Zum Inhalt springen

Luigi Secchi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Luigi Secchi

Luigi Secchi (* 25. Mai 1853 in Cremona; † 24. April 1921 in Miazzina) war ein italienischer Bildhauer und Medailleur.

Er studierte an der Accademia di Brera in Mailand bei Francesco Barzaghi und war bei Pietro Magni tätig.[1] Nachdem er 1880 das Oggioni-Stipendium gewonnen hatte, begab er sich für ein Jahr nach Venedig. Seine erste Arbeit, Ruhendes Modell (Modello in riposo), die in Genua ausgestellt und ausgezeichnet wurde, wurde von der Mailänder Akademie erworben. Er führte mehrere Repliken davon aus: eine für die Akademie von Genua und eine weitere für die Galleria Nazionale d’Arte Moderna in Rom. 1891 gewann er an der Brera mit dem Marmorwerk Frammento den Premio Principe Umberto. 1903 wurde er zum Ritter des Ordens der Krone von Italien ernannt.[2]

Seinen Lebensabend verbrachte er in Miazzina, wo er Freundschaft mit dem Maler Achille Tominetti schloss und sich eine Villa errichten ließ.[3]

Er starb 1921 in Miazzina und fand seine letzte Ruhestätte auf dem dortigen Friedhof.[3]

  • Grab der Eheleute Badini, Monumentalfriedhof Mailand
  • 1905: Grab der Eheleute Pietrasanta, Monumentalfriedhof Mailand
  • 1910: Grab der Familie Joel („Jovel“), Monumentalfriedhof Mailand
  • 1911: Grab der Familie Dall’Ovo, Monumentalfriedhof Mailand
  • 1915: Grab von Paolo Gigli, Monumentalfriedhof Mailand
  • 1921: Grab der Eheleute Campanari, Monumentalfriedhof Mailand
  • zwei Arbeiten auf dem Friedhof von Miazzina[3]
Commons: Luigi Secchi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Luigi Secchi. In: BeWeB. Abgerufen am 24. Mai 2026.
  2. Secchi Luigi. In: Dizionario d'arte Sartori. Abgerufen am 24. Mai 2026.
  3. 1 2 3 Luigi Secchi. In: Comuniterrae.it. Abgerufen am 24. Mai 2026.
  4. Andrea Basilico: Pastorella. In: Lombardia Beni Culturali. 2024, abgerufen am 24. Mai 2026.