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Manfred Hanika

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Manfred Hanika im Jahr 1964.

Manfred Hanika (* 20. Dezember 1940 in Karlsbad; † 27. Dezember 2025[1]) war ein deutscher Leichtathlet, der vor allem im 400-Meter-Lauf antrat.

Sportliche Karriere

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Hanika begann bei der TGS 1885 Seligenstadt und wechselte dann zum SV Darmstadt 98. In seine erfolgreichsten Jahren startete er für den ASC Darmstadt. Seinen einzigen deutschen Meistertitel gewann er bei den Deutschen Meisterschaften 1965 in Duisburg, als die 4-mal-400-Meter-Staffel des ASC Darmstadt mit Wilfried Braun, Manfred Hanika, Fritz Roth und Dirk von Maltitz den Titel gewann.[2]

Bei der Universiade 1965 in Budapest schied Hanika im Zwischenlauf über 400 Meter aus. Die 4-mal-400-Meter-Staffel mit Werner Thiemann, Manfred Hanika, Fritz Roth und Dirk von Maltitz gewann die Bronzemedaille.[3]

1967 bei den Europäischen Hallenspielen in Prag wurde ein Wettbewerb in der 1500-Meter-Staffel ausgetragen, wobei eine Runde 150 Meter betrug. Gert Metz, Horst Haßlinger, Rolf Krüsmann und Manfred Hanika siegten knapp vor der Staffel aus der Sowjetunion.[4]

(nach Amrhein)

  • 200 Meter: 22,8 Sekunden, 1962
  • 400 Meter: 46,9 Sekunden, 7. August 1966 in Hannover
  • 800 Meter: 1:50,4 Minuten, 1967
  • Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005. 2 Bände. Darmstadt 2005 publiziert über Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft, Seite 400
  1. Traueranzeige Manfred Hanika. In: Die Rheinpfalz. 9. Januar 2026, abgerufen am 22. Februar 2026.
  2. Staffelmeister bei sport-komplett.de
  3. Amrhein listet die Medaille bei den vier Athleten auf, die Reihenfolge in der Staffel ist nicht bekannt
  4. Real Federación Española de Atletismo: European Indoor Handbook. Madrid 2005, ISBN 84-87704-89-1. Seite 39