei denen jeder Fehler von Weiß zum sofortigen Verlust führen kann, und bringt Tal, der komplizierte Stellungen im Gegensatz zu Botwinnik gerne spielt, einen psychologischen Vorteil. Für den „überflüssigen“ Springer bekommt Schwarz eine dynamische Stellung mit zahlreichen Drohungen und der Läufer dominiert im Folgenden auf der langen Diagonalen.
Kasparow sieht den Zug 21. … Sf4 sogar als „vorentscheidend für Tals Sieg“ im Weltmeisterschaftskampf an. Infolge des faszinierenden Zuges brach Unruhe im Saal aus und Zuschauer applaudierten. Botwinniks Sekundant Goldberg bat daraufhin darum, die Partie in einen geschlossenen Raum zu verlegen, dem wurde nach erfolglosen Versuchen, das Publikum zu beruhigen, sechs Züge später stattgegeben.
Tal selbst sieht den Zug als „rein positionelles Figurenopfer“ und als besten Zug in dieser Position. Sollte das Springeropfer inkorrekt sein, wäre dies darauf zurückzuführen, dass er bereits zuvor einen Fehler gemacht habe. Nach 21. … Sf4 würden alle schwarzen Figuren, insbesondere der Läufer auf g7, der zuvor außer Spiel war, sehr aktiv.[53]
- 22. gxf4 exf4 23. Ld2?
An dieser Stelle hätte Botwinnik mit 23. a3! in entscheidenden Vorteil kommen können: Nach 23. … Db3 24. Lxa7 Le5 25. f3! b6 26. a4!! droht Weiß, seinen Läufer mittels a4–a5 zu befreien, wogegen es keine ausreichende Verteidigung gibt. Kasparow sieht es als nahezu unmöglich an, diesen Gewinnweg am Brett zu finden, da zahlreiche Nebenvarianten einkalkuliert werden müssen. Tal berücksichtigt in seiner Analyse den Zug 26. a4 nicht und gibt nach 26. Dd1 eine Variante an, die zum Remis durch Dauerschach führt.[53]
- 23. … Dxb2!?
An dieser Stelle hätte Tal mit dem Zug 23. … Le5, den er bereits auf seinem Partieformular notiert hatte, aber letzten Endes doch nicht ausführte, in eine bessere Stellung gelangen können. Nach 24. f3 Dxb2 25. Sd1 Dd4 26. Txc4 Txc4 27. Tc1 Txc1 28. Lxc1 Dxd5 29. Sf2 entsteht eine Position, in der es nur noch um zwei Ergebnisse geht und Botwinnik keine Chancen auf den Sieg mehr hat. Nach dem Partiezug bietet sich Weiß wieder eine Chance, die allerdings sowohl Botwinnik als auch Tal verpassten.
- 24. Tab1 f3 25. Txb2??
Nach 25. Lxf3 Lxb1 26. Txb1 Dc2 27. Tc1 Db2 28. Tb1 Dc2 29. Tc1 hätte Weiß eine Zugwiederholung und somit das Remis erzwingen können. Einige Tage nach der Partie fand Salo Flohr sogar einen Gewinnweg für Weiß mit 27. Le4 Txe4 28. Sxe4 Dxb1 29. Sxd6 Tf8 30. De6+ Kh8 31. Sf7+ Txf7 32. Dxf7 Df5 33. Dxf5 gxf5 34. Kg3 mit gewonnenem Endspiel für Weiß. Tal und Koblenz betonen, dass diese Varianten am Brett kaum zu finden seien. Nach dem Partiezug steht Weiß auf verlorenem Posten.
- 25. … fxe2 26. Tb3 Td4 27. Le1 Le5+ 28. Kg1 Lf4
Zu diesem Zeitpunkt beschloss der Hauptschiedsrichter Gideon Ståhlberg, die Partie von der Bühne in einen geschlossenen Raum zu verlegen.
- 29. Sxe2 Txc1 30. Sxd4 Txe1+ 31. Lf1 Le4 32. Se2 Le5 33. f4 Lf6 34. Txb7 Lxd5 35. Tc7 Lxa2 36. Txa7 Lc4 37. Ta8+ Kf7 38. Ta7+ Ke6 39. Ta3 d5 40. Kf2 Lh4+ 41. Kg2 Kd6 42. Sg3 Lxg3 43. Lxc4 dxc4 44. Kxg3 Kd5 45. Ta7 c3 46. Tc7 Kd4 47. Td7+ 0:1[54]
Privat
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Tal war dreimal verheiratet und hatte zwei Kinder. 1959 heiratete er die 19-jährige Sängerin und Tänzerin Sally Landau aus Riga. Mit ihr hatte er einen Sohn, der Gera genannt wurde.[55][56] Nach der Geburt seines Sohnes 1960 begann die Ehe zu bröckeln und sowohl Tal als auch seine Frau hatten eine Affäre.[57] Während Tal in Moskau lebte, lernte er Anfang der 1960er-Jahre die siebeneinhalb Jahre ältere Schauspielerin und KGB-Agentin Larissa Sobolewskaja kennen, mit der er eine langjährige Beziehung führte.[58][59][60] Nachdem sich Landau nach langem Hin und Her von Tal hatte scheiden lassen, heiratete er im Sommer 1970 eine georgische Adlige. Diese Ehe hielt jedoch nicht lange, denn die Georgierin hatte Tal nur geheiratet, um einen ehemaligen Liebhaber eifersüchtig zu machen und zurückzugewinnen.[61][62] Kurz darauf lernte er seine spätere Frau Angelina kennen, mit der er bis zu seinem Tod verheiratet war. Mit ihr hatte er eine Tochter namens Schanna, die 1975 geboren wurde.[63]
Tal galt als freundlich, persönlich umgänglich und humorvoll.[64] Zugleich war er bei vielen Alltagstätigkeiten unbeholfen und benötigte für einfachste Dinge fremde Hilfe.[56][59]
Autor
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Tal galt auch als hervorragender Kommentator, der sich nicht in einer Vielzahl von Varianten verlor, sondern den Blick aufs Wesentliche richtete. Sein Buch über seinen erfolgreichen Weltmeisterschaftskampf mit Botwinnik gilt ebenso wie seine Autobiographie The Life and Games of Mikhail Tal, in der er in Form eines Interviews mit sich selbst über seine Karriere berichtet, als ein Klassiker der Schachliteratur.[65] In den 1960er-Jahren schrieb er für die lettische Schachzeitschrift Šahs, die in einer Auflage von 68.500 Exemplaren erschien.[66][67]
Auszeichnungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Andenken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Tals Geburtsstadt, Lettlands Hauptstadt Riga, wurde ihm zu Ehren das Tal-Denkmal errichtet. 2011 wurde eine Straße in Riga nach ihm benannt.[69] 2001 brachte die lettische Post eine Briefmarke anlässlich des vierzigjährigen Jubiläums von Tals Weltmeistertitel heraus.
Das Schachmuseum in Chess City in der kalmückischen Hauptstadt Elista ist nach Michail Tal benannt.[70]
Seit 2006 wird jährlich das Tal Memorial in Moskau ausgetragen.
Über Tals Leben erschien 2016 in Lettland die Dokumentation Mikhail Tal. From a Far.[71] Die Oper Mikhail and Mikhail Play Chess des lettischen Komponisten Kristaps Pētersons verarbeitet die sechste Partie von Tals Weltmeisterschaftskampf 1960 gegen Michail Botwinnik.[72][73]
Turnier- und Wettkampfergebnisse
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Individuell
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Tal gewann sechsmal die sowjetische Meisterschaft (1957, 1958, 1967, 1972, 1974, 1978), womit er zusammen mit Michail Botwinnik Rekordmeister ist.
Nationalmannschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit Ende der 1950er Jahre wurde Tal bis in die erste Hälfte der 1980er Jahre hinein regelmäßig in die sowjetische Nationalmannschaft berufen. Er nahm an acht Schacholympiaden teil (1958, 1960, 1962, 1966, 1972, 1974, 1980 und 1982), die er alle mit der Mannschaft gewann. Außerdem gewann er auch fünf individuelle Gold- (1958 am ersten Reservebrett, 1962 am zweiten Reservebrett, 1966 am dritten Brett, 1972 am vierten Brett und 1974 am ersten Reservebrett) sowie zwei Silbermedaillen (1960 am ersten Brett und 1982 am ersten Reservebrett).[74]
Die Mannschaftseuropameisterschaft gewann er 1957, 1961 in Oberhausen, 1970, 1973, 1977 und 1980 mit der Mannschaft der UdSSR.[75]
Sowohl 1970 als auch 1984 wurde Tal für den Wettkampf UdSSR gegen den Rest der Welt in die Sowjetauswahl berufen. 1970 spielte er am neunten Brett 2:2 gegen Miguel Najdorf, 1984 spielte er am siebten Brett drei Partien. Gegen John Nunn gelangen ihm ein Sieg und ein Remis, gegen Murray Chandler spielte er Remis.
Vereine
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der sowjetischen Vereinsmeisterschaft spielte Tal bis 1976 für Daugava, 1984 spielte er für die Mannschaft von Trud,[76] mit der er auch den European Club Cup 1984 gewann und 1986 das Finale des European Club Cups erreichte.[77] In der deutschen Schachbundesliga spielte er in der Saison 1989/90 für den SK Zehlendorf und von 1990 bis 1992 für die SG Porz, mit der er auch am European Club Cup 1992 teilnahm.[77]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Werke
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Tal–Botvinnik 1960. Revised 5. edition. Russell, Milford 2000, ISBN 1-888690-08-9 (Lettische Originalausgabe: Riga 1961).
- World Championship: Petrosian vs. Spassky 1966. Chess Digest Magazine, 1973.
- The Life and Games of Mikhail Tal. Cadogan Chess, London 1997, ISBN 1-85744-202-4.
- mit Alexander Koblenz:
- Study Chess with Tal. Batsford Chess, 1978, ISBN 0-7134-3606-9.
- Schachtraining mit Exweltmeister Tal. Rau, Düsseldorf 1978, ISBN 3-7919-0178-8.
- mit Wiktor Chenkin: Tal's Winning Chess Combinations. Simon & Schuster, 1979, ISBN 0-671-24262-8.
- mit Viktor I. Schepisni und Alexander Roschal: Montreal 1979. Pergamon Press, Oxford 1980, ISBN 0-08-024131-X.
- mit E. B. Edmondson: Chess Scandals : The Nineteen Seventy-Eight World Championship Match. Pergamon Press, 1981, ISBN 978-0-08-024145-6.
- mit Ken Neat und Jakov Damskij: Attack with Mikhail Tal. Macmillan Publishers, 1994, ISBN 1-85744-043-9.
Sekundärliteratur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- József Hajtun: Schachzauberer Tal. Rau, Düsseldorf 1961.
- Sally Landau: Checkmate! The Love Story of Mikhail Tal and Sally Landau. Elk and Ruby Publishing House, Moskau 2019, ISBN 978-5-6041769-6-2.
- Tibor Károlyi: Mikhail Tal's Best Games. 3 Bände. Quality Chess, Glasgow 2014–2017.
- Garri Kasparow: Meine großen Vorkämpfer: Die bedeutendsten Partien der Schachweltmeister (Band 4: Wassili Smyslow, Michail Tal). Edition Olms, Hombrechtikon/Zürich 2005, ISBN 3-283-00473-0.
- Valentin Kirillov: Team Tal: An Inside Story. Ruby Publishing House, Lettland 2016, ISBN 978-5-9500433-0-7.
- Karsten Müller, Raymund Stolze: Zaubern wie Schachweltmeister Michail Tal. Edition Olms, Oetwil am See 2010, ISBN 978-3-283-01007-2.
- Andrew Soltis: Tal, Petrosian, Spassky and Korchnoi. A Chess Multibiography with 207 Games. McFarland, 2018, ISBN 978-1-4766-7146-8.
- Peter Hugh Clarke: Mikhail Tal's best games of chess. Bell, London 1961.
- Bernard Cafferty: Tal's 100 best games, 1961–1973. Batsford, London 1975, ISBN 0-7134-2765-5.
- Hilary Thomas: Complete games of Mikhail Tal. 3 Bände. Batsford, London 1979–1980.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Literatur von und über Michail Tal im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Johannes Fischer: Ein exzessives Genie – Weltmeister Michail Tal. In: Karl – Das Kulturelle Schachmagazin. 4/2005.
- Leben und Erfolge Tals
- Nachspielbare Schachpartien von Michail Tal auf chessgames.com (englisch)
Einzelnachweise und Anmerkungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Willy Iclicki: FIDE Golden book 1924–2002. Euroadria, Slovenia, 2002, S. 74.
- 1 2 Die meisten Quellen geben den 28. Juni als Todestag an, auf Tals Grabstein ist allerdings der 27. Juni als Todesdatum angegeben.
- ↑ Dieser Rekord wurde bei der Schachweltmeisterschaft 1985 von Garri Kasparow überboten, der im Alter von 22 Jahren den Titel erlangte.
- ↑ Dagobert Kohlmeyer: Michail Tal zum 75.Geburtstag. In: de.chessbase.com. 9. November 2011, abgerufen am 21. August 2019.
- 1 2 Andrew Soltis: Tal, Petrosian, Spassky and Korchnoi. A Chess Multibiography with 207 Games. McFarland, 2018, ISBN 978-1-4766-7146-8, S. 37–38.
- ↑ Jimmy Adams: „Let me entertain you!“ The Magic of Mikhail Tal. In: New In Chess. 2011, Heft 8, S. 73–82. Siehe S. 80–81.
- ↑ In Memory of Janis Klovans (1935–2010). auf chessbase.com, 12. Mai 2011, abgerufen am 15. März 2019 (englisch).
- 1 2 3 Garri Kasparow: Meine großen Vorkämpfer. Die bedeutendsten Partien der Schachweltmeister (Band 4: Wassili Smyslow, Michail Tal). Edition Olms, Hombrechtikon/Zürich 2005, ISBN 3-283-00473-0, S. 141.
- ↑ The Life and Games of Mikhail Tal. Cadogan Chess, London 1997, ISBN 1-85744-202-4, S. 18.
- ↑ Andrew Soltis: Tal, Petrosian, Spassky and Korchnoi. A Chess Multibiography with 207 Games. McFarland, 2018, ISBN 978-1-4766-7146-8, S. 40.
- 1 2 3 4 5 The Life and Games of Mikhail Tal. Cadogan Chess, London 1997, ISBN 1-85744-202-4, S. 8–16.
- ↑ Grigorijs Smirins: Outstanding Jewish personalities in Latvia. Nacionālais Apgāds, Riga 2003, ISBN 9984-26-114-X, S. 100.
- 1 2 Garri Kasparow: Meine großen Vorkämpfer. Die bedeutendsten Partien der Schachweltmeister (Band 4: Wassili Smyslow, Michail Tal). Edition Olms, Hombrechtikon/Zürich 2005, ISBN 3-283-00473-0, S. 142.
- 1 2 Garri Kasparow: Meine großen Vorkämpfer. Die bedeutendsten Partien der Schachweltmeister (Band 4: Wassili Smyslow, Michail Tal). Edition Olms, Hombrechtikon/Zürich 2005, ISBN 3-283-00473-0, S. 151.
- ↑ Garri Kasparow: Meine großen Vorkämpfer. Die bedeutendsten Partien der Schachweltmeister (Band 4: Wassili Smyslow, Michail Tal). Edition Olms, Hombrechtikon/Zürich 2005, ISBN 3-283-00473-0, S. 147.
- ↑ The Life and Games of Mikhail Tal. Cadogan Chess, London 1997, ISBN 1-85744-202-4, S. 66 f.
- ↑ The Life and Games of Mikhail Tal. Cadogan Chess, London 1997, ISBN 1-85744-202-4, S. 105 f.
- ↑ Garri Kasparow: Meine großen Vorkämpfer. Die bedeutendsten Partien der Schachweltmeister (Band 4: Wassili Smyslow, Michail Tal). Edition Olms, Hombrechtikon/Zürich 2005, ISBN 3-283-00473-0, S. 157–158.
- ↑ Nagesh Havanur: Mikhail Tal – Ein Liebling Caissas In: de.chessbase.com. 10. November 2015, abgerufen am 17. November 2019.
- ↑ Garri Kasparow: Meine großen Vorkämpfer. Die bedeutendsten Partien der Schachweltmeister (Band 4: Wassili Smyslow, Michail Tal). Edition Olms, Hombrechtikon/Zürich 2005, ISBN 3-283-00473-0, S. 166–177.
- ↑ Andrew Soltis: Tal, Petrosian, Spassky and Korchnoi. A Chess Multibiography with 207 Games. McFarland, 2018, ISBN 978-1-4766-7146-8, S. 158.
- ↑ Michail Tal: Tal–Botvinnik 1960. Match for the World Chess Championship. SCB Distributors, 2013, S. 7 (online).
- ↑ Garri Kasparow: Meine großen Vorkämpfer. Die bedeutendsten Partien der Schachweltmeister (Band 4: Wassili Smyslow, Michail Tal). Edition Olms, Hombrechtikon/Zürich 2005, ISBN 3-283-00473-0, S. 177–197.
- ↑ Vlastimil Hort: Heute vor 58 Jahren: Tal gegen die „goldene Generation“ In: de.chessbase.com. 29. Januar 2019, abgerufen am 20. Oktober 2023.
- ↑ Garri Kasparow: Meine großen Vorkämpfer. Die bedeutendsten Partien der Schachweltmeister (Band 3: Michail Botwinnik). Edition Olms, Hombrechtikon/Zürich 2004, ISBN 3-283-00472-2, S. 144.
- 1 2 3 Aleksandar Matanović: Schach ist Schach, Schach-Informator Verlag, Belgrad 1990, ISBN 86-7297-020-9, S. 63.
- ↑ The Life and Games of Mikhail Tal. Cadogan Chess, London 1997, ISBN 1-85744-202-4, S. 230–236.
- ↑ Garri Kasparow: Meine großen Vorkämpfer. Die bedeutendsten Partien der Schachweltmeister (Band 4: Wassili Smyslow, Michail Tal). Edition Olms, Hombrechtikon/Zürich 2005, ISBN 3-283-00473-0, S. 198–205.
- ↑ Garri Kasparow: Meine großen Vorkämpfer. Die bedeutendsten Partien der Schachweltmeister (Band 4: Wassili Smyslow, Michail Tal). Edition Olms, Hombrechtikon/Zürich 2005, ISBN 3-283-00473-0, S. 208–215.
- ↑ Garri Kasparow: Meine großen Vorkämpfer. Die bedeutendsten Partien der Schachweltmeister (Band 5: Tigran Petrosjan, Boris Spasski). Edition Olms, Hombrechtikon/Zürich 2006, ISBN 3-283-00474-9, S. 244–245.
- ↑ The Life and Games of Mikhail Tal. Cadogan Chess, London 1997, ISBN 1-85744-202-4, S. 297–305.
- ↑ The Life and Games of Mikhail Tal. Cadogan Chess, London 1997, ISBN 1-85744-202-4, S. 331–333.
- 1 2 Garri Kasparow: Meine großen Vorkämpfer. Die bedeutendsten Partien der Schachweltmeister (Band 4: Wassili Smyslow, Michail Tal). Edition Olms, Hombrechtikon/Zürich 2005, ISBN 3-283-00473-0, S. 218.
- ↑ The Life and Games of Mikhail Tal. Cadogan Chess, London 1997, ISBN 1-85744-202-4, S. 393.
- ↑ Garri Kasparow: Meine großen Vorkämpfer. Die bedeutendsten Partien der Schachweltmeister (Band 4: Wassili Smyslow, Michail Tal). Edition Olms, Hombrechtikon/Zürich 2005, ISBN 3-283-00473-0, S. 219.
- ↑ The Life and Games of Mikhail Tal. Cadogan Chess, London 1997, ISBN 1-85744-202-4, S. 411.
- ↑ Karsten Müller, Raymund Stolze: The Magic Tactics of Mikhail Tal: Learn from the Legend. New In Chess, 2014 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Colin McGourty: Ding Liren follows in Tal’s footsteps auf chess24.com, 8. November 2018, abgerufen am 24. März 2019 (englisch).
- 1 2 Macauley Peterson: Ding defeated! Tiviakov celebrates! auf en.chessbase.com, 11. November 2018, abgerufen am 17. März 2019 (englisch).
- ↑ Garri Kasparow: Meine großen Vorkämpfer. Die bedeutendsten Partien der Schachweltmeister (Band 4: Wassili Smyslow, Michail Tal). Edition Olms, Hombrechtikon/Zürich 2005, ISBN 3-283-00473-0, S. 223.
- ↑ FIDE Rating List: January 1980 auf olimpbase.org, abgerufen am 24. März 2019 (englisch).
- ↑ Garri Kasparow: Meine großen Vorkämpfer. Die bedeutendsten Partien der Schachweltmeister (Band 4: Wassili Smyslow, Michail Tal). Edition Olms, Hombrechtikon/Zürich 2005, ISBN 3-283-00473-0, S. 231, 234.
- ↑ Garri Kasparow: Meine großen Vorkämpfer. Die bedeutendsten Partien der Schachweltmeister (Band 4: Wassili Smyslow, Michail Tal). Edition Olms, Hombrechtikon/Zürich 2005, ISBN 3-283-00473-0, S. 237.
- ↑ Das „Special“: Mikhail Tal In: de.chessbase.com. 9. Januar 2023, abgerufen am 20. Oktober 2023.
- ↑ Garri Kasparow: Meine großen Vorkämpfer. Die bedeutendsten Partien der Schachweltmeister (Band 4: Wassili Smyslow, Michail Tal). Edition Olms, Hombrechtikon/Zürich 2005, ISBN 3-283-00473-0, S. 239–240.
- ↑ Robert D. McFadden: Mikhail Tal, a Chess Grandmaster Known for His Daring, Dies at 55, The New York Times, 29. Juni 1992, abgerufen am 24. März 2019 (englisch).
- ↑ Daniel Naroditsky: Tal’s Sacrifices Explained auf chess.com, 6. Juni 2014, abgerufen am 24. März 2019 (englisch).
- ↑ Jewgeni Sweschnikow, Wladimir Sweschnikow: A Chess Opening Repertoire for Blitz & Rapid: Sharp, Surprising and Forcing Lines for Black and White. New In Chess, 2016, S. 8.
- ↑ Albert Silver: Schach mit Michail Tal auf de.chessbase.com, 12. Juni 2014, abgerufen am 13. Mai 2019.
- ↑ Bryan Smith: Mikhail Tal And The Modern Benoni auf chess.com, 24. September 2015, abgerufen am 18. Mai 2019 (englisch).
- ↑ Garri Kasparow: Meine großen Vorkämpfer. Die bedeutendsten Partien der Schachweltmeister (Band 4: Wassili Smyslow, Michail Tal). Edition Olms, Hombrechtikon/Zürich 2005, ISBN 3-283-00473-0, S. 241.
- ↑ Gregory Serper: I offer a draw... or I resign! chess.com, 2. September 2013, abgerufen am 8. Mai 2020.
- 1 2 Michail Tal: Tal–Botvinnik 1960. SCB Distributors, 2013.
- ↑ Kommentar, wenn keine andere Quelle angegeben, in gekürzter Fassung nach Kasparow, S. 181–187.
- ↑ Genna Sosonko: The World Champions I Knew. New In Chess, 2014, ISBN 978-90-5691-484-4, S. 139.
- 1 2 “Even Now, He Will Not Leave Me…” In: Chess Week. Nr. 1144, 26. Dezember 2003 (Online auf GMSquare.com [abgerufen am 30. Mai 2019] Übersetzung eines russischen Interviews mit Sally Landau aus demselben Jahr ins Englische).
- ↑ Sally Landau: Checkmate! The Love Story of Mikhail Tal and Sally Landau. Elk and Ruby Publishing House, Moskau 2019, ISBN 978-5-6041769-6-2, S. 129–135.
- ↑ Genna Sosonko: The World Champions I Knew. New In Chess, 2014, ISBN 978-90-5691-484-4, S. 176.
- 1 2 Interview mit Larissa Sobolewskaja auf fakty.ua, 9. November 2011, abgerufen am 1. März 2019 (russisch).
- ↑ Красавица-актриса, агент КГБ, Лариса Кронберг умерла в одиночестве и забвении. auf ufa.bezformata.com, 29. April 2017, abgerufen am 1. März 2019 (russisch).
- ↑ Fedor Rassakow: Skandaly sowetskoi epochi. Litres, 2017, ISBN 978-5-699-27199-3 (Online auf history.wikireading.ru).
- ↑ Sally Landau: Checkmate! The Love Story of Mikhail Tal and Sally Landau. Elk and Ruby Publishing House, Moskau 2019, ISBN 978-5-6041769-6-2, S. 159–161.
- ↑ Interview mit Angelina Tal (russisch) ( vom 23. November 2009 im Internet Archive).
- ↑ Dagobert Kohlmeyer: Tal, Messias des Schachs auf de.chessbase.com, 9. November 2016, abgerufen am 24. März 2019.
- ↑ Johannes Fischer: Ein exzessives Genie – Weltmeister Michail Tal, Karl-Kolumne, abgerufen am 24. März 2019.
- ↑ Aldis Purs, Andrejs Plakans: Historical Dictionary of Latvia. Rowman & Littlefield, 2017, S. 321.
- ↑ Genna Sosonko: Russian Silhouettes. New In Chess, 2014, S. 160.
- ↑ Anatoli Karpow u. a.: Schach – enzyklopädisches Wörterbuch. Sowjetskaja enzyklopedija, Moskau 1990, ISBN 5-85270-005-3, S. 393–394 (russisch).
- ↑ В Риге появится улица имени Михаила Таля auf rus.delfi.lv, 24. August 2011, abgerufen am 12. Mai 2019 (russisch).
- ↑ В Элисте пышно отметят десятилетие „Сити Чесс“ auf rosbalt.ru, 26. September 2008, abgerufen am 12. Mai 2019 (russisch).
- ↑ Films from Latvia 2016 / 2018 auf der Website des lettischen Nacionālais kino centrs, abgerufen am 21. Februar 2024 (englisch), S. 46.
- ↑ André Schulz: Michail und Michail spielen Schach. In: de.chessbase.com. 25. März 2014, abgerufen am 23. November 2019.
- ↑ Kristaps Pētersons – Mikhail and Mikhail Play Chess auf opera.lv, abgerufen am 13. Mai 2019 (englisch).
- ↑ Michail Tals Ergebnisse bei Schacholympiaden auf olimpbase.org (englisch).
- ↑ Michail Tals Ergebnisse bei Mannschaftseuropameisterschaften auf olimpbase.org (englisch).
- ↑ Michail Tals Ergebnisse bei sowjetischen Vereinsmeisterschaften auf olimpbase.org (englisch).
- 1 2 Michail Tals Ergebnisse bei European Club Cups auf olimpbase.org (englisch).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Tal, Michail |
| ALTERNATIVNAMEN | Tal, Michail Nechemjewitsch (vollständiger Name); Tāls, Mihails (lettisch); Таль, Михаил Нехемьевич (russisch) |
| KURZBESCHREIBUNG | lettisch-sowjetischer Schachspieler und Schachweltmeister |
| GEBURTSDATUM | 9. November 1936 |
| GEBURTSORT | Riga |
| STERBEDATUM | 27. Juni 1992 oder 28. Juni 1992 |
| STERBEORT | Moskau |
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- Sachbuchautor (Schach)
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- Sowjetbürger
- Lette
- Geboren 1936
- Gestorben 1992
- Mann




