Zum Inhalt springen

Madrisa

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Madrisa
die Madrisa von Vergalda aus gesehen
die Madrisa von Vergalda aus gesehen
Höhe 2770 m ü. A.
Lage Gargellen, St. Gallenkirch, Vorarlberg, Österreich
Gebirge Madrisagruppe, Rätikon
Dominanz 1,8 km Madrisahorn
Schartenhöhe 158 m Madrisajoch
Koordinaten 46° 56′ 31″ N,  53′ 30″ OKoordinaten: 46° 56′ 31″ N,  53′ 30″ O
Madrisa (Vorarlberg)
Madrisa (Vorarlberg)

Die Madrisa (in Schweizer Karten auch Gargellner Madrisa) ist ein 2770 m ü. A. hoher Berg in der Madrisagruppe im Rätikon. Er liegt in der österreichischen Gemeinde St. Gallenkirch, südwestlich des Ortsteiles Gargellen.[1]

Nicht zu verwechseln ist die Madrisa mit dem Madrisahorn, dessen Gipfel etwa zwei Kilometer entfernt in der Schweiz liegt.

Seit 1965 führt von Klosters her eine Gondelbahn auf die Madrisa-Alp, welche zum Skigebiet ausgebaut wurde. Das Skigebiet umfasst zwei Sessel- und vier Bügellifte. Dazu kommt ein Kinderland mit vier Zauberteppichen. Neben einer Talabfahrt nach Klosters besteht eine Schlittelpiste nach Saas.[2]

Betrieben wird die Bergbahn und das Skigebiet von der Klosters-Madrisa Bergbahnen AG. Die Davos Klosters Bergbahnen AG war bis 2014 Hauptaktionärin des Unternehmens (39,08 %), bevor sie das Aktienpaket an eine private Investorengruppe um Marie-Christine Jäger und Martin Bisang verkaufte. Die Gemeinde Klosters ist ebenfalls mit 20 Prozent der Aktien am Unternehmen beteiligt.[3] 2019 haben Roger Kunz und Thomas Seinemann ihre Beteiligung an der Aktiengesellschaft ausgebaut und besitzen knapp 40 Prozent der Aktien. Die beiden Hauptaktionäre übernahmen auch die operative Geschäftsführung.[4][5]

Der Verwaltungsrat besteht neben den Grossaktionären Roger Kunz, Thomas Seinemann, Marie-Christine Jäger und Martin Bisang aus einer dreiköpfigen Vertretung der Gemeinde Klosters und aus freigewählten Mitgliedern.[6]

Commons: Madrisa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ÖK 50
  2. Pistenplan | Madrisa. Abgerufen am 15. Januar 2026.
  3. Südostschweiz: Investorengruppe übernimmt Klosters-Madrisa Bergbahnen AG | Südostschweiz. 24. Oktober 2014, abgerufen am 15. Januar 2026 (Schweizer Hochdeutsch).
  4. AWP: Klosters-Madrisa Bergbahnen: Ausweg aus finanziellem Engpass. In: schweizeraktien.net. 28. März 2019, abgerufen am 15. Januar 2026.
  5. Südostschweiz: Zwei lokale Unternehmen übernehmen die Madrisa Bergbahnen | Südostschweiz. 27. März 2019, abgerufen am 15. Januar 2026 (Schweizer Hochdeutsch).
  6. Klosters-Madrisa Bergbahnen AG: Geschäftsbericht 2024/25. Klosters.