Libbenichen
Libbenichen Gemeinde Lindendorf | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 52° 29′ N, 14° 26′ O | |
| Höhe: | 51 m | |
| Fläche: | 9,67 km²[1] | |
| Einwohner: | 421 (31. Dez. 2024)[2] | |
| Bevölkerungsdichte: | 44 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 26. Oktober 2003 | |
| Postleitzahl: | 15306 | |
| Vorwahl: | 033602 | |
Lage von Libbenichen in Brandenburg | ||
Libbenichen ist ein Dorf im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg und ist seit dem 26. Oktober 2003 ein Ortsteil der Gemeinde Lindendorf.[3] Der Ortsteil umfasst die Gemarkung Libbenichen.[4] Zusammengeschlossen mit sechs weiteren Gemeinden werden die Amtsgeschäfte durch das Amt Seelow-Land getätigt. Der Ortsteil hat entsprechend der Brandenburgischen Kommunalverfassung und der Hauptsatzung einen Ortsvorsteher direkt gewählt.[4.1][5]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ursprüngliche Besitzer des Dorfes waren die Frankfurter Brüder Bekow, die 1499 Libbenichen (damals: Lübenkem) an das Bistum Lebus verkauften. Im Gebäude der früheren Schule befindet sich im 21. Jahrhundert das Gemeindezentrum.
Einwohnerentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | 1875 | 1890 | 1910 | 1925 | 1933 | 1946 | 1993 | 2000 | 2006 |
| Einwohnerzahl[6] | 539 | 513 | 408 | 409 | 437 | 439 | 328 | 505 | 495 |

Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ortsteil Libbenichen liegt an der Bundesstraße 167, etwas südlich von Dolgelin. Auch dieser Ortsteil hat einen eigenen Bahnhof an der Bahnstrecke Eberswalde–Frankfurt (Oder). Heute verkehrt auf der Strecke die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB).
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Dorfkirche Libbenichen entstand im Jahr 1736 auf den Resten eines mittelalterlichen Vorgängerbaus. Bei Instandsetzungsarbeiten nach dem Zweiten Weltkrieg legten Handwerker die Reste einer mittelalterlichen Ausmalung frei. Der Kanzelkorb stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Das Bauwerk steht wie auch das Pfarrhaus sowie das Windrad Libbenichen auf dem Birkenhof unter Denkmalschutz.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Heimatkreis Lebus (Hrsg.): Ein leidgeprüftes Land: Der brandenburgische Kreis Lebus in den Wirren der Jahre 1945–1952. Eigenverlag Heimatkreis Lebus 1992, S. 152ff
- Klaus Stieger: Historische Ansichten aus dem Kreis Lebus: 1857–1945. Findling Verlag, 2005, ISBN 3-933603-36-6, ISBN 978-3-933603-36-4, S. 123f.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Amt Seelow-Land – Lindendorf In: Webauftritt des Amts Seelow-Land.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Gemarkung Libbenichen, Gemeinde Lindendorf. In: GEOindex. Abgerufen im Juli 2026.
- ↑ Gemeinde- und Ortsteilverzeichnis des Landes Brandenburg am 31. Dezember 2024 Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB), abgerufen im September 2026. (saved in Webarchiv)
- ↑ StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands
- ↑ Hauptsatzung Gemeinde Lindendorf. (PDF; 99 kB) § 2 und 3. In: Webauftritt. Amt Seelow-Land, abgerufen im September 2026.
- ↑ § 10
- ↑ Brandenburgische Kommunalverfassung - BbgKVerf; §46 In: bravors.brandenburg.de.
- ↑ Libbenichen im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 23. Juli 2025.
