Manaslu
| Manaslu | ||
|---|---|---|
| Der Manaslu von Westen (von links nach rechts: Phungi, Manaslu, Thulagi Chuli, Ngadi Chuli) | ||
| Höhe | 8163 m | |
| Lage | Distrikte Gorkha und Manang in Nepal | |
| Gebirge | Mansiri Himal (Himalaya) | |
| Dominanz | 105,64 km → Dhaulagiri | |
| Schartenhöhe | 3092 m ↓ (5071 m) | |
| Koordinaten | 28° 32′ 59″ N, 84° 33′ 34″ O | |
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| Erstbesteigung | 9. Mai 1956 durch Toshio Imanishi und Gyalzen Norbu | |
| Normalweg | Hochtour (vergletschert) | |
| Manaslu (links) und Ostgipfel im ersten Sonnenlicht | ||
| Der Nordgipfel (links) und in Wolken der Hauptgipfel | ||
| Der Haupt- und Ostgipfel von Nordosten | ||
| Gipfel | Höhe | Anmerkung/Lage |
|---|---|---|
| Manaslu | 8163 m | Hauptgipfel |
| Manaslu Ost | 7992 m | 500 m nordöstlich des Hauptgipfels |
| Manaslu Nord | 7157 m | 4000 m nordnordwestlich des Hauptgipfels |
Manaslurunde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Trekkingroute um den Manaslu beginnt in Arughat Bazar (570 m) oder in Gorkha und führt in zwei bis drei Wochen um den Berg herum. Beim Start in Gorkha führt die Route zunächst über den Pass Rupina La (4720 m), bevor sie nördlich des Ortes Jagat auf die von Arughat das Tal des Budhigandaki heraufführende Route trifft. Weiter im Tal des Budhigandaki verlaufend, führt der Weg durch die tibetisch geprägten Dörfer Lho (3020 m), Samagaon (3390 m) und Samdo (3870 m), bevor mit dem Pass Larkya La (5135 m) der höchste Punkt der Tour erreicht wird. Der Abstieg erfolgt über Bimtang und das überwiegend von Gurung bewohnte Dorf Tilije. In Dharapani trifft die Route auf den Annapurna Circuit und folgt dem Marsyangdi flussabwärts in Richtung Besisahar (780 m).
Varia
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1999 wurde der Asteroid (6918) Manaslu nach dem Berg benannt.
Das Epizentrum des Erdbebens in Nepal im Jahr 2015 lag bei dem in den Vorbergen des Manaslu-Massivs gelegenen Ort Barpak, südlich des Boudha Himal (6672 m).
2018 kam der Film Manaslu – Berg der Seelen über Hans Kammerlander in die österreichischen Kinos, 2019 in die deutschen.[11]
2022 kam der Film Sturm am Manaslu ins Kino. Fünf Überlebende erinnern sich 50 Jahre später an eine tragische Expedition zurück: Der Expeditionsleiter Wolfgang Nairz, Horst Fankhauser, Oswald Oelz, Hansjörg Hochfilzer und Reinhold Messner.[12]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Manaslu auf Peakbagger.com (englisch)
- Manaslu bei himalaya-info.org
- umfassende Seite zur Manaslurunde
- Reisebericht über die Tiroler Skiexpedition 1993
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Carter, H. Adams: Classification of the Himalaya. In American Alpine Journal 1985 (AAJO)
- ↑ Christine losso: Vor 25 Jahren: Die Tragödie am Manaslu. In: Into the World. 11. April 2016, abgerufen am 30. Dezember 2020.
- ↑ Rekord am Manaslu für Benedikt Böhm ( vom 26. Oktober 2012 im Internet Archive), auf 4-seasons.de, abgerufen am 24. Oktober 2012.
- ↑ spiegel.de 22. Oktober 2012: „Der Tod ist Teil dieses Sports“
- ↑ Titus Arnu: Gipfelbuchhalterin. Mehr als 50 Jahre lang führte die Amerikanerin Elizabeth Hawley in Kathmandu Buch darüber, welche Alpinisten die höchsten Berge erklommen hatten. In: Süddeutsche Zeitung vom 28. Oktober 2017, S. 51.
- ↑ Owen Clarke Manaslu, How Many Have Really Climbed It? 28. September 2022, abgerufen am 11. Januar 2023.
- ↑ Stephanie Geiger: Neue Regel am Manaslu: Das ist doch der Gipfel. In: FAZ.NET. 12. Oktober 2021, ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 12. Oktober 2021]).
- ↑ Stephanie Geiger: Wenn der Gipfel gar nicht der Gipfel ist. In: Neue Zürcher Zeitung. 9. Oktober 2021, S. 49 (nzz.ch [abgerufen am 16. Oktober 2021]).
- ↑ ”Interview with Mingma G About Manaslu: No Excuses in Future“. In: www.explorersweb.com. 14. Oktober 2021, abgerufen am 1. Juli 2022.
- ↑ Ayrin Pettorosso: Carlos Soria diventa leggenda: a 86 anni in cima al Manaslu! In: planetmountain.com. 26. September 2025, abgerufen am 28. September 2025 (italienisch).
- ↑ Kurzinhalt. In: manaslu-film.com. Abgerufen am 28. September 2025.
- ↑ „Sturm am Manaslu“: Eine Tragödie kommt auf die Leinwand. In: tt.com. Tiroler Tageszeitung, 28. Oktober 2022, abgerufen am 29. Juli 2023.
