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Luke Harding

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Luke Harding (Mai 2018)

Luke Daniel Harding (* 1968 in Nottingham) ist ein britischer Journalist, der für die britische Zeitung The Guardian schreibt.

Von 2007 bis 2011 arbeitete Harding für die Zeitung The Guardian in Russland. Er war zudem neben Moskau in Berlin und in Delhi tätig. Im Februar 2011 wurde anlässlich eines Rückflug von London nach Moskau überraschend sein russisches Visum annulliert.[1]

Zusammen mit dem britischen Investigativjournalisten David Leigh veröffentlichte Harding das Buch WikiLeaks: Inside Julian Assange's War on Secrecy. Der US-amerikanische Film Inside Wikileaks – Die fünfte Gewalt des Regisseurs Bill Condon aus dem Jahr 2013 basiert zu Teilen auf ihrem Buch.

In seinem 2017 veröffentlichten Buch Collusion: Secret Meetings, Dirty Money, and How Russia Helped Donald Trump Win behandelt er die Beziehungen von Donald Trump nach Russland.[1]

Veröffentlichungen

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  • A Very Expensive Poison: The Definitive Story of the Murder of Litvinenko and Russia's War with the West. Guardian Faber, 2016, ISBN 978-1783350940.
    • deutsch: Ein sehr teures Gift: Der Mord an Alexander Litwinenko und Russlands Krieg gegen den Westen. Düsseldorf, ISBN 978-3-942377-14-0.
  • Collusion: Secret Meetings, Dirty Money, and How Russia Helped Donald Trump Win. Vintage Books, New York 2017, ISBN 978-0525562511.
    • deutsch: Verrat: geheime Treffen, schmutziges Geld und wie Russland Trump ins Weiße Haus brachte. München 2017, ISBN 978-3-8275-0116-5.
  • Shadow State. Murder, Mayhem, and Russia’s Remaking of the West. Guardian Faber, London 2021, ISBN 978-1-78335-206-7.
  • Invasion. Russia’s Bloody War and Ukraine’s Fight for Survival. Faber & Faber, London 2022, ISBN 978-1-78335-282-1.
Commons: Luke Harding – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. a b Matthias Penzel im Interview mit Luke Harding: Interview mit „Guardian“-Autor Harding: „Trump ist kompromittiert“. In: taz.de. 11. März 2025, abgerufen am 6. Februar 2026.
  2. Die Gedanken sind frei. In: Süddeutsche Zeitung. 15. April 2014.