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Marche Funèbre

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Marche Funèbre
Allgemeine Informationen
Herkunft Mechelen, Belgien
Genre(s) Death Doom, Melodic Death Metal
Aktive Jahre ab 2008
Auflösung
Website www.marchefunebre.be
Aktuelle Besetzung
Arne Vandenhoeck
Kurt Blommé
Gitarre
Fré De Schepper (seit 2024)
Dennis Lefebvre
Bass, Gesang
Boris Iolis (seit 2013)
Ehemalige Mitglieder
Bass
Roel Van Doorsselaere (2008–2010)
Bass
Zoran Van Bellegem (2010–2012)
Gitarre
Peter Egberghs (2008–2023)

Marche Funèbre ist eine 2008 gegründete Death-Doom-Metal-Band aus Mechelen, Belgien.

Der Name der Band wurde vom gleichnamigen Stück des belgischen Funeral-Doom-Projektes Until Death Overtakes Me aus dessen Album Prelude to Monolith inspiriert.[1]

Erste Songs entstanden, nachdem sich mit Gitarristen Kurt Blommé und Peter Egberghs, dem Bassist Roel Van Doorsselaere, dem Sänger Arne Vandenhoeck und Schlagzeuger Dennis Lefebvre eine erste Besetzung zusammenfand. Die Band spielte ab September 2008 einige Konzerte und nahm auch eine erste EP mit dem Titel Norizon auf, die im März 2009 in Eigenregie veröffentlicht wurde. Es folgten erste Auftritte u. a. als Vorband von Evoken, Officium Triste, Isole und The Eternal. Ende 2010 entstanden unter Produzent Hans Pieters die Aufnahmen für das erste Album To Drown, welches am 1. Juni 2011 beim belgischen Underground-Metal-Label Shiver Records erschien.[1][2] Weitere Auftritte folgten in den Niederlanden, Frankreich, Deutschland und Österreich.

Während der Arbeit am zweiten Album Roots of Grief (Shiver Records, 2016) stieß der neue Bassist Boris Iolis (vom Metal-Band-Projekt Soul Dissolution) zur Band. 2015 erschien die Single Lost durch Selbstvermarktung. Das nächste Album Into the Arms of Darkness wurde zusammen mit Markus Stock (Empyrium und The Vision Bleak) produziert und erschien 2017 auf Moscow Funeral League Records. Im Anschluss spielte die Band einige Release-Shows mit Primordial. Zusammen mit den Tour-Kollegen von Eye of Solitude erschien 2018 ein Split-Album auf Hypnotic Dirge Records. Ebenfalls 2018 erschien die EP Death Wish Woman auf GrimmDistribution.

Zu Beginn des Jahres ging man erneut ins Studio von Markus Stock, um das vierte Album Einderlicht einzuspielen, welches am 25. September 2020 auf Hypnotic Dirge Records erschien.[3] Beim Jubiläumskonzert zum 15-jährigen Bestehen der Band verabschiedete sich die Band von ihrem langjährigen Gitarristen Peter Egberghs. Anfang 2024 stieß dann Fré De Schepper zur Band. Das fünfte Studioalbum After the Storm wurde mit Martin Furia (Destruction, Nervosa) eingespielt und auf Ardua Music veröffentlicht.

2025 erschien Echoes From Beyond, ein gemischtes Werk mit halb Studioaufnahmen und halb Liveaufnahmen.

Weitere Bands der Mitglieder

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Sänger Arne Vandenhoeck ist auch Mitglied der Bands Hail Spirit Noir (seit 2026), Archaic Oath (seit 2025). Er war bis 2013 auch Mitglied der Pagan-Black-Metal Band Natan, die sich 2015 auflöste, und lieh seine Stimme mehreren anderen Projekten, wie Astovidatu und Bleak Cold Irrelevance. Davor spielte er bei Ecliptica, Gurthang und Herfst.[1] Dennis Lefebvre war von 1997 bis 2013 Mitglied der Band Self Inflicted[1] und ist auch aktiv bei Witch Piss. Fré De Schepper verließ die Band Carrion und ist auch bei Lemuria nicht länger aktiv.

Marche Funèbre spielen melodischen Death-Doom-Metal. Die Texte drehen sich weitläufig um die Themen Literatur, Trauer und Philosophie Das Album Einderlicht aus dem Jahr 2020 handelt von Wünschen, sein Leben zu beenden.

„The whole album has the theme of suicide and wishes to end your life. In my opinion, it's not suicidal because we are not praising suicide. More of decribing it. If anyone should get crazy ideas about ending your life, get help.“

„Das gesamte Album dreht sich um das Thema Selbstmord und den Wunsch, seinem Leben ein Ende zu setzen. Meiner Meinung nach ist es nicht selbstmörderisch, da wir den Selbstmord nicht verherrlichen. Es geht vielmehr darum, ihn zu beschreiben. Sollte jemand auf die verrückte Idee kommen, sich das Leben zu nehmen, sollte er sich Hilfe suchen.“

– Peter Egberghs am 22.02.2021 zitiert nach Alex Milazzo in "Mondo Doom, Ceremonies ov Misfortunes"[4]

Singles und EPs

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Split-Veröffentlichungen

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  • 2019: Born to Lose - Doomed to Die – Compilation zum 20-jährigen Jubiläum der Band Officium Triste. Marche Funèbre steuerte den Song Lonesome bei.
  • 2022: Death and Loss (Necktwister) – Compilation aus der EP Death Wish Woman und der Single Lost

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 4 Interview with Marche Funèbre. In: Doom-Metal.com. 29. Juni 2012, abgerufen am 1. August 2026.
  2. ↑ Album „To Drown“ bei Discogs. In: Discogs.com. Abgerufen am 2. August 2026.
  3. ↑ Album „Einderlicht“ auf Bandcamp. In: Bandcamp. Abgerufen am 15. August 2026.
  4. ↑ Alex Milazzo (Hrsg.): Mondo Doom, Ceremonies ov Misfortunes. Heavy Music Artwork, Sevenoaks 2023, ISBN 978-1-80049-325-4, S. 154 ff. (englisch).