Im Sommer werden im See Forellen und Saiblingegefischt. Im Winter wird auf dem zugefrorenen See Eisfischen angeboten. Ein Seillift zieht die Wintersportler über den See zu den Skiliften am anderen Ufer.
1951 wurden dem Regierungsrat des Kantons Obwalden Projektpläne zur Nutzung der Wasserkraft auf der Melchsee-Frutt zugestellt. Zu dieser Zeit konnte das Elektrizitätswerk Kerns, aus welchem später das Elektrizitätswerk Obwalden hervorging, nur noch 20% des Energiebedarfs des Kantons abdecken. Nach politischen Verhandlungen und juristischen Abklärungen bezüglich Wassernutzung und Gesellschaftsform des Betreibers des Kraftwerks genehmigte die Obwaldner Bevölkerung 1955 das Projekt Kraftwerk Melchsee-Frutt. Der vom Kantonsrat beantragte Kredit betrug 17 Millionen Schweizerfranken.
Im Rahmen des Projekts wurden unter anderem der Henglibach und die Tannalpbäche gefasst, beim Tannensee und Melchsee ein Erddamm errichtet, eine Zuleitung vom Blauseebach erstellt, eine Apparatekammer errichtet, eine Druckleitung gebaut und die Kraftwerkszentrale Hugschwendi errichtet. Ausserdem musste der damalige Reduitsender verlegt werden. Durch die Errichtung des Dammes vergrösserte sich die Seeoberfläche des Melchsees von 200'000m² auf 540'000m².[2]