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Mario Cevasco

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Mario Vittorio Cevasco (* 18. Dezember 1938 in Recco; † 12. April 1999 in Genua) war ein italienischer Wasserballspieler. Mit der italienischen Nationalmannschaft wurde er einmal Sieger und einmal Zweiter bei den Mittelmeerspielen.

Sportliche Karriere

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Der 1,81 Meter große Cevasco spielte von 1959 bis 1971 bei Pro Recco und wurde mit dem Verein zwölfmal italienischer Meister. Danach spielte er in Genua bei der Società Sportiva Nervi.

Bei den Mittelmeerspielen 1963 in Neapel siegten die Italiener vor den Jugoslawen und den Franzosen.[1] Im Jahr darauf bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio gewannen die Italiener drei ihrer ersten vier Partien und verloren nur gegen die sowjetische Mannschaft. In der Finalrunde unterlagen sie sowohl gegen Ungarn als auch gegen Jugoslawien und belegten damit den vierten Rang. Cevasco erzielte insgesamt drei Tore, darunter das einzige Tor der Italiener gegen die Ungarn.[2] 1966 bei der Europameisterschaft in Utrecht erreichten die Italiener die Finalrunde und verloren dann gegen die Teams aus der DDR und aus Jugoslawien jeweils 1:2. Cevasco warf das einzige Tor gegen die DDR-Auswahl. Am Ende waren die Italiener wieder Vierte.[3] Bei den Mittelmeerspielen 1967 in Tunis gewannen die Jugoslawen vor den Italienern und den Spaniern.[4]

1968 bei den Olympischen Spielen in Mexiko-Stadt gelangen den Italienern in der Vorrunde sechs Siege und ein Unentschieden gegen die Niederländer. Nach einer Halbfinalniederlage gegen die sowjetische Mannschaft verloren die Italiener im Spiel um Bronze 4:9 gegen die Ungarn. Cevasco erzielte sieben Tore in neun Spielen.[5] Vier Jahre später bei den Olympischen Spielen 1972 in München erreichten sechs Mannschaften die Endrunde. Die Italiener belegten mit zwei Unentschieden und drei Niederlagen den sechsten Platz. Cevasco traf nur einmal im Spiel gegen die Ungarn.[6]

Cevasco starb im Alter von 60 Jahren nach einer Krebserkrankung. Einige Jahre nach seinem Tod wurde eine Brücke im Hafen von Recco in Ponte Mario Cevasco umbenannt.

  1. ↑ Mittelmeerspiele 1963 bei intersportstats.com
  2. ↑ Olympiaturnier 1964 in der Datenbank von Olympedia.org (englisch), abgerufen am 30. Oktober 2026.
  3. ↑ Europameisterschaft 1966 bei Todor Krastevs Seite todor66.com
  4. ↑ Mittelmeerspiele 1967 bei intersportstats.com
  5. ↑ Olympiaturnier 1968 in der Datenbank von Olympedia.org (englisch), abgerufen am 30. Oktober 2026.
  6. ↑ Olympiaturnier 1972 in der Datenbank von Olympedia.org (englisch), abgerufen am 30. Oktober 2026.