Zur Ergänzung des M16-Schnellfeuergewehres wurde eine neue Waffe mit einem größeren Leistungspotenzial als das M16A2 entwickelt, die dennoch leichter und im Umgang unkomplizierter als das M60 ist. Sie wurde von der US-Army als M249 eingeführt sowie von weiteren Ländern übernommen. Weiterhin wurden unter anderen eine Version für Fallschirmjäger mit der Bezeichnung M249 Para sowie die Mk46 Mod0 für Spezialeinheiten entwickelt. Das MG schießt aus offener Verschlussstellung, um der Selbstentzündung vorzubeugen. Eine Besonderheit ist, dass das Maschinengewehr die Munition nicht nur aus den üblichen Gurten, sondern auch aus NATO-STANAG-Stangenmagazinen (zum Beispiel M16) ohne Modifizierungen verschießen kann. Mit der Variante M249 PIP (steht für Product Improvement Program, deutsch etwa Produktverbesserungsprogramm) wurden Softpack-Gurttaschen eingeführt, um die bisherigen Gurtkästen aus Metall oder Kunststoff zu ersetzen.
Das M249 hat ein höhenverstellbares Zweibein und einen charakteristischen Tragegriff, der auch zum Wechseln des Laufes verwendet wird.