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Mebritz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Mebritz
Gemeinde Dermbach
Koordinaten: 50° 43′ N, 10° 9′ OKoordinaten: 50° 43′ 18″ N, 10° 8′ 55″ O
Höhe: 385 m
Einwohner: 25 (30. Juni 2009)[1]
Eingemeindung: 1. Januar 1957
Postleitzahl: 36466
Vorwahl: 036964
Mebritz (Thüringen)
Mebritz (Thüringen)
Lage von Mebritz in Thüringen
Ansicht von Süden
Ansicht von Süden

Mebritz ist ein Weiler im Ortsteil Dermbach der Gemeinde Dermbach im Wartburgkreis in Thüringen.

Mebritz liegt etwa 2 Kilometer nordöstlich von Dermbach an der Kreisstraße 92 im Ackerbaugebiet der Feldaaue. In der Gemarkung befinden sich in der Flur Am Lindig, etwa 1 Kilometer südöstlich des Ortes, die Gebäude und das Hofgelände der Agrargenossenschaft Rhönland eG. Die geographische Höhe des Ortes beträgt 385 m ü. NN.[2]

Der Weiler Mebritz wurde erstmals 1145 urkundlich erwähnt.[3]

Der Ort gehörte über Jahrhunderte zum Amt Fischberg, welches sich zeitweise im Besitz der Herren von Neidhartshausen, der Herren von Frankenstein, der Grafen von Henneberg-Schleusingen, des Klosters Fulda und verschiedener Ernestinischer Herzogtümer befand. Durch den „Fischberger Rezess“ von 1764 kam der Ort vom Bistum Fulda an Sachsen-Weimar-Eisenach (Amt Kaltennordheim). Nachdem durch den Wiener Kongress 1815 auch das restliche Amt Fischberg/Dermbach an Sachsen-Weimar-Eisenach gekommen war, wurde der Ort diesem wieder angegliedert.

Im Jahr 1955 lebten im Ort 48 Einwohner, heute (2012) sind es noch 25.[4]

Commons: Mebritz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Einwohnerzahlen. In: Landratsamt Wartburgkreis (Hrsg.): Amtsblatt des Wartburgkreises vom 10. August 2010. 2010, S. 14 (uni-jena.de [PDF; 5,4 MB]).
  2. Amtliche topographische Karten Thüringen 1:10.000. Wartburgkreis, LK Gotha, Kreisfreie Stadt Eisenach. In: Thüringer Landesvermessungsamt (Hrsg.): CD-ROM Reihe Top10. CD 2. Erfurt 1999.
  3. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 177
  4. Paul Luther: Materialien für den Heimatkundeunterricht - Kreis Bad Salzungen, Bezirk Suhl. Hrsg.: Rat des Kreises Bad Salzungen, Abt. Volksbildung. Bad Salzungen 1959, Struktur vom Bezirk Suhl (Übersicht der Orte und Einwohnerzahlen der Landkreise), S. 5–11.