Berntsen spielte von Anfang 2014 bis zum Juli 2016 die meisten Turniere mit seinem Cousin Anders Mol, dem späteren Welt- und Europameister sowie Olympiasieger. Auch in der folgenden Saison traten die beiden norwegischen Sportler bei einigen Wettkämpfen noch gemeinsam an, wurden U22-Vizeeuropameister in Baden und erreichten das Achtelfinale beim Fünf-Sterne-Turnier in Poreč. Zuvor hatten Matthias Berntsen und sein späterer Standardpartner Hendrik Mol zwei Events bestritten, anschließend wurden Christian Sørum und Berntsen ein Beachduo.
Seit 2018 bilden der aus Arendal stammende Athlet und Hendrik Mol ein festes Team. Größter Erfolg des Duos war zunächst das Erreichen des Viertelfinales der Beachvolleyball-Europameisterschaften 2020, als sie erst gegen die späteren Finalteilnehmer Wjatscheslaw Krassilnikow und Oleg Stojanowski in zwei Sätzen unterlagen. Die beiden Norweger erkämpften sich anschließend genügend Punkte, um sich für die Weltmeisterschaften in Rom zwei Jahre später zu qualifizieren. Im ersten Spiel bei dieser Veranstaltung besiegten sie die US-AmerikanerChaim Schalk und Theodore Brunner in drei Sätzen. Nach der Niederlage gegen die TschechenOndřej Perušič / David Schweiner gelang den beiden Nordeuropäern wiederum ein Sieg gegen Ainadino Martinho und Jorge Monjane aus Mosambik. Mit dem erreichten zweiten Platz in Gruppe F qualifizierten sich Mol und Berntsen für die erste Hauptrunde. Dort waren jedoch die AustralierMark Nicolaidis und Izac Carracher zu stark, sodass am Ende der Wettkämpfe ein geteilter siebzehnter Platz auf der Habenseite der beiden norwegischen Athleten stand.[3] Beim anschließenden Challenge-Event in Agadir erreichten sie das Finale. Dieses Ergebnis konnten sie in der folgenden Spielzeit nach dem dritten Rang in Itapema beim gleichartigen Turnier in Edmonton wiederholen. Bei der WM wurden sie wieder Siebzehnte. 2024 waren ihre besten Resultate Viertelfinalteilnahmen bei den Challengers in Recife und Xiamen, den kontinentalen Titelkämpfen in den Niederlanden sowie beim Elite16 in João Pessoa. Eine Saison später kamen weitere fünfte Plätze bei den gleichwertigen Events in Quintana Roo, Brasília und Newport Beach dazu, bevor sie in Kapstadt ihren bis zu diesem Zeitpunkt größten Erfolg erkämpften. Beim Elite16 in Südafrika überstanden sie ungeschlagen die Poolphase, die Runde der Zwölf sowie das Viertelfinale, bevor sie sich nach der Niederlage in der Vorschlussrunde den dritten Podestplatz durch den Sieg über die Franzosen Calvin Ayé und Rémi Bassereau sicherten. Im September waren sie zudem ein weiteres Mal norwegische Meister geworden.
Matthias Berntsen ist ebenso wie sein Vetter und Partner Hendrik Mol sowie sein Vater Jemund Berntsen, der als Co-Trainer fungiert, ein wichtiger Teil des Projekts der Beachvolley Vikings, dem Team der beiden Olympiasieger und Weltmeister Christian Sørum und Anders Mol. Weitere Verwandte und Mitarbeiter des erfolgreichen Teams sind Cheftrainer Kåre Mol und Mentalcoach Merita Berntsen Mol.[4] Deren jüngere Söhne Adrian, Markus und Tochter Sofia Melina sind weitere Mitglieder der erfolgreichen Volleyballfamilie.[5]