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Marco Meier

Gesichtet
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Marco Meier (* 17. Februar 1993 in Ansbach) ist ein deutscher Politiker (Freie Wähler) und Landrat des Landkreises Ansbach.

Meier ist in Petersdorf, einem Ortsteil von Weihenzell aufgewachsen und wohnt jetzt mit seiner Partnerin in Ornbau.[1] Seine Ausbildungen in Sportmanagement und Wirtschaftspsychologie schloss er jeweils als Bachelor of Arts (B. A.) ab. Er war Mitarbeiter bei einem Fußball-Zweitligisten, Lehrbeauftragter an der Hochschule Ismaning-Treuchtlingen für angewandtes Management und selbstständiger Sport-Mental-Coach.

Er war von 2014 bis 2019 Gemeinderat in Weihenzell. Bei den Kommunalwahlen in Bayern 2020 wurde er als Kandidat der Liste CSU/Unabhängige Wähler bei einem Mitbewerber mit 58,3 Prozent zum hauptamtlichen Bürgermeister von Ornbau und zum Kreisrat im Landkreis Ansbach gewählt. Bei der Wahl am 8. Oktober 2023 wurde er über die Wahlkreisliste in den Bezirkstag Mittelfranken gewählt; dort ist er Vorsitzender des Ausschusses für Jugend, Sport und Regionalpartnerschaften.

Bei den Kommunalwahlen in Bayern 2026 kandidierte er parallel[2] für die Wiederwahl zum Bürgermeister von Ornbau, die er ohne Gegenkandidat mit 91,6 % der Stimmen gewann, und für die Wahl zum Landrat des Landkreises Ansbach, bei der er im ersten Wahlgang am 8. März 2026 unter sieben Bewerbern 41,9 % der Stimmen erreichte. Die Stichwahl am 22. März 2026 gewann er mit 78,4 % gegen den Amtsinhaber Jürgen Ludwig. Die Amtszeit als Landrat begann am 1. Mai 2026. In der Stadt Ornbau muss der Bürgermeister neu gewählt werden, da gesetzlich beide Ämter nicht zugleich ausgeübt werden können.

Meier ist ferner Vorstandsmitglied im Kreisverband Ansbach des Bayerischen Gemeindetages sowie Aufsichtsratsvorsitzender des Medizinischen Versorgungszentrums Altmühlgrund GmbH[3] und der Nahwärme-Genossenschaft Ornbau.

Bei den Freien Wählern ist er Stellvertretender Bezirksvorsitzender in Mittelfranken.

Einzelnachweise

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  1. Homepage als Landrats-Kandidat. In: marcomeier-wechselwaehlen.de. Abgerufen am 10. April 2026.
  2. Fränkische Landeszeitung zur Doppelkandidatur. In: flz.de. Abgerufen am 10. April 2026.
  3. Homepage des MVZ