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Die Geschichte des Djet geht auf den Konstrukteur René Bonnet zurück. 1962 arbeitete Bonnet an dem von einem Mittelmotor angetriebenen Djet und einem Formel-3-Wagen. Das französische Unternehmen Matra trat dabei nur als Sponsor auf. Doch im Oktober 1964 geriet Bonnet in Zahlungsschwierigkeiten und Matra wurde zum Automobilhersteller, teils um das Geld wieder hereinzubringen, teils um den Namen bekannt zu machen und nicht zuletzt aus Sportbegeisterung. Bereits 1965 gewann Matra auf Anhieb die Formel-3-Meisterschaft in Frankreich. Vier Jahre später war Matra Formel-1-Weltmeister.
Nach der Übernahme durch MATRA wurde nur noch der Djet weitergebaut, jetzt unter dem Namen Matra Jet. Nur drei Monate arbeitete Bonnet noch für Matra, dann wechselte der Simca-Ingenieur Philippe Guedon zu Matra. Bis 1967 wurde der Jet weiterentwickelt, dann kam der Matra 530 auf den Markt.
Motor: Renault 8 Gordini wassergekühlter Vierzylinder-Viertakt-Motor, längs vor der Hinterachse. Nockenwellenantrieb durch Steuerkette, Ventilsteuerung über Stößel, Stoßstangen und Kipphebel, Zenith- oder zwei Solex-Doppelvergaser
Hubraum: 1108 cm³ / 1255 cm³
Leistung: 70 (Djet 5) bis 105 PS (Jet 6)
Getriebe: Viergang, vollsynchronisiert
Chassis: Zentralrohrrahmen mit zusätzlichem Rohrfachwerkgitter an den Achsen
Karosserie: Kunststoff auf Plattformrahmen
Vorderachse: Einzelradaufhängung an doppelten Dreieckslenkern, Schraubenfedern, Stabilisator und Teleskopdämpfern
Der sowjetischeKosmonautJuri Gagarin soll 1965 von der französischen Regierung einen Matra DJET geschenkt bekommen haben. Ein in der Netzkultur prominentes Foto zeigt ihn an der offenen Fahrertür stehend vor einem Raumfahrtmonument.[1]