Seine Karriere begann Markus Reiterberger im Jahr 2003 im ADAC Mini-Bike Cup.[2] In den Jahren 2007 und 2008 war er Teilnehmer des Red Bull MotoGP Rookies Cup. 2010 wurde er Meister im deutschen Yamaha Cup, danach nahm er in den Jahren 2011 und 2012 am FIM Superstock 1000 Cup teil. In den Jahren 2013, 2015 und 2017 gewann er die Superbike Wertung der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft.[3] An der Superbike-Weltmeisterschaft nahm Reiterberger 2016 und 2017 mit mäßigen Erfolg teil; er erreichte am Ende der Saison 2016 den 16. Gesamtplatz und 2017 den 20. Gesamtplatz. Im Jahr 2018 wurde er Europameister im FIM Superstock 1000 Cup.[4]2019 fuhr er als Stammfahrer an der Seite von Tom Sykes im BMW-Werksteam in der Superbike-Weltmeisterschaft. Während sein Teamkollege einige Achtungserfolge, wie Podestplätze erzielen konnte, war dies Reiterberger nicht möglich. Er beendete die Saison auf Platz 14 und musste schon vor Ablauf der Saison seinen Platz räumen.
Am 14. August 2022 gewann Markus Reiterberger zum vierten Mal den Titel der IDM Superbike. Er ist damit in der seit 1983 ausgetragenen Superbike-Klasse der IDM der Fahrer mit den meisten Gesamtsiegen.
Außerdem fährt Reiterberger seit der Saison 2019/2020 für das BMW-Werksteam in der Langstrecken-Weltmeisterschaft.[5] Mit dem Team gelang die Vizeweltmeisterschaft in der Saison 2021. Größter Einzelerfolg war der Gewinn der 24h von Spa 2022.
Er startete 2023 neben seinem Engagement in der Langstrecken-WM auch in der Asia Road Racing Championship (ARRC) und gewann auf Anhieb den Meistertitel. Schon 2021 war der Versuch unternommen worden, dieser war jedoch an den damaligen Einreisebeschränkungen aufgrund der Covid-19-Pandemie gescheitert.[5]