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Markus Zwick

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Markus Zwick (* 3. Juni 1977 in Speyer[1]) ist ein deutscher Politiker (CDU) und seit 2019 Oberbürgermeister der Stadt Pirmasens.

Zwick wuchs in Leimen als Sohn des dortigen Försters auf. Er besuchte das Leibniz-Gymnasium in Pirmasens, wo er 1996 sein Abitur machte. Anschließend studierte er Rechtswissenschaften an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. Nach seinem Zweiten Staatsexamen stieg er im Jahr 2003 in die Kommunalverwaltung der Stadt Pirmasens ein als Assessor im Rechtsamt und Leiter der Rechtsabteilung der Jobbörse.[1]

Nacheinander übernahm er die Leitung des Ordnungsamtes (2006–2009), des Amtes für Jugend und Soziales (2009–2015) und des Haupt- und Personalamtes (2015–2017). Der Stadtrat von Pirmasens wählte ihn 2017 als Nachfolger von Peter Scheidel zum Bürgermeister der Stadt.[2]

Nachdem Oberbürgermeister Bernhard Matheis angekündigt hatte, aus gesundheitlichen Gründen nicht für eine erneute Wiederwahl zu kandidieren, wurde Zwick im Mai 2018 zum Kandidaten der CDU um die Nachfolge bestimmt.[3] Bei der Wahl Ende Oktober 2018 setzte Zwick sich mit 51,2 Prozent der Stimmen knapp gegen den SPD-Kandidaten Sebastian Tilly durch.[4] Ende April 2019 wurde Zwick als neuer Oberbürgermeister vereidigt, um am 1. Mai das Amt von Matheis zu übernehmen;[5] im September 2026 wurde er mit 81,4 % der Stimmen für acht Jahre wiedergewählt.[6]

Politische Positionen und Schwerpunkte

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Zu Beginn seiner Amtszeit als Oberbürgermeister nannte Zwick als seine drei politischen Schwerpunkte Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung, Soziales sowie die Image-Verbesserung der Stadt Pirmasens.[7] Während seiner Amtszeit und ebenso in seiner Funktion als Vorsitzender des Städtetags Rheinland-Pfalz (ab 2024) setzte er sich wiederholt für die finanzielle Ausstattung der Kommunen ein. In Pirmasens hatten sich über Jahre hinweg rund 294 Millionen Euro an Liquiditätskrediten angesammelt. Diese Schulden übernahm das Land Rheinland-Pfalz 2024 im Rahmen des Programms „Partnerschaft zur Entschuldung der Kommunen in Rheinland-Pfalz“ (PEK-RP) und entlastete die Stadt damit erheblich.[8] In der Gesundheitsversorgung setzte er sich für die langfristige Sicherung der medizinischen Versorgung der Stadt ein. Zum 1. Januar 2022 fusionierte das Städtische Krankenhaus Pirmasens mit dem St. Elisabeth-Krankenhaus Rodalben.[9] In der Migrationspolitik sprach sich Zwick bereits in 2018 für eine Begrenzung des Zuzugs von Geflüchteten nach Pirmasens aus[10], in 2024 befürwortete er die Einführung einer kommunalen Bezahlkarte für Asylbewerber.[11] Im Bereich der inneren Sicherheit unterstützte Zwick gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit im öffentlichen Raum. Im Jahr 2026 wurde Pirmasens als Pilotkommune für kommunale Videoüberwachung ausgewählt.[12]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Vita – Markus Zwick. Abgerufen am 15. Januar 2021.
  2. ↑ Oberbürgermeister Markus Zwick. Stadt Pirmasens, abgerufen am 15. Januar 2021.
  3. ↑ Hans-Peter Rojan: Pirmasens: CDU schickt Bürgermeister Markus Zwick bei der OB-Wahl ins Rennen. In: Die Rheinpfalz. 22. Mai 2018, abgerufen am 15. Januar 2021.
  4. ↑ Markus Zwick wird neuer Oberbürgermeister in Pirmasens. In: welt.de. 29. Oktober 2018, abgerufen am 15. Januar 2021.
  5. ↑ Andreas Ganter: Pirmasens: Markus Zwick als neuer Oberbürgermeister vereidigt. In: Die Rheinpfalz. 29. April 2019, abgerufen am 15. Januar 2021.
  6. ↑ Amtsinhaber gewinnt OB-Wahl in Pirmasens klar. In: welt.de. 6. September 2026, abgerufen am 6. September 2026.
  7. ↑ Markus Zwick: „Exzellente Entwicklung auch nach außen deutlich machen“. In: Die Rheinpfalz. 19. Oktober 2019, abgerufen am 4. Oktober 2026.
  8. ↑ Land übernimmt Pirmasenser Schulden teilweise. In: Die Zeit. 8. Mai 2024, abgerufen am 4. Oktober 2026.
  9. ↑ Städtische Krankenhaus Pirmasens fusioniert mit St. Elisabeth Krankenhaus Rodalben. In: Marburger Bund. 16. Januar 2022, abgerufen am 4. Oktober 2026.
  10. ↑ Integration: Wenn aus Freude Überforderung wird. In: SZ. 30. März 2018, abgerufen am 4. Oktober 2026.
  11. ↑ Migration: Kommune will nach Stadtratsvotum Bezahlkarte einführen. In: SZ. 4. Mai 2024, abgerufen am 4. Oktober 2026.
  12. ↑ Ebling: Kommunale Videoüberwachung wird Pilotprojekt in Pirmasens. In: MdI Rheinland-Pfalz. 17. März 2026, abgerufen am 4. Oktober 2026.