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Michael Angerer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Michael Angerer ist ein Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr und seit August 2025 Deputy Director Plannings and Capabilities im Internationaler Militärstab im NATO-Hauptquartier in Brüssel.

Angerer trat 1989 in die Bundeswehr ein. Von 1990 bis 1992 durchlief er als Offizieranwärter die Offizierausbildung zum Offizier des Truppendienstes der Panzertruppe in Landshut, München und Munster. Von 1992 bis 1996 war er Zugführer in der 3. Kompanie des Panzerlehrbataillons 93 in Munster, von 1996 bis 1998 Offizier für Militärisches Nachrichtenwesen (S 2) im Stab des Panzerlehrbataillons 93 in Munster und von 1998 bis 2001 Kompaniechef der 2. Kompanie des Panzerlehrbataillons 93 in Munster. Anschließend war er von 2001 bis 2002 Adjutant des Divisionskommandeurs der 14. Panzergrenadierdivision, Generalmajor Wolfgang Korte, in Neubrandenburg und von 2002 bis 2003 Offizier für Planung, Ausbildung und Organisation (S 3) im Bereich Lehre und Ausbildung der Panzertruppenschule in Munster.

Von 2003 bis 2005 absolvierte Angerer der 46. Generalstabslehrgang Heer an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde. Anschließend war er Dezernent für Weiterentwicklung in der Abteilung I im Heeresamt in Köln. 2007 absolvierte er einen Auslandseinsatz im Bereich Militärisches Nachrichtenwesen als J 2 des Deutschen Einsatzkontingentes sowie stellvertretender CJ 2 des Regionalkommandos Nord der International Security Assistance Force in Masar-e Scharif in Afghanistan und durchlief von Januar 2008 bis August 2009 die niederländische Generalstabsausbildung in Amersfoort und Den Haag an der Nederlandse Defensie Academie. Danach war er von August 2009 bis September 2013 Grundsatz-Referent im Führungsstab der Streitkräfte III 3 und nach dessen Auflösung in der Abteilung Politik I 3 (Interessenvertretung NATO) im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin. Es folgte eine Verwendung als Austauschoffizier im Ministerie van Defensie der Niederlande in Den Haag von September 2013 bis August 2015. Danach war er von August 2015 bis August 2018 als Grundsatz-Referent an der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der NATO tätig, von September 2018 bis August 2020 Executive Officer in der Policy and Capabilities Division im Internationalen Militärstab der NATO und von September 2020 bis April 2021 ebendort Projektoffizier für die funktionale Anpassung des Internationalen Militärstabes im Büro des Director Generals.[1] Von April 2021 bis Juli 2025 war er, als Oberst im Generalstabsdienst, Referatsleiter Politik I 3 (Interessenvertretung NATO) im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin und wurde im August 2025 Deputy Director Plannings and Capabilities im Internationaler Militärstab im NATO-Hauptquartier in Brüssel[2][1] unter dem niederländischen Generalmajor Antoine Richard Laurijssen.[3]

  • Die Keimzelle der Panzertruppe der Bundeswehr 1956. In: Das schwarze Barett. Band 15, 1998, S. 31–40.

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Michael Angerer: Michael Angerer. In: linkedin.com. Abgerufen am 25. Mai 2026.
  2. Personalveränderungen in militärischen und zivilen Spitzenpositionen. In: bundeswehr.de. 1. August 2025, abgerufen am 25. Mai 2026.
  3. Major General A. Richard Laurijssen: Director – Policy and Capabilities Division. In: nato.int. Abgerufen am 25. Mai 2026 (englisch).