Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands
| Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands | ||||
|---|---|---|---|---|
| Parteivorsitzende | Gabi Fechtner | |||
| Pressesprecher Jugendpolitische Sprecherin |
Peter Weispfenning Lisa Gärtner | |||
| Bundesgeschäftsführer | Klaus Dumberger | |||
| Entstehung | KABD | |||
| Gründung | 20. Juni 1982 | |||
| Gründungsort | Bochum | |||
| Hauptsitz | Gelsenkirchen | |||
| Jugendorganisation | Rebell | |||
| Zeitung | Rote Fahne | |||
| Ausrichtung | Kommunismus Marxismus-Leninismus Stalinismus Maoismus | |||
| Farbe(n) | Rot | |||
| Bundestagssitze | 0/630 | |||
| Staatliche Zuschüsse | keine | |||
| Mitgliederzahl | 2.800 (Stand: 2024)[1] | |||
| Mindestalter | 16 | |||
| Frauenanteil | 44 % | |||
| Internationale Verbindungen | ICOR | |||
| Europaabgeordnete | 0/96 | |||
| Website | www.mlpd.de | |||
| Stadt | Jahr der Wahl | Sitze | Prozent | Wahlbezeichnung |
|---|---|---|---|---|
| Albstadt | 2024 | 1 Sitz | 3,3 % | zukunftsorientiert unabhängig gemeinsam (ZUG) |
| Bergkamen | 2025 | 2 Sitze | 3,1 % | BergAUF Bergkamen |
| Esslingen am Neckar | 2024 | 1 Sitz | 2,7 % | Fortschrittlich – Überparteilich – Rege (FÜR) |
| Gelsenkirchen | 2025 | 1 Sitz | 0,9 % | Alternativ – Unabhängig – Fortschrittlich (AUF) |
| Neukirchen-Vluyn | 2025 | 3 Sitze | 7,9 % | Neukirchen-Vluyn AUF geht’s |
Parteistruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Baden-Württemberg |
| Bayern |
| Elbe-Saale (Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen) |
| Berlin-Brandenburg (Berlin, Brandenburg) |
| Nord (Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern) |
| Nordrhein-Westfalen |
| Rheinland-Pfalz, Hessen, Saarland |
| Thüringen |
Parteivorsitzender war seit der Gründung im Jahr 1982 Stefan Engel, der am 1. April 2017 auf Beschluss des X. Parteitags in dieser Funktion von Gabi Fechtner abgelöst wurde.[56][57] Das höchste Gremium der Organisation ist der Parteitag, zwischen den Parteitagen liegt die Entscheidungsbefugnis beim Zentralkomitee (ZK) der Partei.[58] Als Mitglieder des ZK sind Stefan Engel, Monika Gärtner-Engel und 14 weitere Parteimitglieder bekannt.[59]
Die Partei ist in Stützpunkte, Grundeinheiten (Parteigruppen), Orts- und Kreisverbände sowie Landesverbände gegliedert.[60] Laut Eigenaussage sind die MLPD und ihr Jugendverband Rebell in über 450 Orten in Deutschland vertreten. Die Mehrzahl der Mitglieder sind Arbeiter und Angestellte, es gibt aber unter ihnen auch Selbständige. Der Frauenanteil in der MLPD beträgt 43 Prozent. Neben Betriebsgruppen, die vorrangig aufzubauen seien, existieren auch Wohngebietsgruppen.[60] Nach Parteiangaben werden außerdem auch Hochschulgruppen und Umweltgruppen[61] aufgebaut.[62]
Mit 2.800 Mitgliedern[63] ist die MLPD ungefähr gleichauf mit der DKP.
Nebenorganisationen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Jugendorganisation der Partei heißt Jugendverband Rebell. Dem Rebell angegliedert ist die Kinderorganisation Rotfüchse.
Mit der MLPD verbunden sind
- die Willi-Dickhut-Stiftung e. V. mit dem Willi-Dickhut-Museum
- die Gesellschaft zur Förderung wissenschaftlicher Studien zur Arbeiterbewegung e. V. (GSA)
Verschiedene Kulturgruppen sind mit der MLPD verbunden, so der Ruhr-Chor, die Musikgruppe Nümmes in Berlin.
Mit dem Wahlbündnis AUF, das in einigen Städten wie in Gelsenkirchen und Essen auf kommunaler Ebene arbeitet, versucht die MLPD, ihre Vertreter in kommunalpolitische Strukturen einzubringen. AUF wird trotz der Dominanz der MLPD von der Partei als unabhängig dargestellt.[64]
Nach Einschätzung des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes (Bericht 2011) wird der Frauenverband Courage ebenfalls von der MLPD dominiert.[64] Die Partei stellt den Frauenverband als überparteilich dar. Seit dem Verfassungsschutzbericht Nordrhein-Westfalen von 2018 wurde der Frauenverband Courage nicht mehr namentlich aufgeführt.[65] 2018 kam das Oberverwaltungsgericht NRW zu dem Urteil, wonach der Frauenverband Courage „nicht mehr als Unter-, Neben- oder Tarnorganisation der MLPD“ bezeichnet werden darf.[66] Eine Verfassungsbeschwerde des Frauenverband Courage vor dem Bundesverfassungsgericht richtete sich dagegen, dass der Frauenverband im Verfassungsschutzbericht NRW 2013 überhaupt erwähnt wurde. Diese Klage wurde 2022 vom Bundesverfassungsgericht abgewiesen.
Verflochten mit der MLPD ist die Mediengruppe Neuer Weg, in deren Verlag die Parteizeitung sowie sämtliche Literatur aus der Partei erscheint. Vertragspartner des Verlags ist die Vertriebskette people to people, die über einen Online-Shop verfügt, in dem unter anderen Bücher des Parteivorsitzenden verkauft werden.
Einrichtungen und Parteivermögen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Eigendarstellung zum Vermögen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die MLPD finanziert sich eigenen Angaben zufolge ausschließlich über Mitgliedsbeiträge und Spenden. Das Parteivermögen ist überwiegend in Immobilien und Betrieben angelegt:
- das Ferien- und Freizeitzentrum in Truckenthal im Landkreis Sonneberg
- das Gebäude Koststraße 8 in Gelsenkirchen-Horst (Mieter: Arbeiterbildungszentrum ABZ)
- das Gebäude Horster Mitte (ehemaliges Sparkassengebäude) als Sitz des ZK und der Rebell-Verbandsleitung in Gelsenkirchen
- das Gebäude der MLPD-Kreisleitung in Berlin
- das Gebäude der MLPD-Kreisleitung in Stuttgart
- die Mediengruppe Neuer Weg GmbH in Gelsenkirchen und Berlin mit Druckerei, Verlag, Internetdiensten und Werbeagentur
Das Parteivermögen wird vom Vermögensverwaltungsverein Koststraße 8 e. V. (Vereinsvorsitzender Stefan Engel) in Gelsenkirchen verwaltet. Er gab im August 2013 das Parteivermögen mit 16 Millionen Euro an.[67][68]
Am 28. November 2017 wurden die Konten der Partei bei der Deutschen Bank und der Postbank gekündigt. Die Partei legte dagegen Rechtsmittel ein.[69][70]
Angaben gegenüber der Bundestagsverwaltung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Partei hat keinen Anspruch auf Mittel aus der staatlichen Parteienfinanzierung. Die Partei ist für ihre Größe vergleichsweise vermögend, ihr Reinvermögen betrug im Jahre 2008 etwa 5,7 Millionen Euro nach Abzug von Verbindlichkeiten, bei einem Gesamtvermögen von 14,9 Millionen Euro. Verbindlichkeiten bestanden hauptsächlich aus Bankkrediten (3,3 Millionen Euro) und gegenüber sonstigen Darlehensgebern (5,9 Millionen Euro). Dem stehen ein Haus- und Grundvermögen von 11,0 Millionen Euro, 0,9 Millionen Euro Finanzanlagen sowie ein Umlaufvermögen von 2,9 Millionen Euro gegenüber.[71] Nicht im Parteivermögen aufgeführt ist das Vermögen des Jugendverbandes Rebell.
Von 2005 bis 2007 wurden Großspenden einer Einzelperson in Höhe von insgesamt 2,5 Millionen Euro verbucht.[72] Im Dezember 2011 erhielt die Partei Einzelspenden in Höhe von 100.000 und 113.969,15 Euro.[73][74] Im Oktober 2012 erhielt die MLPD von einem Ehepaar aus Wilhelmshaven eine Einzelspende in Höhe von 115.000 Euro,[75] im Juli 2013 ging eine Einzelspende in Höhe von 110.000 Euro bei der Partei ein.[76] Im Oktober 2015 spendete ein Mann aus Oberhausen 252.400 Euro, die größte Einzelspende an eine Partei im Jahr 2015.[77]
Unternehmensbeteiligungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die MLPD hält 96 Prozent am Buchführungsbüro Essener Str. 86 GmbH in Gelsenkirchen-Horst. Offiziell ist die Partei nicht an weiteren Unternehmen beteiligt, ihren Immobilienbesitz schlüsselt sie im Rechenschaftsbericht nicht weiter auf. Die Partei ließ sich von der zum Vermögensverein gehörenden Im Waldgrund GmbH & Co. KG Bauleistungen in fünfstelliger Höhe gutschreiben.
Parteipresse
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Rote Fahne Magazin, zweiwöchentlich erscheinendes Zentralorgan, Redaktionsleiter: Jörg Weidemann
- Lernen und Kämpfen, interne Publikation
- Revolutionärer Weg, theoretische Schriftenreihe
- Rebell, Magazin der gleichnamigen Jugendorganisation
Diese Publikationen erscheinen im Parteiverlag Neuer Weg.
- Kleinzeitungen der MLPD vor allem in Großstädten, wie Vor Ort herausgegeben von der Kreisleitung Gelsenkirchen.
Parteizentrale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Parteizentrale der MLPD befindet sich in Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen), Stadtteil Horst im vorherigen Filialgebäude der Sparkasse.[78] Anlässlich des 150. Geburtstages Lenins am 22. April 2020 enthüllte die MLPD vor ihrer Parteizentrale am 20. Juni eine 2,15 m hohe Leninstatue.[79] Den Einspruch der Stadt Gelsenkirchen gegen das Denkmal hatte am 5. März das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen abgewiesen;[80][81] das Oberverwaltungsgericht bestätigte diese Entscheidung.[82] Im August 2022 wurde aus Anlass des 40-jährigen Bestehens der Partei auch für Karl Marx eine Statue aufgestellt.[83]
Beobachtung durch den Verfassungsschutz
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die MLPD wird seit vielen Jahren wegen des Verdachts auf verfassungsfeindliche Aktionen von Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder beobachtet. Nach dabei gewonnenen Erkenntnissen versuchte die MLPD beispielsweise, sich gegen die Hartz-IV-Gesetzgebung wendende Proteste und Initiativen zu nutzen, um verfassungsfeindliche Ideen zu verbreiten. Sie wurde 2010 vom Innenministerium des Landes NRW als „politisch kaum wahrnehmbare Splittergruppierung“ eingestuft, die sogar innerhalb des linksextremistischen Spektrums durch „ihre ideologische Formelhaftigkeit“ weitgehend isoliert sei.[84]
Politische Isolation und Vorwürfe gegenüber der Partei
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Politikwissenschaftler und Soziologe Armin Pfahl-Traughber schrieb 2013, die MLPD sei politisch isoliert:
„Bilanzierend betrachtet handelt es sich bei der MLPD um eine politisch isolierte Organisation. Hinzu kommt das hohe Ausmaß an ideologischem Dogmatismus, der exklusive Anspruch auf den ‚wahren Sozialismus‘ und das starke Maß sozialer Einbindung. […] Ihr Dogmatismus und Spaltungselan verschreckt allerdings schnell andere Anwesende aus dem linken und linksextremistischen Spektrum. Gleichwohl zeigt sich die MLPD durch ihre Organisationsstruktur immer wieder in hohem Maße als mobilisierungsfähiger Akteur.“
Im Juli 2012 klagten Stefan Engel und die MLPD vor dem Landgericht Essen gegen den Verlag Ferdinand Schöningh sowie gegen die Autoren Harald Bergsdorf und Rudolf van Hüllen. Die Unterlassungsklage richtete sich gegen Behauptungen in deren Buch Linksextrem – Deutschlands unterschätzte Gefahr?, welches sich hauptsächlich gegen die Partei Die Linke richtete, aber auch gegen die MLPD, welche im Buch bloß eine kleine Rolle zusammen mit der DKP spielte. Das Landgericht Essen wies die Klage am 11. April 2013 weitgehend ab:[86] Zwei Aussagen seien als unbewiesene Tatsachenbehauptungen zu unterlassen. Alle anderen Aussagen, namentlich dass es sich bei der MLPD um eine in Parteiform gekleidete Sekte handele, maoistische Gehirnwäsche betrieben werde, die Unterwerfung unter den Führungsanspruch der Partei verlangt werde und Intellektuelle in dieser Partei eher nicht willkommen seien, bewertete das Gericht als zulässige und vom Grundgesetz geschützte Meinungsäußerungen, aber nicht als bewiesene Tatsachenbehauptungen, welche sich nachweisen lassen. Die MLPD trug 51,4 % und Engel 32,4 % der Prozesskosten.[87] Nach diesem Urteilsspruch nahm der Verlag das Buch vom Markt, da eine Überarbeitung des Buches nicht lohnenswert und gewinnbringend sei.
Helmut Müller-Enbergs schrieb 2008, die MLPD sei eine „stalinistische Sekte“.[88]
Internationale Verbindungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nach eigener Aussage unterhält die Partei Beziehungen zu weltweit „mehr als 700 Parteien, Initiativen, Personen und Organisationen“. Die Partei solidarisiert sich dabei mit Gruppierungen wie der Kommunistischen Partei der Philippinen (PKP). Die MLPD setzte die Solidarisierung mit der PKP auch fort, nachdem diese von der EU als terroristische Organisation eingestuft wurde.[89][90][91]
2001 wurde in Zutphen, Niederlande, die International League for Peoples’ Struggle gegründet; die MLPD nimmt dabei einen Beobachterstatus ein.
Die Internationale Konferenz Marxistisch-Leninistischer Parteien und Organisationen (IKMLPO) war ein internationaler Dachverband von etwa 30 kommunistischen Organisationen, der 1998 von der MLPD mit anderen Parteien und Organisationen initiiert wurde und sich 2017 auflöste[92]. Sie war maoistisch geprägt.
Die International Coordination of Revolutionary Parties and Organizations (ICOR, zu deutsch: Internationale Koordinierung revolutionärer Parteien und Organisationen), die am 6. Oktober 2010 auf Initiative der Marxistisch Leninistischen Partei Deutschlands in Berlin gegründet wurde,[93] ist ein Zusammenschluss von weltweit 60[94] kommunistischen und sozialistischen Parteien. Der damalige MLPD-Vorsitzende Stefan Engel wurde zum Hauptkoordinator der ICOR gewählt.[95] Engel wurde in dieser Funktion seit Anfang 2016, nach eigenen Angaben aus gesundheitlichen Gründen, schrittweise von Monika Gärtner-Engel abgelöst.[96] Inhaltlich versteht sich die ICOR als marxistisch-leninistisch und antitrotzkistisch.[95]
Aufbauarbeit in Kobanê
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]2015 konnte man sich bei der MLPD bewerben, um als „ICOR Helfer“ zum Wiederaufbau der durch die Terrororganisation Islamischer Staat zu großen Teilen zerstörten Stadt Kobanê im kurdischen Teil Syriens beizutragen und ein Gesundheitszentrum zu bauen.[97][98] Die Hilfsbrigaden bestanden aus Helfern aus mehreren Ländern.[99]
Literatur und Medien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Sascha Dietze: Die Ideologie der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD) (= Chemnitzer Beiträge zur Politik und Geschichte. Bd. 6). Lit, Berlin u. a. 2010, ISBN 3-643-10838-9.
- Rudolf van Hüllen: Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD). In: Frank Decker, Viola Neu (Hrsg.): Handbuch der deutschen Parteien. 2. überarbeitete und erweiterte Auflage, Springer VS, Wiesbaden 2013, ISBN 978-3-658-00962-5, S. 332–334.
- Helmut Müller-Enbergs: Eine stalinistische Sekte wird 40 Jahre alt – seit 25 Jahren heißt sie MLPD (25 Jahre MLPD). In: Uwe Backes, Eckhard Jesse (Hrsg.): Jahrbuch Extremismus & Demokratie, 20. Jahrgang (2008), Nomos, Baden-Baden 2009, ISBN 978-3-8329-4452-0, S. 167–184.
- Helmut Müller-Enbergs: Die MLPD und die Wahl zum 17. Deutschen Bundestag. Ein Politisches Portrait der Partei und eine empirische Auswertung der Wahlergebnisse in den einzelnen Bundesländern. In: Armin Pfahl-Traughber (Hrsg.): Jahrbuch für Extremismus und Terrorismusforschung 2009/10. Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Brühl 2010, ISBN 978-3-938407-31-8, S. 319–369.
- Armin Pfahl-Traughber: Linksextremismus in Deutschland: Eine kritische Bestandsaufnahme. Springer VS, Wiesbaden 2014, ISBN 978-3-658-04506-7, S. 102–110.
- Kevin Hagen: MLPD: Die Großspender der Kommunisten. (text) In: Spiegel Online. Der Spiegel, 29. Dezember 2015.
- Ann-Katrin Müller: Roter Ablasshandel. In: Der Spiegel. Nr. 14/2016. Spiegel-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG, Hamburg April 2016, S. 37 (spiegel.de [PDF; 213 kB]).
- Sebastian Leber: Schüler schlagen Alarm: Was die MLPD bei „Fridays For Future“ treibt. In: www.tagesspiegel.de. Der Tagesspiegel, 3. Februar 2020.
- Verfassungsschutzbericht Baden-Württemberg 2019. In: Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg (Hrsg.): Verfassungsschutzbericht Baden-Württemberg. Nr. 2019. Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg, 2020, ISSN 0720-3381, 3.2 „Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands“ (MLPD), S. 131, 222, 233 ff., 252–256 (360 S., verfassungsschutz-bw.de [PDF; 4,6 MB]).
- Lenin macht Leninisten Ärger. Streit um Statue. In: mdr.de. MDR Fernsehen, 28. Juni 2020 (Video-Reportage (7:32min.)).
- Elmar Vieregge: MLPD und „Die Rechte“. Ein Vergleich kleinerer extremistischer Parteien und ihrer Handlungsmöglichkeiten, in: Hendrik Hansen / Armin Pfahl-Traughber (Hrsg.), Jahrbuch für Extremismus- und Terrorismusforschung 2019/20 (Band II), Brühl 2021, ISBN 978-3-938407-99-8, S. 290–321.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Verfassungsschutzbericht 2024, S. 196
- ↑ Armin Pfahl-Traughber: Die "Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands" (MLPD). In: Bundeszentrale für politische Bildung. 9. September 2013, abgerufen am 17. August 2025.
- ↑ Rechenschaftsbericht der MLPD 2022 an die Bundeswahlleiterin, S. 285 (PDF; 463 MB)
- ↑ Verfassungsschutz NRW
- ↑ Willi Dickhut: "Die dialektische Einheit von Theorie und Praxis", S. 7
- ↑ Willi Dickhut: Sozialismus am Ende? S. 16
- ↑ Bericht MDR zur Kandidatur MLPD
- ↑ Wahlprogramm MLPD
- ↑ Ohne Lösung der Umweltfrage keine Zukunft für die Menschheit Website der MLPD
- ↑ Kampfprogramm der MLPD: Rettet die Umwelt vor der Profitwirtschaft! Website der MLPD
- ↑ Was ist mit Paradigmenwechsel gemeint? Website der MLPD
- ↑ Stefan Engel: Morgenröte der internationalen sozialistischen Revolution. Verlag Neuer Weg, Essen 2011, ISBN 978-3-88021-380-7.
- ↑ Autor: Monika Gärtner-Engel Neue Perspektiven für die Befreiung der Frau. Verlag Neuer Weg, Essen 2000, ISBN 3-88021-285-6, S. 31
- ↑ Autor: Monika Gärtner-Engel Neue Perspektiven für die Befreiung der Frau. Verlag Neuer Weg, Essen 2000, ISBN 3-88021-285-6, S. 35
- ↑ Marx/Engels, Werke, Bd. 21, S. 27/28
- ↑ (Clara Zetkin, „Erinnerungen an Lenin“, Ausgewählte Reden und Schriften, Bd. II, Berlin 1960, S. 147)
- ↑ 50 Jahre revolutionäre Partei neuen Typs Rote Fahne vom 26. Oktober 2018, abgerufen am 28. Juni 2020
- ↑ Das System der Selbstkontrolle – entscheidendes Markenzeichen der MLPD ( vom 13. März 2017 im Internet Archive) Website der MLPD
- ↑ Verfassungsschutzbericht des Landes Nordrhein-Westfalen über das Jahr 2022, S. 179
- ↑ Raphael Moser: Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands www.bpb.de, 7. Mai 2024
- ↑ Verfassungsschutzbericht Bayern 2023, S. 274
- ↑ Verfassungsschutzbericht des Landes Nordrhein-Westfalen über das Jahr 2023 ( des vom 18. April 2024 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., S. 176
- ↑ Stefan Laurin: Freunde des Terrors. In: Jungle World. Abgerufen am 20. Oktober 2025.
- ↑ Fremdwörter- & Begriffserklärung zur Reihe Revolutionärer Weg 1–26. Verlag Neuer Weg, Essen 1998, ISBN 978-3-88021-274-9.
- 1 2 Trotzkismus auf der Website der MLPD
- ↑ DKP: Heillos zerstritten vor dem 20. Parteitag Website der MLPD
- ↑ Linkspartei ( vom 13. März 2017 im Internet Archive) Website der MLPD
- ↑ Internationalistische Liste Website Internationalistisches Bündnis
- 1 2 »Der Kapitalismus hat nicht viel drauf«: Interview der Wochenzeitung Jungle World mit Stefan Engel vom 14. Juni 2006
- ↑ Parteiprogramm der MLPD, Kapitel J, Abs. 3. Abgerufen am 4. Februar 2025.
- ↑ Internationalistisches Bündnis beschließt Kandidatur zur Bundestagswahl – Mach mit! In: Jugendverband REBELL. Abgerufen am 18. April 2018.
- ↑ Gabi Fechtner, MLPD: Offener Brief An Simone Peter und Cem Özdemir, Vorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Martin Schulz, Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands Katja Kipping und Bernd Riexinger, Vorsitzende „Die Linke“. (PDF) MLPD, abgerufen am 9. September 2014.
- ↑ Zentralrat der Juden in Deutschland K.d.ö.R.: Bundestag: Gemeinsame Sache | Jüdische Allgemeine. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 16. August 2017; abgerufen am 16. August 2017 (englisch).
- ↑ Flyer. (PDF) In: Kandidaten zur BTW 2017. MLPD, 2017, abgerufen am 16. August 2017.
- ↑ Ofer Aderet: German Elections: Palestinian Terror Group on Ballot, as Porn Star Drops neo-Nazis. In: Haaretz. 29. August 2017 (haaretz.com [abgerufen am 29. August 2017]).
- ↑ Palestinian terror group campaigns to enter Bundestag. In: The Jerusalem Post | JPost.com. (jpost.com [abgerufen am 29. August 2017]).
- ↑ Pascal Beucker: MLPD verliert gegen Volker Beck: Revolutionäre Vorhut gescheitert. In: Die Tageszeitung: taz. 19. Dezember 2017, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 24. Dezember 2017]).
- ↑ German court: Marxist party cooperated with Palestinian terrorist entity. In: The Jerusalem Post | JPost.com. (jpost.com [abgerufen am 24. Dezember 2017]).
- ↑ Elmar Vieregge: MLPD und "Die Rechte". Ein Vergleich kleinerer extremistischer Parteien und Handlungsmöglichkeiten. In: Hendrik Hansen / Armin Pfahl-Traughber (Hrsg.): Jahrbuch für Extremismus- und Terrorismusforschung 2019/20. Band II. Brühl/Rheinland 2021, ISBN 978-3-938407-99-8, S. 290–321.
- ↑ Steffen Kailitz: Politischer Extremismus in der Bundesrepublik Deutschland: Eine Einführung. Springer, 2004, S. 65f.
- ↑ Uwe Andersen, Wichard Woyke: Handwörterbuch des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland. Springer, 2003, S. 586.
- ↑ Bundestagswahl 2009 – Der Bundeswahlleiter. Abgerufen am 11. Juni 2019.
- ↑ Bundesergebnis – Endgültiges Ergebnis der Bundestagswahl 2013 Website des Bundeswahlleiters
- ↑ Bundestagswahl 2017,Website des Bundeswahlleiters
- ↑ Entscheidung des Bundeswahlausschusses am 10.12.24 zur wirksamen Vertretung der Vorstandsmitglieder der MLPD bei Einreichung der Beteiligungsanzeige. Archiviert vom ; abgerufen am 19. Dezember 2024.
- ↑ MLPD nun doch zur Bundestagswahl-zugelassen. Archiviert vom ; abgerufen am 25. Dezember 2024.
- ↑ MLPD als Partei zur Bundestagswahl anerkannt. Archiviert vom ; abgerufen am 16. Januar 2025.
- ↑ Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt: Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 20. März 2011. Abgerufen am 11. Juni 2019.
- ↑ https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=LW&wJahr=2019&zeigeErg=Land
- ↑ Wahl zur Bremischen Bürgerschaft. In: wahlen-bremen.de. Statistisches Landesamt Bremen, abgerufen am 18. Mai 2023.
- 1 2 bundeswahlleiter.de: Ergebnisse der Europawahl in Deutschland 2019 und 2014
- ↑ Die Bundeswahlleiterin: Europawahl 2024, Deutschland: Endgültiges Ergebnis, 3. Juli 2024, abgerufen am 3. Juli 2024.
- ↑ Verfassungsschutzbericht: MLPD und AUF mit Klagen erfolglos, SZ, 18. Mai 2022
- ↑ https://www.wahlergebnisse.nrw/kommunalwahlen/2020/index.shtml
- ↑ MLPD vor Ort ( vom 7. Dezember 2024 im Internet Archive) Website der MLPD
- ↑ taz: Eine schrecklich nette Familie
- ↑ Frank Decker, Viola Neu: Handbuch der deutschen Parteien, Springer-Verlag, 2017
- ↑ Organisationpolitische Grundsätze der MLPD ( vom 19. Januar 2017 im Internet Archive)
- ↑ Eigenvorstellung der Parteiführung ( vom 31. Januar 2017 im Internet Archive)
- 1 2 Organisationspolitische Grundsätze: Organisatorischer Aufbau ( vom 19. Januar 2017 im Internet Archive) Website der MLPD
- ↑ Website der MLPD
- ↑ Fakten zur Mitgliedschaft der MLPD ( vom 13. März 2017 im Internet Archive)
- ↑ Von MLPD bestätigte Mitgliedszahl. Abgerufen am 27. Januar 2025.
- 1 2 Verfassungsschutzbericht 2011 des Landes Nordrhein-Westfalen ( vom 5. Dezember 2013 im Internet Archive) (PDF; 2,9 MB) (offline)
- ↑ Verfassungsschutzbericht NRW 2018 ( vom 31. Oktober 2020 im Internet Archive)
- ↑ Pressemitteilung Frauenverband Courage ( vom 13. Februar 2025 im Internet Archive)
- ↑ Interview der jungen Welt mit Stefan Engel vom 7. August 2013 vlg. https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/2013/08-07/058.php (abgerufen am 19. September 2014)
- ↑ Bezugnahme auf diesen Bericht ( vom 30. Januar 2015 im Internet Archive) in der jungen Welt auf der Website des Bundesamts für Verfassungsschutz (Abruf am 19. September 2014). (offline)
- ↑ MLPD Klage gegen Deutsche Bank 171128 PM.pdf – MLPD. (PDF) Abgerufen am 20. August 2018.
- ↑ 180810 PM MLPD zu Prozess gegen Deutsche Bank 16 August 2018.pdf — MLPD. (PDF) Abgerufen am 20. August 2018.
- ↑ BT-Drs. 17/2460, S. 112. Online auf der Website des Deutschen Bundestages.
- ↑ Robert Roßmann: 2,5 Millionen Euro für den "echten Sozialismus". In: sueddeutsche.de. 2008, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 11. Juni 2019]).
- ↑ Deutscher Bundestag – Parteispenden über 50.000 Euro – Jahr 2011. Abgerufen am 11. Juni 2019.
- ↑ Rote-Fahne-News (Online-Nachrichtenmagazin der MLPD) vom 12. Januar 2012 ( vom 14. Februar 2012 im Internet Archive)
- ↑ Großspenden für Parteien – Adeliges Erbe für den Kommunismus taz.de vom 3. Januar 2013
- ↑ Parteispenden über 50.000 Euro – Jahr 2013 Website des deutschen Bundestags
- ↑ Parteispenden über 50.000 Euro – Jahr 2015 Website des deutschen Bundestags
- ↑ Jochen Bülow: Sparkasse in Kommunistenhand In: nd-aktuell.de, 6. August 2003 (der genannte Oliver Wittke war damals Oberbürgermeister von Gelsenkirchen), abgerufen am 22. Juni 2022.
- ↑ Gelsenkirchen: MLPD errichtet Lenin-Statue. In: FAZ.net. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 20. Juni 2020]).
- ↑ SZ.de: Eilbeschluss: Kein Baustopp für Lenin-Statue.
- ↑ dlf-Die Nachrichten: Gericht hebt Stopp für Bau einer Lenin-Statue auf. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2026. Suche im Internet Archive ) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)
- ↑ SZ v. 11. März 2020, S. 10
- ↑ Thomas Richter: Marx-Statue vor knapp 1000 Gästen enthüllt In: WAZ Gelsenkirchen, 29. August 2022
- ↑ Verfassungsschutzbericht NRW 2010 ( vom 9. Juli 2017 im Internet Archive) (PDF; 14,2 MB), S. 137.
- ↑ Armin Pfahl-Traughber: Die „Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands“ (MLPD). Eine analytische Betrachtung zu Entwicklung und Stellenwert einer politischen Sekte. Bundeszentrale für politische Bildung
- ↑ Landgericht Essen, Urteil vom 11. April 2013, 4 O 246/12, ZUM 2013, S. 961.
- ↑ Gericht weist Klage der Marxisten weitgehend ab. WAZ, 11. April 2013
- ↑ Helmut Müller-Enbergs: Eine stalinistische Sekte wird 40 Jahre alt – seit 25 Jahren heißt sie MLPD. In: Uwe Backes (Hrsg.): Jahrbuch Extremismus & Demokratie. Bd. 20, Baden-Baden, 2008. S. 167–184.
- ↑ Solidarität mit dem Befreiungskampf des philippinischen Volkes! ( vom 13. März 2017 im Internet Archive). Erklärung der MLPD zur Situation auf den Philippinen. 1. März 2006
- ↑ Uwe Backes, Patrick Moreau: Communist and Post-Communist Parties in Europe. Band 36 von Schriften des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung, Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung, Vandenhoeck & Ruprecht, 2008, S. 480.
- ↑ MLPD solidarisiert sich mit der terroristisch agierenden „Kommunistischen Partei der Philippinen“ (CPP). Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg, April 2006, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 12. Februar 2013; abgerufen am 12. März 2017.
- ↑ Internationales Seminar und Kulturveranstaltung 100 Jahre Oktoberrevolution - letzte Aktivität der IKMLPO, 2017. 29. Oktober 2017, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 9. Dezember 2024.
- ↑ Verfassungsschutz: Verfassungsschutzbericht 2010. (PDF) 10. Mai 2012, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 10. Mai 2012; abgerufen am 10. Februar 2021.
- ↑ Über die ICOR. In: ICOR Website. 1. Oktober 2024, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 12. Dezember 2024; abgerufen am 12. Dezember 2024.
- 1 2 Interview mit Stefan Engel zur ICOR. (PDF) In: Rote Fahne News. 12. August 2011, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 12. August 2011; abgerufen am 10. Februar 2021.
- ↑ Weitreichende Veränderung in der Funktion des ICOR-Hauptkoordinators. Abgerufen am 10. Februar 2021.
- ↑ Gesundheitszentrum Kobane, Medizin für Rojava. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 28. Dezember 2024.
- ↑ Erik Peter: Helfen in Kriegsgebieten: Bis an die Grenze. In: Die Tageszeitung: taz. 23. Juli 2015, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 10. Februar 2021]).
- ↑ Unterstützung für Rojava, Junge Welt. 13. Juni 2015, abgerufen am 13. Dezember 2024.