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Markt Retzbach

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Markt Retzbach (bis 1974 Retzbach)[2][3] ist ein Gemeindeteil des Marktes Zellingen im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart in Bayern.[4] Die Gemarkung Markt Retzbach hat eine Fläche von 9,214 km² und ist in 3801 Flurstücke aufgeteilt.[1][5]

Retzbach vom Zellinger Mainufer

Markt Retzbach liegt 16 km nördlich von Würzburg direkt am Main und am Main-Wanderweg. Durch Retzbach verläuft der Fränkische Marienweg.

Der Name Retzbach leitet sich vom gleichnamigen Bach Retzbach ab,[6] der im Ort in den Main mündet.

Frühere Schreibweisen

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Frühere Schreibweisen des Ortes aus diversen historischen Karten und Urkunden:[6]

  • 815 Rezzibah
  • 1100 Retibach
  • 1167 Rezebach
  • 1358 Retzbach

Retzbach wurde bereits 815 erstmals in einem Vertrag urkundlich erwähnt.[7] Vom Mittelalter bis in die Frühe Neuzeit verfügte das im rechtsmainischen Gozfeldgau gelegene Retzbach über ein, am ehemals freien Platz hinter dem Rathaus stattfindendes und vom Zentgraf geleitetes Zentgericht, die Zent Retzbach (oder Cent Retzbach). Die ehemalige Marktgemeinde hat sich zu einem Wallfahrtsort entwickelt.[8] Im Jahr 1852 wurde in Retzbach eine Postexpedition errichtet.[9]

Bis Ende 1974 war Retzbach ein Markt.[10]

Sehenswürdigkeiten

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Der Weinort Retzbach ist besonders im September ein Wallfahrtsziel.[11]

Im alten Ortskern sind noch sehr viele historische Gebäude erhalten. Denkmalgeschützte Gebäude sind unter anderem:

Der Bahnhof Retzbach-Zellingen liegt an der Main-Spessart-Bahn.

Persönlichkeiten

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Commons: Retzbach (Zellingen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Gemarkung Markt Retzbach (090654). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 23. Januar 2026.
  2. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 190 (Digitalisat).
  3. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 380 der Beiträge zur Statistik Bayerns (Volkszählung vom 27. Mai 1970, Gebietsstand 1. Mai 1978). München 1978, DNB 790598426, S. 175 (Digitalisat).
  4. Markt Zellingen, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 12. Januar 2025.
  5. Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 23. Januar 2026.
  6. 1 2 Wolf-Armin von Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken. C. H. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59131-0, S. 142 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  7. G. Höfling: Retzbach und der dasigen Wallfahrt: Maria im Grünenthale. Würzburg 1837 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  8. Valentin Rosel: Retzbach. Marktgemeinde und Wallfahrtsort. Marktgemeinde Retzbach, Retzbach 1955.
  9. Christine Demel u. a.: Leinach. Geschichte – Sagen – Gegenwart. Gemeinde Leinach, Leinach 1999, S. 139–142 (Beide Leinach gehörten zum Zentgericht Retzbach), 192 und 184 (Die Geschichte der Post in Unter- und Oberleinach).
  10. Chronik von Retzbach. In: www.markt-zellingen.de. Abgerufen am 26. Januar 2026.
  11. Weinwanderung nach Retzbach (Memento des Originals vom 10. Februar 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
Markt Zellingen
früheres Retzbacher Gemeindewappen
Koordinaten: 49° 54′ N,  49′ OKoordinaten: 49° 54′ 15″ N,  49′ 15″ O
Höhe: 186 m ü. NHN
Fläche: 9,21 km²[1]
Einwohner: 2180[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 97225
Vorwahl: 09364
Blick auf Retzbach
Blick auf Retzbach