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Martin Tschiggerl

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Martin Tschiggerl (* 1983 in Friesach) ist ein österreichischer Historiker.

Martin Tschiggerl studierte Geschichtswissenschaft an der Universität Wien und promovierte dort 2018 mit einer Arbeit über die Konstruktion nationaler Identität und Alterität in den drei Nachfolgegesellschaften des NS-Staats. 2016 erhielt er den Lehrpreis der Universität Wien (UNIVIE Teaching Award). Im Jahr 2019 war Tschiggerl Gastwissenschaftler am Pozen Family Center for Human Rights der University of Chicago sowie Gastdozent an der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 2020 bis 2022 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kultur und Mediengeschichte der Universität des Saarlandes und vertrat dort 2021 den Lehrstuhl.

Seit 2022 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kulturwissenschaften der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und leitet dort ein Forschungsprojekt zu den österreichischen Trümmerfrauen. 2025 wurde er als Fulbright Visiting Professor an das Center for Austrian Studies der University of Minnesota eingeladen. Außerdem trat er im selben Jahr eine Stelle als Senior Lecturer am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien an.[1]

Zu Martin Tschiggerls Forschungsschwerpunkten gehören Memory Studies und Public History, Desinformation sowie die Zeitgeschichte der drei Nachfolgegesellschaften des NS-Staats. Er verfasst auch regelmäßig Gastkommentare in österreichischen Zeitungen zu gesellschaftspolitischen und aktuellen Themen, wie beispielsweise die Entwicklung der USA unter Donald Trump.[2]

Werke (Auswahl)

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Einzelnachweise

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  1. Martin Tschiggerl. In: univie.ac.at. Abgerufen am 19. November 2025.
  2. Aussitzen oder kämpfen? Die US-Unis und Trump. In: derstandard.at. 1. Juni 2025, abgerufen am 19. November 2025.