Marco Pfiffner
| Marco Pfiffner | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Nation | |||||||||
| Geburtstag | 25. März 1994 (32 Jahre) | ||||||||
| Geburtsort | Walenstadt, Schweiz | ||||||||
| Größe | 191 cm | ||||||||
| Gewicht | 93 kg | ||||||||
| Karriere | |||||||||
| Disziplin | Super-G, Riesenslalom, Slalom, Kombination | ||||||||
| Verein | Unterländer Wintersportverein | ||||||||
| Status | zurückgetreten | ||||||||
| Karriereende | 11. August 2026 | ||||||||
| Platzierungen im Alpinen Skiweltcup | |||||||||
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Marco Pfiffner (* 25. März 1994 in Walenstadt, Kanton St. Gallen, Schweiz) ist ein ehemaliger Liechtensteiner Skirennläufer. Der sechsfache Liechtensteiner Meister nahm mehrfach an Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen teil.
Biografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Marco Pfiffner stammt aus Mauren und ist Mitglied des Unterländer Wintersportvereins (UWV).[1]
Jugend und Europacup
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mit 15 Jahren bestritt er seine ersten FIS-Rennen. Ein Jahr später nahm er im Januar 2011 an den Juniorenweltmeisterschaften in Crans-Montana teil und belegte die Ränge 43 und 54 in Slalom und Riesenslalom. Bei zwei weiteren Junioren-WM-Teilnahmen erreichte er einen 22. Platz im Slalom von Jasná 2014 als bestes Ergebnis. Am Ende der Saison gewann er seinen ersten von bisher fünf Staatsmeistertiteln im Slalom. Im Januar 2013 startete er erstmals im Europacup; bis er seine ersten Punkte gewinnen konnte, vergingen allerdings drei Jahre. Seine persönliche Bestleistung blieb für die kommenden Winter ein 18. Rang, herausgefahren im Slalom von Zell am See im Januar 2016.
Großereignisse und Weltcup
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wenige Wochen nach seinen ersten Juniorenweltmeisterschaften ging Pfiffner auch bei den Weltmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen an den Start. Er klassierte sich im Riesenslalom auf Rang 72 und im Slalom auf Rang 53. Zwei Jahre später gelangen ihm bei den Weltmeisterschaften 2013 in Schladming leichte Verbesserungen. Die Olympischen Spiele 2014 in Sotschi brachten ihm mit den Plätzen 24 und 42 in seinen beiden Paradedisziplinen seine vorläufig besten Resultate bei Großereignissen.
Am 24. Januar 2016 gab er im Slalom von Kitzbühel sein Weltcup-Debüt, konnte sich bei einigen weiteren Starts bislang aber nie für einen zweiten Durchgang qualifizieren. Bei den nationalen Meisterschaften im März 2016 kürte er sich erstmals sowohl im Slalom als auch im Riesenslalom zum Liechtensteiner Meister.[2] Im Riesenslalom genügte ihm dafür ein 39. Rang mit über 5,7 Sekunden Rückstand auf Rennsieger Christian Hirschbühl.
Bei seiner dritten Teilnahme an Weltmeisterschaften startete er 2017 in St. Moritz erstmals in vier Disziplinen. In Super-G und Abfahrt noch 36. und 42., belegte er in der Kombination Rang 34 und realisierte im Slalom mit Rang 26 sein bestes WM-Ergebnis. Am 12. Januar 2018 gewann er überraschend die Europacup-Kombination in Saalbach. Für seine zweiten Olympischen Spiele in Pyeongchang 2018 wurde er als Fahnenträger des dreiköpfigen Liechtensteiner Aufgebots ausgewählt.[3] Bei vier Rennstarts blieb er mit einem 25. Slalomrang knapp über seinem bisherigen Topresultat aus dem Jahr 2014.
Im Januar 2020 erreichte Pfiffner mit Platz 29 in der Lauberhorn-Kombination seine ersten Weltcup-Punkte. Auch bei den Weltmeisterschaften 2021 nahm er teil: Im Super-G wurde er 30., und in der Abfahrt erreichte er Platz 27. Bei den Olympischen Spielen in Peking trat er 2022 in drei Disziplinen an, wobei seine beste Klassierung ein 11. Platz in der Kombination war. Bei der darauffolgenden Weltmeisterschaften in Courchevel erzielte er in dieser Disziplin mit Rang 14 ebenfalls sein bestes Ergebnis.
Im Januar 2023 auf der Streif in Kitzbühel sowie im Dezember 2024 auf der Saslong in Gröden konnte Pfiffner in Abfahrten jeweils den 27. Rang belegen, was gleichbedeutendwar mit seinem bislang besten Resultat auf Weltcupebene.
Für die Weltcupsaison 2026/27 wurde Pfiffner in der Kaderselektion nicht berücksichtigt. Er beendete daraufhin im August 2026 seine Karriere.[4]
Erfolge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Olympische Spiele
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Sotschi 2014: 24. Slalom, 42. Riesenslalom
- Pyeongchang 2018: 25. Slalom, 36. Super-G, 43. Abfahrt, DNF Alpine Kombination
- Peking 2022: 11. Kombination, 28. Super-G, 28. Abfahrt
- Mailand-Cortina 2026: 29. Abfahrt, DNF Super-G
Weltmeisterschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Garmisch-Partenkirchen 2011: 53. Slalom, 72. Riesenslalom
- Schladming 2013: 34. Slalom, 71. Riesenslalom
- St. Moritz 2017: 26. Slalom, 34. Alpine Kombination, 36. Super-G, 42. Abfahrt
- Cortina d’Ampezzo 2021: 30. Super-G, 27. Abfahrt, DNF Alpine Kombination
- Courchevel 2023: 14. Alpine Kombination, 33. Abfahrt, 35. Super-G
- Saalbach-Hinterglemm 2025: 26. Abfahrt, 33. Super-G
Weltcup
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 3 Platzierungen unter den besten 30
Weltcupwertungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Saison | Gesamt | Abfahrt | Kombination | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Platz | Punkte | Platz | Punkte | Platz | Punkte | |
| 2019/20 | 161. | 2 | – | – | 44. | 2 |
| 2022/23 | 156. | 4 | 60. | 4 | – | – |
| 2024/25 | 149. | 4 | 58. | 4 | – | – |
Europacup
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Saison 2017/18: 2. Kombinationswertung
- Saison 2020/21: 10. Kombinationswertung
- Saison 2021/22: 9. Gesamtwertung, 3. Abfahrtswertung
- Saison 2022/23: 6. Abfahrtswertung
- 6 Podestplätze, davon 2 Siege:
| Datum | Ort | Land | Disziplin |
|---|---|---|---|
| 12. Januar 2018 | Saalbach | Österreich | Kombination |
| 17. März 2023 | Narvik | Norwegen | Abfahrt |
Juniorenweltmeisterschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Crans-Montana 2011: 43. Slalom, 54. Riesenslalom
- Roccaraso 2012: 54. Riesenslalom, DNF Super-G, DNF Slalom
- Jasná 2014: 22. Slalom, 56. Riesenslalom
Weitere Erfolge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- sechsfacher Liechtensteiner Meister (Slalom 2011, 2013, 2015, 2016 und 2017, Riesenslalom 2016)
- Sieg bei den Schweizer Meisterschaften im Slalom 2016
- 6 Siege in FIS-Rennen
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Website von Marco Pfiffner
- Marco Pfiffner in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)
- Marco Pfiffner in der Datenbank von SKI-DB.com (englisch)
- Marco Pfiffner in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ LSV-Kader. UWV, abgerufen am 4. Februar 2018.
- ↑ Peter Gerber: Marco Pfiffner holt sich auch den Titel im Slalom. Skionline.ch, 26. März 2016, archiviert vom am 5. Februar 2018; abgerufen am 4. Februar 2018.
- ↑ Marco Pfiffner ist der Fahnenträger. Liechtensteiner Vaterland, 8. Februar 2018, abgerufen am 8. Februar 2018.
- ↑ Ohne Kaderstatus fährt Pfiffner nicht mehr weiter. In: kicker.de. 11. August 2026, abgerufen am 12. August 2026.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Pfiffner, Marco |
| KURZBESCHREIBUNG | liechtensteinischer Skirennläufer |
| GEBURTSDATUM | 25. März 1994 |
| GEBURTSORT | Walenstadt |
- Alpiner Skirennläufer (Liechtenstein)
- Olympiateilnehmer (Liechtenstein)
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2014
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2018
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2022
- Teilnehmer der Olympischen Winterspiele 2026
- Teilnehmer einer Alpinen Skiweltmeisterschaft
- Liechtensteiner
- Geboren 1994
- Mann