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Margit Fischer

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Margit Fischer

Margit Fischer, geborene Binder (* 28. Juni 1943 in Stockholm) ist die Ehefrau des ehemaligen österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer.

Margit Binder wurde im Juni 1943 in Stockholm geboren und übersiedelte 1949 im Alter von sechs Jahren mit ihren Eltern Anni (1913–2000),[1] einer Kellnerin aus Saalfelden und Otto Binder (jüdischer Sozialdemokrat und Versicherungsangestellter) – die vor der Nazidiktatur von Österreich nach Schweden emigriert waren – nach Wien, wo sie die Schule besuchte.[2] 1948 wurde ihr Bruder Lennart Binder geboren, der als Rechtsanwalt und Menschenrechtsaktivist bekannt geworden ist.[3]

Im Jahr 1961 legte sie die Matura ab. Danach besuchte sie die vierjährige Höhere Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt für Textilindustrie im fünften Wiener Gemeindebezirk Margareten, die sie 1965 mit Diplomprüfung abschloss.

1965 und 1966 arbeitete Margit sie als Stoffdesignerin bei der Pottendorfer Textilwerke AG. 1966 legte sie die Meisterprüfung der Weberei ab, arbeitete 1967 bei Märta Måås-Fjetterström AB in Stockholm und von 1967 bis 1970 als Textilrestauratorin im Museum für angewandte Kunst Wien. Anschließend studierte sie drei Jahre Kunstgeschichte an der Universität Wien.

Margit Fischer ist seit 20. September 1968 mit Heinz Fischer, dem ehemaligen Bundespräsidenten der Republik Österreich, verheiratet. Das Ehepaar hat zwei Kinder. Sie spricht Deutsch, Englisch und Schwedisch.

Ehrungen und Auszeichnungen

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Commons: Margit Fischer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Pfarre Saalfelden, Taufbuch XVII, 1911–1916, S. 178., abgerufen am 26. November 2025.
  2. Margit Fischer. Was wir weiter geben. Brandstätter, abgerufen am 26. November 2025.
  3. „First Lady“ will sie nicht genannt werden. Standard, 8. Juli 2004, abgerufen am 5. Juni 2025.
  4. Malteserkreuz (Memento vom 26. Juni 2010 im Internet Archive)
  5. Margit Fischer mit Viktor-Frankl-Ehrenpreis ausgezeichnet. OTS-Meldung vom 22. Mai 2019, abgerufen am 22. Mai 2019.
  6. 46 neue Mitglieder in ÖAW aufgenommen. In: orf.at. 26. März 2026, abgerufen am 26. März 2026.