Zum Inhalt springen

Martin Senn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Martin Senn (* 22. März 1957 in Binningen; † 27. Mai 2016 in Klosters) war ein Schweizer Versicherungsmanager. Von 2010 bis Ende Dezember 2015 war er CEO der Zurich Insurance Group.

Geboren und aufgewachsen in Binningen, Basel-Landschaft, absolvierte er zunächst eine verkürzte KV-Lehre beim damaligen Schweizerischen Bankverein in Basel. Während seiner Milizzeit bei der Schweizer Armee, die er als Oberleutnant beendete, hatte er den Wunsch, Militärpilot zu werden, was er jedoch nicht verwirklichen konnte.

Sein späterer beruflicher Werdegang führte den Anlagespezialisten über den Bankverein zur Credit Suisse. Nach einem Wechsel in die Versicherungsbranche war er für die Unternehmen Swiss Life und Zürich tätig, zunächst als Leiter der Investmentsparte, ab 2009 CEO und Nachfolger von James J. Schiro der Zürich-Gruppe.

Per 1. Dezember 2015 trat Martin Senn von seinem Posten zurück, nachdem die Übernahme der britischen RSA Insurance Group scheiterte. Medienberichten zufolge erfolgte der Rücktritt nicht freiwillig.[1]

Senn starb durch Suizid Er war mit der koreanischen Violinistin Guen Soo-Senn verheiratet und hatte eine Tochter und einen Sohn.[2]

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Katharina Barth: Martin Senn: Leistungsdruck und das Stigma des Scheiterns In: Finews vom 31. Mai 2016, abgerufen am 3. Juni 2026.
  2. Werner Enz: Martin Senn wählt den Freitod. In: Neue Zürcher Zeitung vom 30. Mai 2016, aufgerufen am 11. Juni 2026.