Der Messenger war ein zweisitziges Sportcoupé, das laut damaligen Aussagen des Mercury-Designchefs Gerry McGovern auch die Designsprache zukünftiger Mercury-Modelle aufzeigen sollte. Beobachter spekulierten damals, dass der Messenger, sollte er in Serie gehen, die Plattform des aktuellen Ford Mustang mit Frontmotor und Hinterradantrieb übernehmen würde.[2] Eine Serienproduktion erfolgte jedoch nicht, ebenso wenig hatte das Design des Messenger großen Einfluss auf folgende Mercury-Serienmodelle.[3] Der Prototyp, der nur einen Elektromotor hatte, wurde 2009 versteigert und befindet sich seit 2010 in Besitz des US-Amerikaners Joe Bortz, der für seine Sammlung unterschiedlicher Konzeptfahrzeuge bekannt ist.[2]
Der Messenger sollte von einem 4,6-Liter-V8-Ottomotor angetrieben werden, der mit 466 PS (343 kW) angegeben war und über ein 6-Gang-Automatikgetriebe die Kraft auf die Hinterräder übertragen sollte. Das Fahrzeug hatte vorn 19-Zoll-Räder mit 275 mm breiten Reifen und hinten 20-Zoll-Räder mit 305 mm breiten Reifen im Turbinendesign sowie große Brembo-Bremsen.[2] Die Gestaltung der Räder sollte auch an das Mercury-Logo mit dem „fliegenden M“ erinnern.[4]