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Martin Heusler

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Martin Heusler (* 1985 in Altdöbern) ist ein deutscher Kommunalpolitiker (CDU). Er ist seit 10. Mai 2026 Landrat des Landkreises Spree-Neiße in Brandenburg.

Martin Heusler wuchs in Kolkwitz bei Cottbus auf. Während seiner Schulzeit verbrachte er ein Auslandsjahr in den USA und drei Monate in Russland. Nach dem Schulabschluss im Jahr 2005 leistete er seinen Wehrdienst bei der Luftwaffe der Bundeswehr und studierte von 2006 bis 2009 Informatik an der Universität der Bundeswehr München. Danach war Heusler Zugführer der Luftwaffe und von 2013 bis 2017 Kompanieeinsatzoffizier. Seit 2023 ist Heusler Oberstleutnant der Reserve und von 2019 bis April 2026 Leiter des Kreisverbindungskommandos Cottbus.[1]

Nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst war Heusler seit Dezember 2017 für die LEAG Lausitz Energie Bergbau tätig; ab 2021 als Leiter des Weiterbildungs- und Qualifizierungszentrums der LEAG in Lübbenau. Vor seinem Amtsantritt als Landrat im Mai 2026 beendete er die Tätigkeit.

Martin Heusler ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt im Kolkwitzer Ortsteil Krieschow. Er ist Mitglied im Jugend- und Traditionsverein Krieschow und von Januar 2018 bis September 2024 dessen Vorstandsvorsitzender.[2]

Martin Heusler ist Mitglied der CDU und seit 2024 Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Kolkwitz. Bei der Wahl zur Kolkwitzer Gemeindevertretung im Zuge der Kommunalwahlen in Brandenburg am 26. Mai 2019 trat Heusler auf der Liste seiner Partei an, erreichte jedoch nicht genügend Stimmen für einen Einzug. Bei den Kommunalwahlen in Brandenburg am 9. Juni 2024, bei denen in Kolkwitz einige ehemalige CDU-Vertreter für die neu gegründete Wählergruppe Unabhängige Wähler Kolkwitz angetreten waren, erreichte Heusler das drittbeste Ergebnis der CDU-Liste und zog somit in die Gemeindevertretung ein.[3] Zudem wurde Heusler in den Kreistag des Landkreises Spree-Neiße gewählt.

Im September 2025 wurde Heusler von seiner Partei als Kandidat für die Landratswahl im Landkreis Spree-Neiße im folgenden Jahr aufgestellt.[4] Im Dezember 2025 gab der FDP-Kreisverband Spree-Neiße seine Unterstützung für Heusler bekannt.[5] Nach dem ersten Wahlgang am 8. März 2026 zog Heusler mit 30,5 % der gültigen Stimmen hinter der AfD-Kandidatin Christine Beyer (42,4 %) und vor den Kandidaten von SPD und PARTEI (20,4 % und 6,6 %) in die Stichwahl am 22. März 2026 ein. Diese konnte Heusler mit 51,5 % der gültigen Stimmen gegen Christine Beyer knapp für sich entscheiden.[6] Der AfD-Kreisverband Spree-Neiße legte nach der Wahl Widerspruch gegen das Wahlergebnis ein, dieser wurde im April 2026 durch den Wahlausschuss des Landkreises Spree-Neiße zurückgewiesen.[7]

Am 10. Mai 2026 trat Heusler das Landratsamt offiziell an. Er löste seinen Parteikollegen Harald Altekrüger ab, der nach zwei Amtszeiten nicht erneut kandidiert hatte. Seine Mandate in der Kolkwitzer Gemeindevertretung sowie im Kreistag legte Heusler vor seinem Amtsantritt nieder.

Einzelnachweise

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  1. Über mich. In: martin-heusler.de, abgerufen am 11. Mai 2026.
  2. Neuer Vorstand gewählt – Jugend- und Traditionsverein Krieschow e. V. Jugend- und Traditionsverein Krieschow, abgerufen am 11. Mai 2026.
  3. Gemeindevertretungswahl Kolkwitz. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, abgerufen am 11. Mai 2026.
  4. CDU-Kandidat Martin Heusler will Landrat von Spree-Neiße werden. Niederlausitz aktuell, 12. September 2025, abgerufen am 11. Mai 2026.
  5. FDP unterstützt CDU-Kandidaten Martin Heusler bei der Landratswahl 2026. FDP Lausitz, abgerufen am 11. Mai 2026.
  6. Wahl der Landrätin / Wahl des Landrates – Stichwahl. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, abgerufen am 11. Mai 2026.
  7. Harriet Stürmer: Kreistag lehnt Wahleinspruch der AfD ab. Lausitzer Rundschau, 30. April 2026, abgerufen am 11. Mai 2026.