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Leusden

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Gemeinde Leusden
Flagge der Gemeinde Leusden
Flagge
Wappen der Gemeinde Leusden
Wappen
Staat Niederlande Niederlande
Provinz  Utrecht
Bürgermeister Gerolf Bouwmeester (D66)[1]
Sitz der Gemeinde Leusden
Fläche
 – Land
 – Wasser
58,89 km²
58,51 km²
0,38 km²
CBS-Code 0327
Einwohner 32.288 (1. Jan. 2026[2])
Bevölkerungsdichte 548 Einwohner/km²
Koordinaten 52° 8′ N,  26′ OKoordinaten: 52° 8′ N,  26′ O
Bedeutender Verkehrsweg A28 E30 N226 N227
Vorwahl 033
Postleitzahlen 3830–3834
Website leusden.nl
Vorlage:Infobox Ort in den Niederlanden/Wartung/Karte
Leusden, Kirche: de Jozefkerk

Leusden (anhören/?) ist eine Gemeinde in der niederländischen Provinz Utrecht.

Achterveld, Leusden, Leusden-Zuid und Stoutenburg, ebenso Snorrenhoef, ein Teil von Moorst und weitere kleine Siedlungsgebiete.

Ursprüngliche Gemeinde

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Die Gemeinde Leusden besteht seit dem Zusammenschluss mit Stoutenburg im Jahr 1969 in ihrer heutigen Form. Die ursprüngliche Gemeinde bestand aus zwei kleinen Dörfern, Leusbroek und Hamersveld. In den 1960er und 1970er Jahren wuchsen beide Orte sehr und wurden in Leusden-Zuid und Leusden-Centrum, später nur Leusden, umbenannt.

Karte

Sehenswürdigkeiten

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  • Leusden besitzt die ältesten Kirchtürme der Niederlande. Sie stehen in Oud-Leusden und sind vom Rijksweg 28 aus zu sehen.
  • Die KZ-Gedächtnisstätte des ehemaligen nationalsozialistischen Polizei-Durchgangslagers „Kamp Amersfoort“ (siehe: Amersfoort) befindet sich auf dem Gebiet der Gemeinde Leusden.

Um 1300 v. Chr. lebten hier bereits Menschen, was aus dem Fund einiger Urnengräber hervorgeht.

Der Name „Leusden“ ist sehr alt. Er wird zum ersten Mal in einer Schenkungsurkunde König Karls aus dem Jahr 777 als Villa Lisiduna erwähnt.[3] Damit war allerdings Oud-Leusden gemeint.

Der Ortsteil Stoutenburg beherbergte ab 1006 ein vom Utrechter Bischof gegründetes Kloster und ab dem 13. Jahrhundert auch ein von diesem benutztes Schloss. Von beiden Gebäudekomplexen ist jedoch so gut wie nichts mehr erhalten.

Der Ortsteil Hamersveld war von etwa 1600 bis 1890 wirtschaftlich auf den Anbau von Tabak angewiesen. Nach 1970 entwickelte sich dieser Teil von Leusden zu einem Vorort der nördlichen Nachbarstadt Amersfoort.

Das Heidegebiet Leusderheide wurde zu einem wichtigen Truppenübungsplatz mit mehreren Kasernen. Hier wurden im Zweiten Weltkrieg von der deutschen Besatzungsmacht mehrere Anlagen errichtet. Die Nationalsozialisten errichteten in dieser Umgebung 1941 ein Durchgangslager für in die deutschen Konzentrationslager abzuschiebende Häftlinge.

Die Lokalpartei Lokaal Belangrijk konnte bei der Kommunalwahl am 18. März 2026 rund 29 Prozent der Stimmen auf sich vereinen und damit zum zweiten Mal gewinnen.

Kommunalwahl am 18. März 2026[4]
Wahlbeteiligung: 66,59 %
 %
30
20
10
0
28,68
26,07
13,95
13,34
11,23
6,73
n. k.
n. k.
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2022
 %p
 30
 25
 20
 15
 10
   5
   0
  −5
−10
−15
−20
+0,70
+26,07
−1,41
+5,46
+0,87
−1,71
−15,19
−9,7
−5,09
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
a Lokaal Belangrijk
d Leusden Vooruit

Der Gemeinderat von Leusden wird seit 1982 folgendermaßen gebildet:

ParteiSitze[4]
198219861990199419982002200620102014201820222026
Lokaal Belangrijk77
D66112321135326
GroenLinks22323443
PvdA44323452
CDA777655555543
Leusden Vooruit23
VVD654465554423
ChristenUnie2223321
SGP11221
GPV
SP21
Kiesvereniging Leusden ’90322111
Lijst Van Putten0
Leusden ’8530
Gemeentebelangen0
Gesamt192121212121212121212323
Sitzverteilung im Gemeinderat von Leusden 2026
6
7
3
3
3
1
6 7 3 3 3 1 
Insgesamt 23 Sitze

Nach der Wahl 2022 wurde eine Koalition aus Lokaal Belangrijk, CDA und VVD gebildet. Sie verfügen über 13 der 23 Sitze.[5]

Söhne und Töchter (Auswahl)

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Commons: Leusden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Burgemeester Leusden hervat binnenkort werkzaamheden. In: provincie-utrecht.nl. Provincie Utrecht, 16. April 2024, abgerufen am 4. Mai 2024 (niederländisch).
  2. Bevolkingsontwikkeling; regio per maand. In: StatLine. Centraal Bureau voor de Statistiek, 27. Februar 2026, abgerufen am 28. Februar 2026 (niederländisch).
  3. Karl von Richthofen: Untersuchungen über friesische Rechtsgeschichte, Band 2: Upstalsbom, Freiheit und Grafen in Friesland. Hertz, Berlin 1882, Teilband 1, S. 94 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek).
  4. 1 2 Ergebnisse der Kommunalwahlen: 1982–2002 2006 2010 2014 2018 2022 2026, abgerufen am 4. Juni 2026 (niederländisch).
  5. https://www.leusden.nl/coalitieakkoord