MX Linux
MX Linux | |
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MX-21.1 „wildflower“ mit XFCE4 | |
Entwickler | MX Dev Team |
Lizenz(en) | GPL und andere Lizenzen |
Akt. Version | 23.5[1] vom 13. Januar 2025 |
Kernel | Linux |
Abstammung | GNU/Linux ↳ Debian GNU/Linux ↳ MEPIS Linux ↳ antiX Linux ↳ MX Linux |
Architektur(en) | x86 bzw. i386 (32 Bit), x86-64 bzw. ARMv8 (64 Bit) |
Installationsmedium | DVD, USB-Speicher-Stick |
Sprache(n) | mehrsprachig |
mxlinux.org |
MX Linux ist eine hinsichtlich des Ressourcenverbrauchs mittelschwere Distribution des Linux-Betriebssystems, das auf der Distribution/Variante Debian/stable (‚stabil‘) basiert und zentrale antiX-Komponenten verwendet. Zusätzliche Software wird von der MX-Gemeinschaft erstellt und/oder gepackt. Es wurde als Kooperationsprojekt zwischen der antiX und den ehemaligen MEPIS-Gemeinschaften entwickelt.
Besonderheiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]MX Linux verwendet ursprünglich die Xfce-Desktop-Umgebung, inzwischen werden aber auch offizielle Veröffentlichungen mit KDE und Fluxbox angeboten.[2]
Das Betriebssystem MX Linux kann von einem USB-Stick gebootet werden (Live-System) und ist insofern auch zu einer parallelen Verwendung geeignet.
Unter der Bezeichnung Community Respins werden auch inoffizielle Varianten von MX Linux entwickelt.[3] So erschien Anfang 2021 erschien eine Version für den Raspberry Pi (ab Model 3), die auf Fluxbox basiert.[4]
Versionsgeschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Version | Name | Freigabe | Basiert auf Debian |
Debian Support-Ende (LTS-Ende) |
Bemerkungen |
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MX-14 | Symbiosis | 24. März 2014 (PAE) 27. März 2014 (nicht-PAE)[5][6][7] |
Wheezy | (2018-05-31) | Erste offiziell freigegebene Version. Größe des damaligen ISO-Abbilds: 696MB[8] |
MX-21 | Wildflower | 21. Oktober 2021[9] | Bullseye | (2026-06) | |
MX-21.3 | Wildflower | 15. Januar 2023[10] | Bullseye | (2026-06) | |
MX-23 | Libretto | 31. Juli 2023[11] | Bookworm | (2028) | |
Legende: Ältere Version; nicht mehr unterstützt Ältere Version; noch unterstützt Aktuelle Version Aktuelle Vorabversion Zukünftige Version |
Rezeption
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]MX Linux eignet sich für ältere Hardware. Dem Anwender werde mit zahlreichen Werkzeugen und Skripten bei der Systemadministration entgegengekommen, ohne zu überfrachten. Es handele sich um eine stabile und leichtgewichtige Distribution auf zuverlässiger Basis von Debian. Sie sei aufgrund der hohen Benutzerfreundlichkeit auch Linux-Einsteigern zu empfehlen. Das umfangreiche Handbuch erfasse die Details des Systems.[12]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Offizielle Website (englisch)
- MX-Linux-Wiki (englisch)
- MX Linux auf DistroWatch
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ MX 23.5 Now Available! 13. Januar 2025 (abgerufen am 14. Januar 2025).
- ↑ MX Linux. In: DistroWatch. Abgerufen am 25. März 2025 (englisch).
- ↑ MX-Linux - Browse /Community_Respins. In: SourceForge.net. Abgerufen am 25. März 2025.
- ↑ MX-Fluxbox Raspberry Pi “Ragout” now Final; 20. Februar 2021 (abgerufen am 28. Juni 2021)
- ↑ Distrowatch: Distribution Release: MX Linux 14
- ↑ antiX MX-14 „Symbiosis“: Perfekt für ältere Hardware
- ↑ Ankündigung in der Mepiscommunity
- ↑ Verzeichnis auf dem Mirror
- ↑ MX-21 „Wildflower“ released!
- ↑ MX-21.3 „Wildflower“ released!
- ↑ MX-23 „Libretto“ now available
- ↑ Ferdinand Thommes: MX Linux kombiniert die Stärken von AntiX und Mepis. In: LinuxUser 02/2016. Abgerufen am 21. Dezember 2022 (deutsch).