MacBook Neo
| MacBook Neo | |
|---|---|
MacBook Neo, 512GB Variante mit Touch ID in der Farbe Citrus für 799 Euro | |
| Entwickler | Apple |
| Verkaufsstart | 11. März 2026 |
| Technische Daten | |
| System-on-a-Chip | ARM |
| Massenspeicher | 256 GB oder 512 GB NAND-Flash-Speicher (aufgelötet) |
| Prozessor | Apple A18 Pro |
| Arbeitsspeicher | 8 GB LPDDR5X (aufgelötet), 64 Bit @ 7500 MT/s (Single Channel) |
| Bildschirm | 13-Zoll Liquid Retina Display, 60 Hz, 2408 × 1506 Pixel (16:10), 219 ppi, 500 Nits |
| Digitalkamera | 1080p FaceTime HD Kamera |
| Aktuelles Betriebssystem | macOS Tahoe 26.3.2 (10. März 2026) |
| Konnektivität | |
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Funkverbindungen |
WLAN nach IEEE 802.11ax („Wi-Fi 6E“), Bluetooth 6 |
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Anschlüsse |
USB-C (1× USB 3.2 Gen 2×1 (10 Gbit/s), 1× USB 2.0 (480 Mbit/s)), Klinkenstecker (3,5 mm) für Kopfhörer/Headset |
| Akku | |
| Typ | Lithium‑Polymer, 36,5 Wh, 9.573 mAh |
| Laufzeit (laut Hersteller) |
max. 16 Std. |
| Abmessungen und Gewicht | |
| Maße (H×B×T) | 12,7 mm × 297,5 mm × 206,4 mm |
| Gewicht | 1,23 kg |
| Website | |
| https://www.apple.com/de/macbook-neo/ | |
| Quelle | https://www.apple.com/de/macbook-neo/specs/ |
Das MacBook Neo ist ein kompaktes und leichtes Notebook des US-amerikanischen Herstellers Apple. Als erste Low-Budget-Variante der MacBook-Reihe wurde es am 4. März 2026 vorgestellt und basiert erstmals auf einem iPhone-System-on-a-Chip, dem A18 Pro, der ohne Lüfter passiv gekühlt wird.[1] Apple bietet das Gerät in zwei verschiedenen Ausführungen an. Die Basisversion verfügt über eine 256 GB SSD. Die teurere Variante ist dagegen mit einer 512 GB SSD (bis 1.735 MB/s Leserate / bis 1.684 MB/s Schreibrate)[2] ausgestattet und verfügt zusätzlich über Touch ID. Der Arbeitsspeicher (gemeinsamer RAM über CPU und GPU) ist jedoch nicht weiter konfigurierbar, noch erweiterbar, und beträgt bei beiden Varianten 8 GB RAM mit einer Speicherbandbreite von 60 GB/s (Single Channel-RAM-Anbindung mit 64 Bit Speicherbusbreite, 7500 MT/s). Beide Modelle nutzen ein 13,0 Zoll großes Liquid-Retina-Display in IPS-Technologie mit 60 Hz Bildwiederholfrequenz und sRGB-Farbraum, das geringfügig kleiner als das des MacBook Air ist. Das Display hat eine Auflösung von mit 2408 × 1506 Pixel bei 219 Punkten pro Zoll. Zur Ausstattung gehören generell zwei USB-C-Ports: 1× für USB 3.2 Gen 2×1 (10 GBit/s, sowie Displayport 1.4 für extern 4k-Auflösung bei 60 Hz) und 1× für USB 2 (480 MBit/s), sowie WLAN nach IEEE 802.11ax und Bluetooth 6. Eine Thunderbolt-Schnittstelle sowie MagSafe, LAN-Anschluss oder Mobilfunk-Konnektivität sind im MacBook Neo nicht vorhanden. Ein USB-C-Ladekabel (1,5 m) ist im Lieferumfang enthalten, aber ein Netzteil mit USB Power Delivery mit mindestens 20 W (optional bis ca. 32 W für schnelleres Laden) muss im EU-Markt vom Nutzer hinzugekauft werden, während es in den USA beiliegt.[3] Das MacBook Neo kommt in den Farben „Silber“, „Rosa“, „Zitrus“ und „Indigo“.[4]
Dem Gerät wird eine gute Reparierbarkeit der wesentlichen Komponenten wie Akku, Trackpad, USB-Buchsen, 3,5-mm-Klinkenbuchse, Display und Tastatur attestiert. Die Recheneinheiten (CPU, GPU), Speicher (RAM, NAND-Flash als SSD) oder Kommunikationsschnittstellen (WLAN, Bluetooth) lassen sich aber weder tauschen noch über Steckverbindungen/Sockel aufrüsten, sondern sind ähnlich einem Smartphone auf einer sehr kleinen Hauptplatine (ca. 3 cm × 20 cm) hochintegriert.[5]
Aufrüstungen und Umgang mit den Beschränkungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die interne SSD ist über einen einzelnen NAND-Flash-Chip auf dem Logic Board realisiert. Apple bietet dafür 256 GB oder 512 GB an. Unabhängige Aufrüster können auch 1 TB realisieren über das Auslöten des originalen NAND-Flash-Chips und Verlöten eines passenden 1 TB NAND-Flash-Chips.[6]
Apple verbaut 8 GB RAM in InFO-POP (Integrated Fan-Out Package-on-Package)-Bauweise: das RAM-Package wird dabei fest direkt über dem SoC-Package verlötet, was Platz spart und die Signalwege kurz hält. Für den Anwender ist die RAM-Ausstattung nicht veränderbar. Dies gilt sowohl vor dem Kauf, weil Apple nur eine RAM-Größe (8 GB) beim Kauf des Gerätes anbietet, als auch nach dem Kauf, weil kein RAM dazugesteckt werden kann. Es bleibt offen, ob unabhängige Umrüster hier Lösungen anbieten, die das RAM-Package ersetzen, indem sie ein RAM-Package mit mehr Kapazität auflöten. MacOS kann für Speicheranforderungen über 8 GB hinaus sonst virtuellen Speicher über die SSD realisieren, was jedoch mit einem deutlichen Performance-Einbruch kommt von etwa 60 GB/s (Lese- und Schreibgeschwindigkeit des DDR5-RAM) auf ca. 1,5 GB/s (Lese- und Schreibgeschwindigkeit des NAND-Flash-Speichers).
Apple gibt an, dass als externes Display ein Monitor bis 4k bei 60 Hz verwendet werden kann. Beim Anschluss eines Apple Studio Displays (2022–2025) wird dabei ein 4k bei 60 Hz-Signal übertragen und vom Monitor hochskaliert anstatt ein natives 5k-Signal zu übertragen. Die Beschränkung auf ein externes Display bezieht sich jedoch nur auf die unkomprimierte digitale Videoübertragung, wie sie verbreitet üblich ist. Am MacBook Neo können jedoch auch 2× bis 4× 4k bei 60 Hz für 2 bis 4 externe Monitore realisiert werden, wenn dabei die Kompressionstechnologie 'DisplayLink' (nicht zu verwechseln mit DisplayPort) verwendet wird. Dem Betriebssystem gegenüber präsentiert sich das als virtuelle Grafikkarte. Dabei komprimiert ein Treiber auf dem Gerät mit Hilfe der CPU das ausgehende Videosignal, versendet es über die vorhandene USB-C 3.2 Gen 2×1 (10 Gbit/s)-Schnittstelle und im Adapter wird das Videosignal wieder dekomprimiert und an die externen Displays verschickt. Von DisplayLink gibt es dabei verschiedene Stufen: mit DisplayLink-Chips der DL-6000-Serie passen 2× 4k@60 Hz in einen Stream von 5 Gbit/s.[7] Mit neueren DL-7000-Chips gehen bis zu 4× 4k@120 Hz in einen Stream von 5 Gbit/s.[8]
Am Gerät steht ein Anschluss mit USB 3.2 Gen 2×1 (10 Gbit/s) zur Verfügung. Dies kann über einen externen USB-Hub oder USB-Dockingstation, oder Port-Replikator erweitert werden. Diese werden jeweils über den USB 3.2-Anschluss an das MacBook Neo angeschlossen. Reine USB 3-Hubs bieten dabei mehrere USB-Anschlüsse. Externe USB-Dockingstationen/Port-Replikatoren hingegen enthalten meist mehrere USB-A und USB-C-Schnittstellen, 1 bis 5 DisplayPort/HDMI-Anschlüsse, eine RJ45-Buchse für den LAN-Anschluss mit Gigabit Ethernet (1 Gbit/s oder 2,5 Gbit/s), evt. einen oder mehrere Kartenleser, teilweise auch eine interne M.2-Schnittstelle, um mehr SSD-Kapazität anzuschließen, die dann mit bis zu ca. 1 GByte/s angebunden ist. Die angeschlossenen Geräte teilen sich dabei jedoch die verfügbare Übertragungsbandbreite. Über ein angeschlossenes Netzteil kann dabei das MacBook Neo mittels USB Power Delivery (bei 15 V, bis 2,1 A, bis ca. 32 Watt) auch parallel mit Energie versorgt werden.[9]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Technische Daten des MacBook Neo (Apple Deutschland)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Matthias Kremp: MacBook Neo: Apple stellt Lowcost-Laptop vor. In: Der Spiegel. 4. März 2026, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 4. März 2026]).
- ↑ MacBook Neo - Unboxing, erster Test & bisheriger Eindruck. Abgerufen am 13. März 2026.
- ↑ Apple Debuts Budget MacBook Neo for $599. Abgerufen am 4. März 2026 (englisch).
- ↑ Sag Hallo zum MacBook Neo. Abgerufen am 6. März 2026 (deutsch).
- ↑ MacBook Neo: Gute Reparierbarkeit, Tastatur einzeln ersetzbar. Abgerufen am 13. März 2026.
- ↑ World Premiere: MacBook Neo Immersive Teardown & 1TB Storage Upgrade Test. Abgerufen am 15. März 2026 (englisch).
- ↑ How to Connect Dual Monitors to MacBook Neo: The Ultimate Guide. Abgerufen am 15. März 2026 (englisch).
- ↑ Introducing DisplayLink. Abgerufen am 15. März 2026 (englisch).
- ↑ Welches Ladegerät für das Apple MacBook Neo? Wie schnell kann es laden? (2026). 15. März 2026, abgerufen am 26. März 2026.