MTSV Schwabing
| MTSV Schwabing | |
|---|---|
![]() | |
| Name | Männer-Turn- und Sport- Verein Schwabing e. V. München |
| Gründung | 30. Juli 1885 |
| Vereinssitz | München |
| Abteilungen | 6 |
| Vorsitzender | Jürgen Raudies Präsident |
| Website | www.mtsv-schwabing.de |
Der MTSV Schwabing e. V. ist ein deutscher Sportverein aus München und wurde nach dem Stadtteil Schwabing benannt.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Verein wurde am 30. Juli 1885[1] gegründet. Nachdem der Turnbetrieb erst in Heustadel begonnen hatte, fand er später in die Wirtschaft „Zu den 7 Schwaben“ statt. 1897 wurde das erste vereinseigene Grundstück erworben.[2] Neben Basketball bietet der Verein auch Gymnastik, Fitness, Handball, Bodystyling, Karate, Bergsport und Kraftsport an.
Handball
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| MTSV Schwabing (Handball) | |
|---|---|
| Größte Erfolge | |
|
DHB-Pokalsieger 1986 | |
| Vereinsinformationen | |
| Geschichte | MTSV (Hauptverein) seit 1885 MTSV (Handball) seit 1925 |
| Standort | München-Schwabing |
| Stammverein | MTSV Schwabing |
| Vereinsfarben | blau/gelb |
| Liga | Bezirksoberliga (Männer) Bezirksliga (Frauen) |
| Spielstätte | Schulsporthalle München |
| Geschäftsführer | Karl Heller |
| Saison 2023/24 Saison 2023/24 | Männer: 3. Platz Frauen: 6. Platz |
| Handball | Kader des DHB-Pokalsiegers und Deutschen Vizemeisters 1986 |
|
Basketball
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bereits im Jahr 1947 wurde der MTSV Schwabing mit seiner Männer-Mannschaft Deutscher Basketballmeister. Im Jahr 1949 konnte erneut die Deutsche Basketballmeisterschaft gewonnen werden. Im Jahr 1966 gehörte der MTSV Schwabing, bis dahin in der Oberliga Süd spielend, zu den zwanzig Gründungsmitgliedern (Gruppe Süd) der Basketball-Bundesliga (BBL), am Ende der Saison 1966/67 war er einer der im Wettbewerb ermittelten Erstliga-Absteiger.
In der jüngeren Vergangenheit war die 1. Damen-Basketballmannschaft Aushängeschild des MTSV Schwabing. Trainer Bastian Wernthaler führte das Team 2002 erstmals in die 1. Bundesliga (DBBL), es folgte der Abstieg und der sofortige Wiederaufstieg. In der Saison 2005/06 schaffte die Mannschaft den Klassenerhalt. In der Saison 2006/07 erreichte die Mannschaft sogar das Playoff-Finale der 1. Bundesliga und wurde Vize-Pokalsieger. Überraschend teilte der Vereinsvorstand am 14. Mai 2007 mit, dass die 1. Damen-Basketballmannschaft zum Spielbetrieb in der Saison 2007/08 der 1. Bundesliga nicht mehr gemeldet wird. Der Verein wolle sich nun ausschließlich dem Breitensport widmen. Nach Aussage des Präsidenten Walter Linder habe trotz der wachsenden Erfolge die nötige Unterstützung durch Sponsoren gefehlt. Fast die gesamte Mannschaft wechselte daraufhin zu München Basket e. V. Dieser Verein hatte nach intensiven Bemühungen von Sponsoren, Gönnern und Spendern einen Etat für das Damenbasketballbundesligateam erstellen können und die Lizenzrechte für die 1. Bundesliga vom MTSV Schwabing übernommen.
Gegenwart
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]15 Mannschaften (acht Senioren- und zwölf Jugendmannschaften) mit ca. 300 Spielern sind in der Basketball-Abteilung organisiert. Momentan die am höchstklassigen spielende Mannschaft sind die 1. Herren, die in der Regionalliga Südost antritt. Die Damen 1 spielen aktuell in der Bayernliga. Erstmals konnte zudem für die Saison 2010/11 für die männliche Jugend eine Lizenz für die Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) nach Schwabing geholt werden. Angeschlossen an den Verein ist die Internationale Basketball-Akademie München (IBAM), die als Jugend-Leistungsprogramm insbesondere die in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) vertretene U19 ausbildet.
Sonstiges
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ MTSV Schwabing, Gründung des Vereins
- 1 2 Süddeutsche Zeitung, Druckausgabe 2. Juli 1955:"MTSV Schwabing ein Siebziger" eingesehen am 31. Juli 2021 über den Benutzerzugang der Bayerischen Staatsbibliothek
- ↑ MTSV Schwabing (Handball) Mannschaften und Ligeneinteilung
- ↑ sport-komplett.de, "Historie: Kanu - Deutsche Meisterschaften (Herren - Faltboote)" eingesehen am 31. Juli 2021
- ↑ kanugeschichte-Bayern, Lorenz Riedl(PDF; 112 kB) eingesehen am 31. Juli 2021
