Locarno
| Locarno | |
|---|---|
| Staat: | |
| Kanton: | |
| Bezirk: | Bezirk Locarno |
| Kreis: | Kreis Locarno |
| BFS-Nr.: | 5113 |
| Postleitzahl: | 6600 Locarno 6600 Solduno |
| UN/LOCODE: | CH LON |
| Koordinaten: | 704765 / 114066 |
| Höhe: | 200 m ü. M. |
| Höhenbereich: | 193–1476 m ü. M.[1] |
| Fläche: | 18,91 km²[2] |
| Einwohner: | 16'374 (31. Dezember 2024)[3] |
| Einwohnerdichte: | 866 Einw. pro km² |
| Ausländeranteil: (Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht) |
35,8 % (31. Dezember 2024)[4] |
| Stadtpräsident: | Nicola Pini (FDP) |
| Website: | www.locarno.ch |
Locarno
| |
| Lage der Gemeinde | |

Als Kugelpanorama anzeigen
(im alpinlombardischen Dialekt am Ort Locarno beziehungsweise in der Umgebung Locarn, Lucarn, Lucârn, Lochèrn, Luchèrn [5]) ist eine politische Gemeinde im Kreis Locarno und Hauptort des Bezirks Locarno im Schweizer Kanton Tessin. Der frühere deutsche Name Luggárus lebt noch im Walserdeutsch der Gemeinde Bosco/Gurin in der Lautung Liggåårasch .[6] Die Stadt ist nach Lugano und Bellinzona die drittgrösste Stadt des Kantons Tessin.


Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Locarno liegt am Nordufer des Lago Maggiore und am Ostrand des Maggia-Deltas, wo es an Ascona, Losone, Terre di Pedemonte und Tenero-Contra grenzt. An den Hang oberhalb der Stadt schmiegt sich das Quartier Monti della SS. Trinità. Zum Territorium der Gemeinde gehört auch eine grosse, nicht mit dem Stadtgebiet zusammenhängende Fläche in der Magadinoebene, die Gerre di Sotto. Die Ortsteile von Locarno sind: Brè,[7] Cardada-Colmanicchio, Gerre di Sotto, Isola Martella, Monda di Contone, Ponte Brolla-Vattagne und Solduno.
In baulicher Hinsicht ist das Stadtgebiet von Locarno mit den selbständigen Gemeinden Muralto (vgl. Abschnitt Verkehr), Minusio und Orselina zusammengewachsen. Die Agglomeration Locarno, die sich bis in die italienische Provinz Verbano-Cusio-Ossola erstreckt, umfasst 63'104 Einwohner und ist damit die zweitgrösste Agglomeration des Kantons Tessin.[8]
Locarno gehört zusammen mit dem restlichen Südtessin und einem Teil der Provinz Como zur vom Bundesamt für Statistik festgelegten Metropolregion Tessin.
Klima
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Locarno ist mit Lugano der wärmste Ort der Schweiz und gilt als die nördlichste Ortschaft mit mediterranem Klima an einem See. Die Messstation Locarno-Monti liegt in etwas erhöhter Lage auf 367 m ü. M. und verzeichnet für die Normalperiode 1991–2020 eine Jahresmitteltemperatur von 13,3 °C, wobei im Januar mit 3,9 °C die kältesten und im Juli mit 22,3 °C die wärmsten Monatsmitteltemperaturen gemessen werden. Daher gedeihen in Locarno viele südländische Pflanzen wie Palmengewächse oder Zitronenbäume. Nicht zuletzt aufgrund des milden Klimas ist Locarno stark vom Tourismus geprägt.
Im Mittel sind hier rund 25 Frosttage und in zwei von drei Jahren ein Eistag zu erwarten. Sommertage gibt es im Jahresmittel rund 79, während normalerweise 15 bis 16 Hitzetage zu verzeichnen sind.
In der Magadinoebene bei Locarno wird erfolgreich Reis angepflanzt.[9]
| Locarno | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Klimadiagramm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Locarno
Quelle: MeteoSchweiz, Normalperiode 1991–2020[10]
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Ortsname
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die ersten Erwähnungen der Stadt erfolgten 751–760 (Abschrift des 17. Jahrhunderts) als ad Lucarne und 807 als locus Leocarni. Die Deutung des Namens ist unsicher. Eine Herleitung von keltisch leucos, leuca «weiss, hell, leuchtend», wie sie verschiedentlich vorgeschlagen wurde, scheitert aus lautlichen Gründen, da intervokalisches keltisches und lateinisches /k/ in den späteren norditalienischen Varietäten zu /g/ wurde (vgl. den Ortsnamen Lugano) oder schwand. Barbara Meroni schlägt deshalb im Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen (2005) vor, von einem geminierten keltischen *leuccos, leuccā «hell, leuchtend» auszugehen. Ein der heutigen Namenform zugrunde liegendes *leukkarni würde damit «die Anrainer des Flusses *leukkarā (‹die Funkelnde, Leuchtende›)» bedeuten.[5]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Frühzeit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ort, wo heute Locarno liegt, war schon in der jüngeren Bronzezeit (circa 14. Jahrhundert v. Chr.) besiedelt, wie man dank einer 1934 entdeckten Nekropole weiss. Spätere Besiedlungen lassen sich aufgrund von Nekropolen der Latène- und der Römerzeit nachweisen.[11]
Mittelalter
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]866 wird ein königlicher Hof urkundlich genannt. Friedrich I. (HRR) gewährte Locarno 1164 ein neues Marktrecht und 1186 die Reichsunmittelbarkeit. Kurz nach 1200 gründeten die Bürger eine Korporation, um ein Gegengewicht gegen die Adligen zu bilden. Die Corporazione Borghese di Locarno[12] und die Corporazione dei Nobili di Locarno[13] existieren bis heute und nehmen Aufgaben war, die andernorts im Tessin die Bürgergemeinden übernehmen. 1342 eroberten die Visconti die Stadt,[14] die sie von 1439 bis 1503 den Rusca als Lehen vergaben.
Die Eidgenossen eroberten die Stadt 1503, erhielten das Schloss allerdings erst 1513 aus der Hand des französischen Königs Ludwig XII. Ein Landvogt der Zwölf Orte übte fortan die Zivil- und Strafgerichtsbarkeit aus. Regiert wurde die Stadt von den drei Korporationen des Adels (Capitanei dei Nobili), des Bürgertums (Borghesi) und neu auch der Landsassen (Terrieri), die im Landschaftsrat (Magnifico Consiglio) zusammentraten.[15]
Reformation und Gegenreformation
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Reformation fasste nach 1530 auch in Locarno Fuss. Der Karmelit Balthasar Fontana bat 1531 in Zürich um reformatorische Schriften und studierte zusammen mit weiteren Brüdern die Bibel.[16] Ab 1539 waren der Priester und Lehrer der Lateinschule im Kloster San Francesco Giovanni Beccaria, der Arzt Taddeo Duno und der Jurist Martino Muralto die führenden Köpfe der wachsenden Reformationsbewegung. 1542 bis 1544 unterstützte der damalige evangelische Glarner Landvogt Joachim Bäldi die reformatorischen Kräfte.[17] Erst 1547 kam es zum Bruch mit der katholischen Kirche, und eine eigenständige evangelische Gemeinde entstand, die sich aber in Privathäusern traf. Ein Glaubensgespräch 1549 unter dem Vorsitz des katholischen Landvogts Nikolaus Wirz führte zu keiner Einigung, sondern zum Gesprächsabbruch, zur kurzzeitigen Gefangennahme und Ausweisung Beccarias, der nach Roveredo und Mesocco im bündnerischen Misox flüchtete. 1555 mussten die Reformierten ihren neuen evangelischen Glauben aufgeben oder Locarno verlassen. 170 Personen, etwa die Hälfte der evangelischen Bevölkerung, entschlossen sich zur Ausreise und zogen durchs Bündnerland nach Zürich, wo sie schliesslich Aufnahme fanden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Integration waren sie in der Folge in Textilhandel und -produktion tätig und trugen durch ihre Kenntnisse und Beziehungen zum wirtschaftlichen Aufschwung bei.[18]
Durch die Vertreibung der Evangelischen, Verdächtigungen und Groll blieb Locarno zerrissen, es wurde kleiner und ärmer. 1584 suchte zudem die Pest die Stadt heim und dezimierte deren Bevölkerung so stark, dass nur 700 Bewohner der ursprünglich 4800 Personen übrig blieben.[19]
Neuzeit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach dem Zusammenbruch des Ancien Régime kam Locarno 1798 zum neu geschaffenen helvetischen Kanton Lugano. Es gehört seit 1803 dem zur Mediationszeit neugeschaffenen Kanton Tessin an, dessen Hauptstadt es turnusgemäss 1821–1827, 1839–1845, 1857–1863 und 1875–1881 war. In den 1870er-Jahren, als die Verkehrsverbindungen sowohl nach Norden wie nach Süden besser wurden, begannen sich in der Region Locarno die Hotellerie und der Tourismus zu entwickeln, die bis heute das wirtschaftliche Rückgrat der Stadt bilden. Das Filmfestival von Locarno fand erstmals 1946 statt.
Am 16. Oktober 1925 wurden die Verträge von Locarno zwischen Deutschland, Belgien, Frankreich, Grossbritannien, Italien, Polen und der Tschechoslowakei geschlossen, die den völkerrechtlichen Status Deutschlands nach dem Ersten Weltkrieg neu regelten (→ Zwischenkriegszeit).
1928 fusionierte die bis dahin selbständige Gemeinde Solduno mit der Stadt Locarno.[20]
Locarno sprach sich in einer konsultativen Volksabstimmung am 25. September 2011 mit 3503 zu 552 Stimmen für eine Fusion mit den Gemeinden Muralto, Minusio, Orselina, Brione sopra Minusio, Mergoscia und Tenero-Contra aus. Weil neben Locarno nur Mergoscia zustimmte und alle anderen Gemeinden die Fusion ablehnten, beschloss das Tessiner Kantonsparlament, das Projekt nicht weiterzuverfolgen.[21]
Am 10. Februar 2017 wurde Locarno als 81. Stadt der Ehrentitel «Reformationsstadt Europas» durch die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa verliehen.[22][23]
Bevölkerung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Einwohnerzahlen: Volkszählungsdaten[24][25]
Eingemeindung: 1928 Solduno
Im Jahr 2000 sprachen 11'153 Personen Italienisch, 1'528 Deutsch und 1'880 eine andere Sprache. 10'179 waren römisch-katholisch (Bistum Lugano), 1'072 protestantisch (Chiesa evangelica riformata nel Ticino), und 3'310 gehörten einer anderen oder keiner Religion an. 9'430 Personen waren Schweizer, 5'131 Ausländer, was einem Ausländeranteil von 32,5 % entspricht.[25]
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Legislative der Stadt Locarno ist der Consiglio comunale (Gemeindeparlament), der 40 Sitze umfasst. Die Grafik rechts zeigt seine Zusammensetzung nach den Gemeindewahlen vom 14. April 2024.[26]
Die Exekutive bildet der siebenköpfige Municipio (Gemeinderat). Nach den Wahlen von 2024 setzt er sich wie folgt zusammen: 3 Partito Liberale Radicale (FDP), 2 Il Centro (Die Mitte), 1 Sinistra unita (Vereinigte Linke, SP und andere), 1 Lega–UDC (Lega–SVP).[26] Dem Municipio steht seit 2024 als Sindaco (Stadtpräsident) Nicola Pini (* 1984) (FDP) vor.[27]
Bei den Schweizer Parlamentswahlen 2023 betrugen die Wähleranteile in Locarno: FDP 19,1 %, Mitte 18,8 %. SP 16,5 %, SVP 12,4 %, Grüne 11,2 %, Lega 11,1 %, glp 1,1 %, übrige 9,8 %.[28]
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schienenverkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Locarno ist Endpunkt zweier Eisenbahnstrecken. Diese enden jedoch nicht in Locarno, sondern in der Nachbargemeinde Muralto, wo der Bahnhof Locarno steht. Die normalspurige SBB-Strecke von Bellinzona erreicht den oberirdischen Kopfbahnhof von Osten her und tangiert Locarnos Zentrum nicht. Allerdings befindet sich die Haltestelle Riazzino auf dem Gebiet der zu Locarno gehörenden Enklave in der Magadinoebene. Die schmalspurige Centovallibahn (FART/SSIF) aus Domodossola erreicht ihren Endpunkt aus Richtung Westen. Sie durchfährt Locarno seit 1990 nicht mehr, sondern wird über eine Tunnelstrecke zum unterirdischen Kopfbahnhof geführt. Dieser liegt innerhalb des SBB-Areals in Muralto nördlich der SBB-Anlagen, wo bis 1990 die Anlagen der FART standen. Mit San Antonio, Solduno, San Martino und Ponte Brolla bedient die FART vier Stationen auf Locarneser Gebiet.
Am westlichen Gleis- und Bahnsteigende des Kopfbahnhofs Locarno, noch in Muralto, befindet sich auch der Ausgangspunkt von FART-Autobuslinien und der Postautokurse, welche die Nebentäler bedienen. Auf der gegenüberliegenden Strassenseite der Via Stazione überquert man links am Ende der Kolonnaden die Gemeindegrenze zwischen Muralto und Locarno, die durch den Bach Ramogna getrennt sind. Die Talstation des Funicolare, der Standseilbahn FLSM zur Madonna del Sasso und nach Muralto Belvedere und Orselina ist gleich hinter dem Bach in Locarno, wo die Via Stazione zur Viale Francesco Balli wird.
Von 1908 bis 1960 fuhr ein Tram von San Antonio (seit 1932 von Solduno) über die Piazza Castello und die Piazza Grande durch die enge Via alla Ramogna zum Bahnhof und weiter nach Minusio (ab 1914 bis zur Endstation Esplanade). Auf der Piazza Grande ist ein kurzes Stück der Tramgeleise erhalten geblieben.[29]
Vor dem Ersten Weltkrieg war geplant, die Bahnstrecke von Bellinzona nach Locarno am rechtsseitigen Ufer des Lago Maggiore nach Italien weiterzuführen. Schon damals hätte ein Tunnel vom bisherigen Endbahnhof zu einer neuen Station Locarno im Westen der Stadt und ein weiterer Tunnel unter dem Monte Verità zum Seeufer gebaut werden sollen. Wie der Bundesrat in seiner Botschaft an die Bundesversammlung für die Erteilung der Konzession für diese Linie ausführte, hätte der Linie grosse Bedeutung für den Verkehr vom Gotthard nach dem Piemont und der Riviera zukommen sollen.[30] Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges vereitelte die Realisierung des Projekts.[31]
Strassen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Um den Durchgangsverkehr auf der Strasse aus der Innenstadt zu verbannen, wurde Anfang der 1990er-Jahre der 5,5 Kilometer lange Strassentunnel Mappo-Morettina unter Locarno hindurch gebaut.
Schiffverkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Società Navigazione del Lago di Lugano betreibt den Verkehr zwischen den schweizerischen Ortschaften am Lago Maggiore.[32] Den internationalen Schiffverkehr zwischen der Schweiz und Italien betreibt die für die vier oberitalienischen Seen zuständige italienische Schifffahrtsgesellschaft Navigazione Laghi.[33]
Flugverkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sechs Kilometer östlich von Locarno liegt der Aeroporto cantonale di Locarno sowie das Flugplatzkommando Locarno der Schweizer Luftwaffe.
Bildung und Forschung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde Locarno verfügt über fünf Kindergärten, vier Primarschulen, zwei Sekundarschulen (scuole medie), ein Gymnasium (liceo) und drei Berufsbildungszentren (centri professionali).[34]
1992 wurde die Filmakademie CISA gegründet.[35]
An der Piazza San Francesco befindet sich das Departement für Bildung und Ausbildung (SUPSI) der Fachhochschule der italienischen Schweiz, wo unter anderem Lehrpersonen aus- und weitergebildet werden.[36]
Das Institut für Sonnenforschung Locarno (IRSOL) ist seit 2015 der Università della Svizzera italiana angegliedert.[37]
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Stadtbild ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) als schützenswertes Ortsbild der Schweiz von nationaler Bedeutung eingestuft.[38]

Madonna del Sasso, Cardada und Cimetta
Das Sanktuarium Madonna del Sasso[39.1] in Orselina oberhalb der Stadt ist die Hauptsehenswürdigkeit Locarnos und zugleich der beliebteste Wallfahrtsort der italienischsprachigen Schweiz. Die Gründung geht auf eine Muttergotteserscheinung zurück, die der Franziskanerbruder Bartolomeo d’Ivrea in der Nacht vom 14. auf den 15. August 1480 hatte. Die Wallfahrtskirche ist bekannt wegen ihrer bedeutenden Ausstattung. Ausserdem gibt es hier eine Aussichtsplattform.
Von Orselina aus führt eine Luftseilbahn auf die Cardada (1340 m ü. M.), und von deren Bergstation führt eine weitere Sesselbahn auf die Cimetta (1670 m ü. M.).
«Piazza Grande»

Das Zentrum der Stadt ist die langgezogene, gepflasterte Piazza Grande.[39.2][20] Hier finden zahlreiche Open-Air-Konzerte statt: seit 2004 im Juli jeweils das Musikfestival Moon and Stars und im August das Locarno Festival, eines der wichtigsten Filmfestivals weltweit. An der Piazza Grande finden sich viele Restaurants, Cafés und Geschäfte. Sämtliche Gassen der Altstadt streben auf den seit Juni 2007 autofreien Platz zu.[40] Das 1996 «rigoros ins historische Stadtbild eingepflanzte Gebäude» der Post dominiert den Südosten des Platzes; die Ästhetik des vom Architekten Livio Vacchini projektierten Baus ist umstritten.[41]
«Castello Visconteo»
Das Castello Visconteo am Rande der Altstadt entstand ab dem 12. Jahrhundert, vermutlich als Wohnsitz der kaisertreuen Capitanei Orelli;[20] 1260 fiel es in die Hände der Ghibellinen[42] 1342 nahmen die Visconti von Mailand die Burg ein; 1439 ging sie an die Rusca über. In eidgenössischen Besitz gelangte sie erstmals 1503, endgültig 1516. Heute ist nur noch etwa ein Drittel der ursprünglichen Burg erhalten. Der Grossteil der erhaltenen Strukturen geht auf die Bautätigkeit der Visconti und Rusca zurück und stammt damit aus dem 14. und 15. Jahrhundert, wobei das heutige Aussehen einer rekonstruierenden Renovation von 1921 bis 1928 zu verdanken ist.[43][39.3]
Die neben der Burg liegenden Reste der Verteidigungsbastion Rivellino wurden möglicherweise von Leonardo da Vinci projektiert.[44][43]
Im Castello Visconteo ist das städtische Museum mit seiner archäologischen Sammlung untergebracht.[45]
Kirchen
Die Pfarrkirche Sant’Antonio abate ist ein grosser, einschiffiger Bau; der heutige stammt von 1664.[46] Die Kirche Maria Assunta oder Chiesa Nuova von 1636 enthält eine der bedeutendsten Stuckdekorationen des Barocks im Tessin.[47] Die an das ehemalige Franziskanerkloster angebaute Kirche San Francesco ist eine dreischiffige Basilika und stellt ein eindrucksvolles Beispiel der Bettelordensarchitektur dar.[48] Die Kirche Santa Caterina wurde im 17. Jahrhundert nahezu neu gebaut und weist raffinierte Stuckaturen des 18. Jahrhunderts auf.[49] Die Kirche Santi Rocco e Sebastiano war früher Sitz der Kapuziner und wurde 1604 geweiht.[50]
Häuser
Zahlreiche grosse Häuser erinnern an die aristokratischen Geschlechter Locarnos. Die Casa Rusca ist ein Palazzo aus dem 18. Jahrhundert mit einem Innenhof mit Loggia. Der Palazzo Rusca-Bellerio stammt in seiner heutigen Form aus dem 16. bis 18. Jahrhundert und weist im Obergeschoss ornamentale Dekorationsmalerei auf. Die Casa dei Canonici aus dem 16. und 17. Jahrhundert hat eine Strassenfassade mit Stuckaturen. Die Casorella ist ein imposanter Herrschaftsbau aus dem späten 16. Jahrhundert, in den mittelalterliche Mauerteile des Castello Visconteo einbezogen sind. Der Palazzo Franzoni präsentiert sich als eleganter Barockbau des 17. Jahrhunderts. Die Casa dei Negromanti ist ein grosses Baugeviert mittelalterlichen Ursprungs und hat ihren Namen von dem im 18. Jahrhundert hier wohnhaft gewesenen Giovan Battista Orelli, genannt il Negromante («der Zauberer»). Das im Eingangsbereich angebrachte, in der Mitte des 16. Jahrhunderts gemalte Schweizerkreuz ist eine der ältesten Darstellungen des Schweizer Wappens.[46]
Als Zeuge des aufblühenden Tourismus der Belle Époque in den Jahrzehnten vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges ist das 1876 eröffnete Grand Hôtel Locarno erhalten geblieben. Es liegt auf dem Gemeindegebiet von Muralto unmittelbar an der Gemeindegrenze zu Locarno. Das Hotel wurde 2005 geschlossen und verfiel in der Folge zusehends. Es soll nach einer Gesamtüberholung 2027 wieder eröffnet werden.[51][52]
Denkmäler

- Das Grabdenkmal für Giovanni Orelli an der Piazza San Francesco stammt aus dem 14. Jahrhundert und gehört zu den bedeutendsten erhaltenen Vertretern des Sarkophagtyps monumentaler Arce im ursprünglich lombardischen Raum.
- Das von Alessandro Rossi geschaffene Marcacci-Denkmal (1856) auf der Piazza Sant’Antonio ist das älteste moderne Personendenkmal des Kantons Tessin. Es erinnert an den Grosskonsul und Wohltäter Giovanni Antonio Marcacci.
- Das von Antonio Soldini geschaffene Mordasini-Denkmal (1889) stand ursprünglich auf der Piazza Grande und wurde 1934 zum Bosco Isolino transferiert. Es gedenkt des liberalen Politikers und Journalisten Augusto Mordasini.
- Das von Antonio Chiattone geschaffene Pioda-Denkmal wurde 1897 zu Ehren des liberalen Bundesrats Giovanni Battista Pioda errichtet. Der damals konservativ dominierte Gemeinderat untersagte seine Aufstellung im öffentlichen Raum, weswegen es zunächst im privaten Garten der Casa Pioda stand. 1951 wurde es zur Piazza San Francesco versetzt.
- Der Pedrazzinibrunnen wurde 1925 zum Gedenken an den Locarner Bürgermeister und Unternehmer Giovanni Pedrazzini im Quartiere Nuovo eingeweiht. Er wurde von Ferdinando Bernasconi und Giacomo Alberti entworfen. Die Bronzeplastiken sind Werke Fiorenzo Abbondios.
- 2016 wurde im Parco della Pace ein Denkmal zur Erinnerung an den Völkermord an den syrischen Christen im Osmanischen Reich errichtet.[53]
Kultur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Veranstaltungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Locarno Festival: Das Festival findet seit 1946 jedes Jahr im August statt.[54] Der beste Spielfilm im offiziellen Wettbewerb wird mit dem Goldenen Leoparden (italienisch Pardo d’Oro) prämiert. Es ist das kleinste der grossen Filmkunstfestivals mit Weltbedeutung (A-Kategorie-Festival).[55]
- Moon and Stars: Ein Musikfestival im Juni auf der Piazza Grande, es umfasst Auftritte von Interpreten der internationalen Pop- und Rockmusik[56]
- Amici dell'organo del Locarnese: Internationales Orgelfestival in der Region mit Konzerten und Matinéen im Frühling und Herbst[57]
- Locarno Folk[58]
- Locarno on Ice[59]
Museen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die kulturellen Dienste der Stadt Locarno verwalten drei Museen:[60]
- Das Museo Castello ist im Castello Visconteo untergebracht. Es zeigt die städtischen archäologischen Sammlungen und informiert über die Geschichte der Burg und der Stadt, unter anderem über die Reformation im 16. Jahrhundert und die Friedenskonferenz von 1925.[61]
- Das angrenzende Museo Casorella beherbergt die städtische Kunstsammlung, die rund 4500 Werke, unter anderem von Jean Arp und Filippo Franzoni, umfasst.[62]
- Das Museo Casa Rusca wird für wechselnde Kunstausstellungen genutzt.[63]
Daneben unterhalten private Stiftungen folgende Museen:
- Die Ghisla Art Collection wurde 2014 gegründet und zeigt in einem futuristischen Gebäude die Kunstsammlung des Ehepaars Pierino und Martine Ghisla. Diese umfasst Werke der Pop Art, des Informel, der Konzeptkunst, der Abstrakten Kunst und des New Dada.[64]
- Die Fondazione Marguerite Arp hat ihren Sitz in der Fraktion Solduno und verwaltet den Nachlass von Marguerite Arp, der zweiten Ehefrau von Jean Arp. In einem 2014 errichteten Betonbau ist ein Teil der über 2100 Werke umfassenden Sammlung ausgestellt. Ebenfalls kann das Wohn- und Atelierhaus des Ehepaars besichtigt werden.[65]
- Das von der Fondazione Remo Rossi betriebene Museo Remo Rossi zeigt Werke des Bildhauers Remo Rossi. Der Eintritt ist frei.[66]
Bibliotheken und Archive
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die 1989 eröffnete Kantonsbibliothek (Biblioteca cantonale Locarno) ist eine von vier öffentlichen Bibliotheken des Kantons Tessin. Sie ist insbesondere auf Philosophie, Musik und Film spezialisiert.[67]
- Das Stadtarchiv (Archivio della Città di Locarno) bewahrt das Gemeindearchiv mit Dokumenten, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen, sowie private Archive auf.[68]
- Im «Rivellino» des Castello Visconteo ist das Archiv des Fotografen Ivan Bianchi (1811–1893) aufbewahrt.[69]
- Die 1954 gegründete Locarner Historische Gesellschaft (Società Storica Locarnese) fördert die Erforschung der Geschichte und Kunst der Bezirke Locarno und Vallemaggia. Sie organisiert regelmässig kulturelle Veranstaltungen, gibt eine eigene Zeitschrift heraus und unterhält eine Bibliothek sowie ein Archiv.[70][71]
Weitere Institutionen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Das Stadttheater Teatro di Locarno wurde 1902 eingeweiht.[72][73][74]
- Die Ticino Film Commission mit Sitz beim Palazzo Marcacci (Gemeindehaus) ist ein Kompetenz- und Förderzentrum für Film- und audiovisuelle Produktionen in der italienischsprachigen Schweiz.[75]
Sport
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der erfolgreichste Fussballverein der Stadt ist der FC Locarno,[76] der in den 1930er Jahren, zwischen 1945 und 1953 und zuletzt in der Saison 1986/87 in der höchsten Schweizer Liga spielte. In der ewigen Tabelle der zweithöchsten Fussball-Liga der Schweiz rangiert er auf dem zehnten Platz. Zurzeit spielt er in der 2. Liga interregional. Seine Heimspiele trägt er im etwa 5000 Plätze fassenden Stadio Lido aus.
Ebenfalls in Locarno beheimatet sind die Amateurvereine FC Aramaici-Suryoye,[77] FC Makedonija Locarno 1993[78] und AS Portoghesi Ticino.[79]
Wichtige Sportveranstaltungen sind der Triathlon Locarno[80] und der Ascona-Locarno Run.[81]
Tourismus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Region Ascona-Locarno ist neben Lugano der touristische Hotspot des Kantons Tessin. Allein die Stadt Locarno verzeichnete im Jahr 2025 314'193 Logiernächte.[82]
- Camping Delta[83]
Städtepartnerschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Locarno unterhält Partnerschaften mit folgenden Städten:[84]
|
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Locarno lässt Heinrich von Kleist seine Novelle Das Bettelweib von Locarno spielen.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Geschichte
- Dalmazio Ambrosioni: Locarno città del cinema, i 50 anni del Festival internazionale del film. Armando Dadò Editore, Locarno 1998.
- Maria Pia Fantini: L’esilio della Communità riformata di Locarno e il suo esilio a Zurigo nel XVI secolo. In: Schweizerische Zeitschrift für Geschichte = Revue suisse d’histoire = Rivista storica svizzera. Band (Jahr) 56 (2006), Heft 4, doi:10.5169/seals-1693#667.
- Rodolfo Huber: Locarno (Pieve, Vogtei, Bezirk). In: Historisches Lexikon der Schweiz. 18. November 2014.
- Rodolfo Huber: Valicare il Gottardo con le navi: i progetti dell’idrovia Locarno-Venezia all’inizio del XX secolo. In: Bollettino della Società Storica Locarnese. Nr. 5, Tipografia Pedrazzini, Locarno 2002, S. 39–48; Idem: Gli archivi dei Muralto, degli Orelli e della Corporazione dei Nobili di Locarno. In: Idem. Nr. 8, Tipografia Pedrazzini, Locarno 2005, ISSN 2038-5935, S. 49–58.
- Rosanna Janke, Rodolfo Huber: Locarno (Gemeinde). In: Historisches Lexikon der Schweiz. 20. Dezember 2022.
- Gisela und Mario Pedrazzini: Sfogliando vecchie carte. Locarno nella corrispondenza dei Pedrazzini. In: Bollettino della Società Storica Locarnese. Nr. 6. Tipografia Pedrazzini, Locarno 2003, OCLC 636082188, S. 103–112.
- Diego Scacchi: 1855: sangue a Locarno. In: Bollettino della Società Storica Locarnese. Nr. 7, OCLC 732467685. Tipografia Pedrazzini, Locarno 2004, S. 51–66.
- Celestino Trezzini: Locarno. In: Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz. Band 4: Güttingen – Mailand. Attinger, Neuenburg 1927, S. 693–696 (unibe.ch [PDF; 27,1 MB]).
- Gottardo Wielich: Das Locarnese im Altertum und Mittelalter. Ein Beitrag zur Geschichte des Kantons Tessin. Francke Verlag, Bern 1970, OCLC 190131 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- verschiedene Autoren: La Conferenza di Locarno del 1925. «Locarno: c’est la nécessité de discuter.» Atti del Convegno in occasione del settantesimo anniversario. Archivio storico ticinese, Bellinzona 1997, ISBN 88-7714-084-4.
Kunstgeschichte
- Yvonne Bölt, Maurizio Checchi: Locarno, guida storico-artistica. Armando Dadò Editore, Locarno 1996.
- Kunstführer durch die Schweiz. Vollständig neu bearb. Ausgabe. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Band 2. GSK, Bern 2005, ISBN 3-906131-96-3, S. 594–610.
- Simona Martinoli u. a.: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Bellinzona 2007.
- Johann Rudolf Rahn: I monumenti artistici del medio evo nel Cantone Ticino. Tipo-Litografia di Carlo Salvioni, Bellinzona 1894, S. 119–172.
- Fabio Giacomazzi, Hanspeter Rebsamen, Daniel Ganahl: Locarno. In: Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (Hrsg.): INSA Inventar der neueren Schweizer Architektur 1850–1920. Band 6. Orell Füssli, Zürich 1991, ISBN 3-280-02058-1, S. 23–119, doi:10.5169/seals-7527 (italienisch, 97 S. 118 Abb., e-periodica.ch).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Weitere Inhalte in den Schwesterprojekten der Wikipedia:
| ||
| Commons | – Medieninhalte (Kategorie) | |
| Wiktionary | – Wörterbucheinträge | |
| Wikivoyage | – Reiseführer | |
| Wikidata | – Wissensdatenbank | |
- Locarno auf der Plattform ETHorama
- Offizielle Webpräsenz der Gemeinde Locarno
- Amt für Statistik des Kantons Tessin: Locarno (italienisch)
- Locarno: Kulturgüterinventar des Kantons Tessin
- Bundesinventar ISOS: Locarno (italienisch)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991–2024. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 28. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst).
- ↑ Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Staatsangehörigkeit (Kategorie), Geschlecht und Alter, 2010-2024. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 28. August 2025
- ↑ a b Nach Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen. Hrsg. vom Centre de Dialectologie an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol. Huber, Frauenfeld 2005, ISBN 3-7193-1308-5, S. 538 f. sowie nach Aufnahmen im Besitz des Vocabolario dei dialetti della Svizzera italiana.
- ↑ Material des Sprachatlasses der deutschen Schweiz; vgl. Adolfo Janner u. a.: 700 anni Bosco Gurin. Grassi, Bellinzona 1956, S. 460.
- ↑ Brè sopra Locarno. In: swisstopo.ch, Bundesamt für Landestopografie. Der offizielle Name ist Brè sopra Locarno, aber auch die Version Monte Brè sopra Locarno ist üblich.
- ↑ Locarno/Bellinzona/Lugano. In: Die 52 Agglomerationen der Schweiz. 2023, abgerufen am 26. Februar 2026.
- ↑ Der Reis, die Schweiz und die Klimaerwärmung. In: gastrofacts.ch. Terreni alla Maggia SA. Weingut und Landwirtschaftsbetrieb, abgerufen am 21. März 2022.
- ↑ Klimanormwerte Locarno. Normperiode 1991–2020. (PDF; 295 MB) In: MeteoSchweiz. Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz, 26. Januar 2024, abgerufen am 11. Juli 2024 (Schweizer Hochdeutsch).
- ↑ Aldo Crivelli: Tomba romana a Locarno. In: Rivista Storica Ticinese. 9. Jg., Nr. 1–6, Januar–Dezember 1946. Istituto Editoriale Ticinese, Bellinzona 1946, ZDB-ID 2005308-3, S. 1221.
- ↑ Corporazione Borghese di Locarno. In: corporazioneborghesedilocarno.ch, abgerufen am 27. August 2024 (italienisch).
- ↑ Corporazione dei Nobili di Locarno. In: moneyhouse.ch, abgerufen am 27. August 2024.
- ↑ Giuseppe Chiesi: Visconti (Herzöge). In: Historisches Lexikon der Schweiz. 4. November 2014.
- ↑ Rudolf Pfister: Um des Glaubens willen. Die evangelischen Flüchtlinge von Locarno und ihre Aufnahme zu Zürich im Jahre 1555. Evangelischer Verlag, Zollikon 1955, S. 14.
- ↑ James Blake Wiener: Die Protestanten von Locarno (mit Bildern). In: blog.nationalmuseum.ch. 6. Februar 2024, abgerufen am 5. April 2024.
- ↑ Mark Taplin: The Italian Reformers and the Zurich Church, c. 1540–1620. St. Andrews Studies in Reformation History, Routledge, 2017, ISBN 978-1-351-88729-8.
- ↑ Rudolf Pfister: Die Reformationsgemeinde Locarno, 1540–1555. In: Zwingliana. Band 10, Zürich 1955, S. 161–181 (zwingliana.ch [PDF; 1,2 MB]).
- ↑ Anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums 2017 wurde von dem studierten Theologen Paul Steinmann ein Theaterprojekt erarbeitet, zu dem Stefano Nicastro die Musik beigesteuert und Remo Sangiorgio die Regie geführt hat. Das zweisprachige Spiel über das Exil der reformierten Gemeinde Locarno heisst L’espulsione – die Vertreibung und basiert auch auf der Schrift Dunos Von der Verfolgung der Locarnesi von 1602; siehe auch Paul Steinmann: L’espulsione – Una pièce sull’esilio della communità dei riformati locarnesi nel 1555. Die Vertreibung – Ein Spiel über das Exil der reformierten Gemeinde von Locarno im Jahre 1555. Associazione R500 ( vom 10. Oktober 2017 im Internet Archive). In: riforma500teatro.ch.
- ↑ a b c Virgilio Gilardoni: I monumenti d’arte e di storia del Canton Ticino. Band I: Locarno e il suo circolo (Locarno, Solduno, Muralto e Orselina) (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 60). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Birkhäuser Verlag, Basel 1972, OCLC 42283347.
- ↑ Locarnese sponda sinistra della Maggia. Repubblica e Cantone Ticino. Sezione degli enti locali, abgerufen am 31. August 2024 (mit Links zum Entscheidungsprozess, z.B. zu Bericht Studienkommission, Botschaft des Staatsrates, Abstimmungsergebnis, usw.).
- ↑ Locarno – Reformationsstädte Europas. Die Vertreibung. In: reformation-cities.org/cities. Abgerufen am 14. Januar 2018.
- ↑ Paolo Tognina: Locarno città della Riforma. Il ricordo della Riforma sulle rive del Verbano. In: rsi.ch, Segni dei Tempi, RSI 1, Lugano 15. April 2017, abgerufen am 14. Januar 2018.
- ↑ Martin Schuler: Cantone Ticino - L'effettivo della populazione a livello locale prima del 1850. (CSV; 34 kB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 16. Juni 2023, abgerufen am 17. Oktober 2025.
- ↑ a b Daten der Eidgenössischen Volkszählungen ab 1850 nach Gemeinden. (XLSX; 10 MB) Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 12. Juli 2024, abgerufen am 17. Oktober 2025 (Öffnung in Excel nur über "Anhang/Excel-Datensatz" möglich).
- ↑ a b Elezioni comunali 2024. Locarno, sommario dei resultati. Repubblica e Cantone Ticino, abgerufen am 2. Juni 2024.
- ↑ Nicola Pini. In: locarno.ch, abgerufen am 12. Juli 2024 (italienisch).
- ↑ Nationalratswahlen 2023: Stärkste Partei (Locarno). Bundesamt für Statistik, Neuchâtel, 2023, abgerufen am 15. April 2025.
- ↑ Martin Schweizer: Tram Locarno. Prellbock Verlag, Krattigen 2018, ISBN 978-3-907579-44-2.
- ↑ Botschaft des Bundesrates an die Bundesversammlung betreffend Konzession der Locarneser Eisenbahnen. (PDF; 596 kB) In: Bundesblatt. Bundeskanzlei, 5. Dezember 1898, abgerufen am 5. Februar 2023.
- ↑ Claudio Filipponi: La Ferrovia della Vallemaggia. 1997, S. 3 (filipponi.info [PDF; 3,8 MB]).
- ↑ Fahrpläne und Informationen. In: lakelugano.ch, abgerufen am 18. Februar 2022.
- ↑ Navigazione Lago Maggiore. In: navigazionelaghi.it, abgerufen am 12. Juli 2024.
- ↑ Ausbildung. In: Città di Locarno. Abgerufen am 26. Februar 2026.
- ↑ Offizielle Website der CISA. Abgerufen am 26. Februar 2026.
- ↑ Offizielle Website des SUPSI. Abgerufen am 26. Februar 2026.
- ↑ Istituto Ricerche Solari Locarno. In: irsol.ch, abgerufen am 11. Juli 2024 (italienisch, englisch; mit Fotos).
- ↑ Locarno. In: Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung ISOS. Bundesamt für Kultur BAK, 2009, abgerufen am 15. April 2025 (italienisch).
- ↑ Kunstführer durch die Schweiz. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Band 2. GSK, Bern 2005, ISBN 3-906131-96-3.
- ↑ Historisches Stadtzentrum, Locarno. In: ticino.ch, abgerufen am 11. Juli 2024.
- ↑ Rigoroser Rationalismus. In: Neue Zürcher Zeitung. 27. Februar 2003, abgerufen am 5. Februar 2023.
- ↑ Castello Visconteo. In: Kulturgüterschutzinventar mit Objekten von nationaler Bedeutung. Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS, abgerufen am 11. Juli 2024 (mit Fotos).
- ↑ a b Elfi Rüsch, Riccardo Carazzetti: Locarno. Das Schloss und die Casorella (= Schweizerische Kunstführer. Serie 72, Nr. 711). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GKS. Bern 2002, ISBN 3-85782-711-4 (italienisches Original ebenda 2001).
- ↑ Morgan Powell: Das Rivellino von Locarno – Militärarchitektur vielleicht von Leonardo da Vinci? In: reinidietschi.ch/0400kultur, abgerufen am 11. Juli 2024.
- ↑ Museo civico e archeologico. In: locarno.ch, 14. April 2022, abgerufen am 11. Juli 2024 (italienisch).
- ↑ a b Gesamter Abschnitt nach: Kunstführer durch die Schweiz. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Band 2. GSK, Bern 2005, ISBN 3-906131-96-3, S. 594–605 passim.
- ↑ Chiesa di Santa Maria Assunta (Chiesa Nuova) e Casa dei Canonici. Kirche Santa Maria Assunta und Chorherrenhaus. In: Kulturgüterschutzinventar mit Objekten von nationaler Bedeutung. Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS, abgerufen am 11. Juli 2024 (mit Fotos).
- ↑ Chiesa di San Francesco e antico convento. Kirche San Francesco. In: Kulturgüterschutzinventar mit Objekten von nationaler Bedeutung. Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS, abgerufen am 11. Juli 2024 (italienisch; mit Fotos).
- ↑ Chiesa Santa Caterina. In: locarno.ch, abgerufen am 11. Juli 2024 (italienisch)
- ↑ Simona Martinoli u. a.: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bellinzona 2007, S. 177 f.
- ↑ Raffaella Machiné: Quo vadis Grand Hôtel Locarno? In: Heimatschutz – Patrimoine. Band 99, Nr. 4, 2004, S. 14–16, doi:10.5169/seals-176084.
- ↑ Hans R. Amrein: Inside-Interview mit Arabella-Chef: Warum übernehmen Sie das Grand Hotel Locarno? In: hotelinside.ch. 8. Januar 2025, abgerufen am 6. August 2025.
- ↑ New Assyrian Genocide Monument to be erected in Switzerland. In: Seyfo Center. 1. Juni 2016, abgerufen am 20. Juli 2025 (englisch).
- ↑ Stefano Mordasini: 1946: La prima edizione del Festival di Locarno. In: Bollettino della Società Storica Locarnese. Nr. 9, Tipografia Pedrazzini, Locarno 2006, S. 117–122.
- ↑ Locarno Film Festival 2024 | ticino.ch. Archiviert vom am 8. Dezember 2023; abgerufen am 16. Oktober 2025.
- ↑ Moon and Stars. In: moonandstars.ch, abgerufen am 11. Juli 2024 (mit Fotos).
- ↑ Home. Abgerufen am 24. April 2025 (italienisch).
- ↑ Locarno Folk. ( vom 19. Juni 2016 im Internet Archive) In: ticino.ch.
- ↑ Locarno on Ice. In: locarno-on-ice.ch. Abgerufen am 11. Juli 2024 (Foto).
- ↑ Servizi culturali. In: Città di Locarno. Abgerufen am 26. Februar 2026.
- ↑ Offizielle Website des Museo Castello. Abgerufen am 26. Februar 2026.
- ↑ Offizielle Website des Museo Casorella. Abgerufen am 26. Februar 2026 (deutsch).
- ↑ Offizielle Website des Museo Casa Rusca. Abgerufen am 26. Februar 2026 (deutsch).
- ↑ Wer wir sind. In: Fondazione Ghisla Art Collection Locarno. Abgerufen am 26. Februar 2026.
- ↑ Offizielle Website der Fondazione Marguerite Arp. Abgerufen am 26. Februar 2026 (italienisch, deutsch, französisch, englisch).
- ↑ Museo Remo Rossi. In: Fondazione Remo Rossi. Abgerufen am 26. Februar 2026.
- ↑ Biblioteca cantonale Locarno. In: Sistema bibliotecario ticinese (SBT). Abgerufen am 26. Februar 2026.
- ↑ Archivio della Città di Locarno. In: Città di Locarno. Abgerufen am 26. Februar 2026.
- ↑ Archivio Ivan Bianchi. In: doubleview.tours/artgallery, abgerufen am 11. Juli 2024 (italienisch, englisch; mit Fotos).
- ↑ Rodolfo Huber: 1954–2004 La Società Storica Locarnese compie cinquant’anni. In: Bollettino della Società Storica Locarnese. Nr. 7. Tipografia Pedrazzini, Locarno 2004, S. 7–20.
- ↑ Offizielle Website der Società Storica Locarnese. Abgerufen am 26. Februar 2026.
- ↑ Pierre Lepori: Teatro di Locarno, Locarno TI. In: Andreas Kotte (Hrsg.): Theaterlexikon der Schweiz – Dizionario Teatrale Svizzero. Band 3, Chronos, Zürich 2005, ISBN 3-0340-0715-9, S. 1809–1811. (italienisch); siehe auch die Website des Theaters. In: teatrodilocarno.ch
- ↑ Gian Carlo Bertelli (Hrsg.): Amor ci mosse …, I cent'anni del Teatro di Locarno. Locarno 2003, OCLC 610699658.
- ↑ Offizielle Website des Teatro di Locarno. Abgerufen am 26. Februar 2026.
- ↑ Ticino Film Commission. In: ticinofilmcommission.ch (italienisch, englisch).
- ↑ Football Club Locarno. In: fclocarno.ch, abgerufen am 11. Juli 2024 (italienisch; mit Fotos).
- ↑ FC Aramaici-Suryoye ( vom 17. Juli 2014 im Internet Archive). In: football.ch.
- ↑ FC Makedonija Locarno 1993. In: fcmakedonija.weebly.com/squadra, abgerufen am 11. Juli 2024.
- ↑ Associazione Sportiva Portoghesi Ticino ( vom 14. Juli 2014 im Internet Archive) In: football.ch .
- ↑ Triathlon Locarno. In: ticino.ch, abgerufen am 19. März 2017.
- ↑ Ascona-Locarno Run. In: ascona-locarno-run.ch, abgerufen am 11. Juli 2024.
- ↑ Ankünfte und Logiernächte der geöffneten Betriebe nach Jahr, Gemeinde und Indikator. In: Bundesamt für Statistik. Abgerufen am 26. Februar 2026.
- ↑ Camping Delta. In: ETHorama, abgerufen am 12. Juli 2024.
- ↑ Città di Locarno / Gemellaggi. In: locarno.ch. Abgerufen am 16. Oktober 2025.



