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Maria Rossing

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Maria Rossing (* 30. November 1975 in Lemvig)[1] ist eine dänische Schauspielerin.

Maria Rossing wurde 1975 in Lemvig, einer Stadt im Westen Dänemarks, als Tochter eines Lehrers und einer Lehrerin geboren.[1] Als Elfjährige wurde sie Mitglied des Børneteatret Balder in Fjaltring.[2] 1998 wurde sie im zweiten Anlauf an der Staatlichen Theaterschule aufgenommen; 2002 schloss sie ihre Ausbildung ab.[2] Im selben Jahr debütierte sie am Theater in Aalborg in dem Stück Baby und wurde anschließend am Königlichen Theater in Kopenhagen fest engagiert.[1][2] Seit 2003 arbeitete sie am Königlichen Theater und übernahm unter anderem Rollen in Ein Sommernachtstraum, Mefisto oder Die Hochzeit des Figaro.[1] Sie gastierte auch an anderen Häusern, wo sie in Viel Lärm um nichts spielte.[1] Wenige Jahre später erhielt sie für die Hauptrolle der Grusche in Der kaukasische Kreidekreis ihren ersten Reumert.[2] Von 2011 bis 2016 wirkte sie außerdem am Det Røde Rum, einer neu eingerichteten Bühne des Königlichen Theaters, mit.[2] 2013 erhielt sie für ihre Nebenrollen in Madame Bovary und Kagefabrikken ihren zweiten Reumert.[2] 2019 wurde sie mit dem Lauritzen-Preis ausgezeichnet.[1] Außerdem erhielt sie den Teaterpokalen.[2] Nach 17 Jahren am Königlichen Theater verließ Rossing 2019 das Ensemble und arbeitete fortan als freie Schauspielerin.[2]

Maria Rossing ist als Schauspielerin auch in Film- und Fernsehproduktionen tätig.[3] 2004 trat sie in dem Fernsehfilm Parasitterne auf, 2010 spielte sie in der Serie Protectors – Auf Leben und Tod.[3] 2014 war sie in Hella Joofs Komödie All Inclusive zu sehen, 2016 übernahm sie in der Serie Bedre skilt end aldrig die Rolle der Line und 2023 spielte sie in Meter i sekundet die Figur Tone.[2] Einem breiteren Fernsehpublikum wurde sie vor allem als Birthe Windfeld in der DR-Serie Carmen Curlers bekannt.[2] Rossing war zwischen 2017 und 2026 insgesamt fünf Mal für den Robert nominiert, wobei sie 2023 für ihre Leistung in der Fernsehserie Carmen Curlers die Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin in einer Fernsehserie erhielt.[3] Für ihre Darstellung der Karin in Sylvia Le Fanus Debütfilm My Eternal Summer wurde sie zudem für einen Bodil nominiert.[2]

Am Betty Nansen Teatret spielte Rossing in Kejseren af Portugalien als Solodarstellerin sämtliche Figuren des Stücks.[2] 2026 übernahm sie am Königlichen Theater in der Uraufführung von Dansen med Regitze, der ersten Bühnenadaption des gleichnamigen Romans von Martha Christensen, die Titelrolle.[2]

Maria Rossing lebt seit 2006 mit dem Schauspieler Morten Suurballe (* 1955) zusammen. Die beiden sind Eltern eines Sohns.[1][3]

  • 2004: Parasitterne (Fernsehfilm)
  • 2010: Protectors – Auf Leben und Tod (Livvagterne, Fernsehserie, 4 Folgen)
  • 2014: All Inclusive[2]
  • 2016: Bedre skilt end aldrig (Fernsehserie, 8 Folgen)
  • 2021: Das Bombardement (Skyggen i mit øje)
  • 2022–2025: Carmen Curlers (Fernsehserie, 24 Folgen)
  • 2023: Meter i sekundet[2]
  • 2024: My Eternal Summer (Min evige sommer)

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 4 5 6 7 Maria Rossing in der Dansk Film Database, abgerufen am 19. Januar 2026 (dänisch).
  2. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 Victor Skov Jeppesen: Hun er en af de mest fascinerende skuespillere lige nu. In: Politiken. 4. April 2026, abgerufen am 5. April 2026.
  3. 1 2 3 4 Maria Rossing. Internet Movie Database, abgerufen am 19. Januar 2026.