Bad Leonfelden
| Stadtgemeinde Bad Leonfelden | ||
|---|---|---|
| Wappen | Österreichkarte | |
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Land: | ||
| Politischer Bezirk: | Urfahr-Umgebung | |
| Kfz-Kennzeichen: | UU | |
| Fläche: | 40,33 km² | |
| Koordinaten: | 48° 32′ N, 14° 18′ O | |
| Höhe: | 750 m ü. A. | |
| Einwohner: | 4.434 (1. Jän. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 110 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 4190 | |
| Vorwahl: | 07213 | |
| Gemeindekennziffer: | 4 16 03 | |
| NUTS-Region | AT313 | |
| UN/LOCODE | AT BFL | |
| Adresse der Gemeinde- verwaltung: |
Hauptplatz 1 4190 Bad Leonfelden | |
| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Thomas Wolfesberger[1] (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (Wahljahr: 2021) (25 Mitglieder) |
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| Lage von Bad Leonfelden im Bezirk Urfahr-Umgebung | ||
Die Stadt von Westen gesehen | ||
| Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria | ||
Bad Leonfelden ist eine oberösterreichische Stadtgemeinde im Oberen Mühlviertel im Bezirk Urfahr-Umgebung. Mit einer Fläche von 40,33 km² und 4434 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025) ist Bad Leonfelden flächenmäßig die viertgrößte und bezogen auf die Einwohneranzahl die neuntgrößte Gemeinde des Bezirks.
Bad Leonfelden wurde im frühen 13. Jahrhundert als Lobenwelt erstmals urkundlich erwähnt[2] und erhielt vor 1356 Marktrechte. Leonfelden war mit der nach den Hussitenkriegen errichteten Befestigungsanlage eine von vier Grenzbefestigungen gegen die Böhmen im heutigen Mühlviertel. Die Lage an zwei von der Donau nach Böhmen führenden Handelsstraßen brachte den Bürgern Wohlstand, obwohl die Handelstätigkeit von den Freistädtern sowohl militärisch als auch gerichtlich bekämpft wurde. Der Markt wurde 1850 Sitz eines Bezirksgerichts, Zentrum des Gerichtsbezirks Leonfelden und 1903 dem neu gegründeten Bezirk Urfahr angegliedert.
Vorläufer des Kurbetriebs in Bad Leonfelden war das zwischen 1881 und 1914 betriebene Moorbad im Badhaus Bründlwagner. In den 1960er Jahren wurde das Kurhaus Bad Leonfelden eröffnet, und der Kurort darf sich seither Bad Leonfelden bezeichnen. Seit den 1970er Jahren wurde Leonfelden zum Schulort des mittleren Mühlviertels ausgebaut und 2001 von der Oberösterreichischen Landesregierung zur Stadt erhoben.
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Ortszentrum von Bad Leonfelden liegt 28 km nördlich der Landeshauptstadt Linz und 6 km südlich der Staatsgrenze zu Tschechien im Oberen Mühlviertel. Zur 13 km nördlich in Tschechien gelegenen Stadt Vyšší Brod (Hohenfurth) führt der Grenzübergang Weigetschlag/Studánky.
Das Gemeindegebiet bedeckt eine Fläche von 40,33 km², die größte Ausdehnung beträgt in Ost-West-Richtung 6,6 km und in Nord-Süd-Richtung 10,7 km.[3]
Die höchste Erhebung befindet sich am Osthang des Sternsteins auf rund 970 m ü. A. in der Nähe der Ortschaft Oberstern und der tiefste Punkt auf rund 675 m ü. A. nächst der Grenze zur Ortschaft Schönau in der Gemeinde Zwettl an der Rodl. Das Zentrum Bad Leonfeldens liegt auf 750 m ü. A.[4]
Geologie und Gewässer
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bad Leonfelden gehört zum Granit- und Gneisplateau, dem österreichischen Anteil der Böhmischen Masse. Aus geologischer und geomorphologischer Sicht sowie unter Aspekten der Raumnutzung gehört der größte Teil des Gemeindegebietes östlich und südöstlich des Zentrums zur oberösterreichischen Raumeinheit Leonfeldner Hochland, während sich die höheren Lagen des Sternsteins in der Raumeinheit Böhmerwald und die niedrigeren in den Südlichen Böhmerwaldausläufern befinden. Das westlich gelegene Gemeindegebiet um den Ortsteil Haid hat Anteil an der Raumeinheit Zentralmühlviertler Hochland.
Der Untergrund besteht im Ortsteil Leonfelden aus Quetschschiefer, am Südhang des Sternsteins bilden hingegen Schiefergneise den Hauptanteil. Im Gemeindegebiet finden sich auch Inseln mit Mauthausener und Weinsberger Granit sowie im südlichen Gebiet Perlgneise. Im Bereich der Rodlstörung treten verschiedene Gneisgesteine und Myloniten auf.[5]
Bei den vorhandenen kleineren Stillgewässern handelt es sich um kleine Fisch- oder Löschwasserteiche. Das bedeutendste Fließgewässer ist die Große Rodl, die am Osthang des Sternsteins entspringt und östlich des Ortsteils Leonfelden in Richtung Donau fließt. Bis 1779 bildete der Fluss die Grenze zwischen dem Mühl- und Machlandviertel, heute zwischen dem oberen und unteren Mühlviertel.
Weitere Fließgewässer sind der Steinbach, der von mehreren Bächen gespeist wird und im Ortsteil Unterstiftung in die Große Rodl mündet, sowie der Granitzbach im Ortsteil Rading, der nordwärts zur Moldau fließt. Die Europäische Hauptwasserscheide verläuft vom Gipfel des Sternsteins südlich des Ortsteils Weigetschlag in Ost-West-Richtung durch das Gemeindegebiet.[6]
Da sich die Wasserscheide im Laufe der Jahrtausende nordwärts verschoben hat, wird angenommen, dass die Rodl früher ebenfalls in die Moldau entwässerte.
Gemeindegliederung
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Die Stadtgemeinde Bad Leonfelden besteht seit den Eingemeindungen am 1. November 1938 aus den Gebieten der fünf ehemals selbstständigen Ortsgemeinden Dietrichschlag, Laimbach, Leonfelden, Stiftung bei Leonfelden und Weigetschlag.[7] Die vorhandene Gliederung in Katastralgemeinden blieb dabei erhalten.
Leonfelden gliedert sich in folgende 23 Ortsteile (in Klammer die Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2025[8]):
- Affetschlag (17)
- Bad Leonfelden (511)
- Böheimschlag (4)
- Burgfried (2147)
- Dietrichschlag (271)
- Dürnau (3)
- Elmegg (23)
- Farb (42)
- Haid (234)
- Langbruck (33)
- Oberlaimbach (144)
- Oberstern (12)
- Oberstiftung (190) samt Hagau
- Rading (57) samt Appenau
- Roßberg (17)
- Schönau (81)
- Silberhartschlag (10)
- Spielau (42)
- Unterlaimbach (168)
- Unterstern (36)
- Unterstiftung (259) samt Hagau und Im Graben
- Weigetschlag (65)
- Weinzierl (68)
Die landwirtschaftlichen Nutzflächen machen mehr als 60 % der Gemeindefläche aus, rund 35 % sind bewaldet:

Nachbargemeinden
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Loučovice (Tschechien) |
Vyšší Brod (Tschechien) |
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| Vorderweißenbach | Schenkenfelden | |||
| Oberneukirchen | Zwettl an der Rodl | Reichenau im Mühlkreis | ||
| Bad Leonfelden: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2025 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1869 | 2.805 | |||
| 1880 | 2.790 | |||
| 1890 | 2.894 | |||
| 1900 | 2.795 | |||
| 1910 | 2.698 | |||
| 1923 | 2.609 | |||
| 1934 | 2.466 | |||
| 1939 | 2.730 | |||
| 1951 | 2.617 | |||
| 1961 | 2.546 | |||
| 1971 | 2.712 | |||
| 1981 | 3.048 | |||
| 1991 | 3.419 | |||
| 2001 | 3.847 | |||
| 2011 | 4.086 | |||
| 2021 | 4.307 | |||
| 2025 | 4.434 | |||
| Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021 | ||||
Um 1440 wurden im Urbar Waxenberg 144 Leonfeldner Häuser erwähnt, im Jahr 1754 wurden 2226 Einwohner gezählt. 1846 wurde die Anzahl der Einwohner mit 2932 angegeben.[19]
1869 wohnten im Gemeindegebiet 2805 Personen. Bis 1934 sank die Einwohnerzahl auf 2466, dem tiefsten Stand der letzten 100 Jahre. Bis 1961 veränderte sich die Einwohneranzahl kaum, erst seit den 1960er Jahren verzeichnet die Gemeinde ein stetiges Wachstum. Das Wachstum ist auf die verbesserten Verkehrsanbindungen für Pendler und auf den wachsenden Tourismus zurückzuführen, hinzu kam ein Zuzug aus den umliegenden Gemeinden. Bei der Volkszählung 2001 hatte Bad Leonfelden 3847 Einwohner und am 31. Dezember 2011 konnte die Gemeinde mit 4064 Personen auf den bisher höchsten Einwohnerstand verweisen.[20] Bezogen auf die Einwohneranzahl ist Bad Leonfelden die sechstgrößte der acht Städte des Mühlviertels.
Bei der Volkszählung 2001 betrug der Anteil der Einwohner, die 60 Jahre und älter waren 18,2 % während 20,2 % unter 15 Jahre alt waren. Der Anteil der weiblichen Bevölkerung lag bei 50,8 %.[21]
Von den 3071 Bewohnern Bad Leonfeldens, die 2001 älter als 15 Jahre waren, hatten 6,3 % eine Universität, Fachhochschule oder Akademie abgeschlossen und 10,6 % eine Matura absolviert. 47,8 % verfügen über einen Lehrabschluss oder den Abschluss einer berufsbildenden mittlere Schule. 35,3 % der relevanten Bevölkerungsgruppe haben die Pflichtschule als höchsten Abschluss.[22]
Die starke Zunahme der Einwohnerzahl von 2001 bis 2011 erfolgte trotz negativer Geburtenbilanz (−15), da die Wanderungsbilanz positiv war (+254).[23]
Herkunft und Sprache
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der deutsche Dialekt, der im Raum Bad Leonfelden sowie im größten Teil Oberösterreich allgemein gesprochen wird, ist das Ostmittelbairische. 96 % der Leonfeldner gaben 2001 Deutsch als Umgangssprache an. 1 % sprachen türkisch, 0,6 % tschechisch, der Rest andere Sprachen.
Der Anteil der Leonfeldner mit ausländischer Staatsbürgerschaft lag 2001 mit 3,6 % unter dem Durchschnitt Oberösterreichs. Dabei hatten 0,9 % der Leonfeldner Bevölkerung eine Staatsbürgerschaft aus Bosnien und Herzegowina, 1,0 % eine aus der Türkei und 1,7 % aus anderen Ländern der Welt. Insgesamt waren 2001 etwa 5 % der Leonfeldner im Ausland geboren.
Religion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bei der Volkszählung 2001 haben 3603 Personen (93,7 %) römisch-katholisch als Religionsbekenntnis angegeben, 64 (1,7 %) islamisch, 28 (0,7 %) evangelisch, 26 (0,7 %) orthodox und 19 (0,5 %) sonstige Glaubensrichtungen. 107 (2,8 %) Leonfeldner haben sich zu keiner Religion bekannt.
Die römisch-katholische Pfarre Leonfelden gehört zum Dekanat Sankt Johann am Wimberg, umfasst auch kleinere Gebietsteile in den benachbarten politischen Gemeinden und zählt 3947 Gläubige.[24]
Die Mitglieder der evangelischen Kirche gehören zur evangelischen Pfarrgemeinde Gallneukirchen.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
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- Marktbefestigung Bad Leonfelden vom 15. bis ins 19. Jahrhundert
- Die Errichtung der Wallfahrtskirche Maria Schutz am Bründl erfolgte 1691 und ist auf eine heilkräftige Quelle zurückzuführen. 1686 wurde ein kranker Zimmermann mit dem Wasser geheilt und als Dank wurde noch im selben Jahr die erste Kapelle und eine Grube zum Baden errichtet. Da die Kirche auf Grund der Heilungssuchenden zu klein wurde, folgte 1761 ein Neubau, bereits 1778 war eine weitere Vergrößerung nötig. Seitdem wurde die Kirche regelmäßig renoviert und ist seit 1975 die religiöse Gedenkstätte der Heimatvertriebenen aus der Pfarre Hohenfurth.
- Das heutige Gebäude der spätgotischen Stadtpfarrkirche Bad Leonfelden entstand nach dem Marktbrand des Jahres 1892. An gleicher Stelle befand sich 1292 die erste Pfarrkirche, die wie damals üblich, aus Holz gebaut war. 1481 wurde eine spätgotische Steinkirche geschaffen, von der noch das Netzrippengewölbe erhalten ist. Bis 1781 diente der Turm als Teil der Befestigungsanlage des Marktes und zwischen 1875 und 1877 folgte die Erweiterung auf die heutige Größe. Der spitze, neugotische Turm wurde nach dem Brand 1892 errichtet und 1969 erfolgte eine großzügige Renovierung.
- Bürgerspital Bad Leonfelden mit angeschlossener Spitalkirche
- Die 7 Leonfeldner Burgfriedsäulen wurden urkundlich 1516 zur Begrenzung der Gerichtsbarkeit errichtet.[25]
- Die alte Glashütte am Sternstein, die im Mittelalter zur Glaserzeugung verwendet wurde, befindet sich neben einer Quelle in der Nähe des Gehöfts Oberer Sternbauer.
- Der Pilzstein in Silberhartschlag am Osthang des Sternsteins entstand durch Wollsackverwitterung. Der Stein, der wie ein Pilz aussieht, wird daher als Naturdenkmal „Pilzstein“ bezeichnet.[26]
- Die ehemalige, rund 200 Meter lange, Schwedenschanze Rading bildete im Dreißigjährigen Krieg eine Sperre gegen den Einfall der Schweden ins Mühlviertel. Neben dem Flurnamen Schwedenschanze sind noch Reste des Walls sichtbar.
- In der Nähe des Ortsteils Oberlaimbach befindet sich ein Granitstein, der eine markante Stelle der europäischen Hauptwasserscheide zwischen dem Atlantischen Ozean und dem Schwarzen Meer kennzeichnet.
Musik
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Die Leonfeldner Kantorei ist ein 1989 gegründeter österreichischer Amateurchor. Ziel des Chores ist es, anspruchsvolle A-cappella-Literatur sowie die teilweise nur noch mündlich überlieferten Volkslieder der engeren Heimat aufzuführen. Darüber hinaus ist man bestrebt, zusammen mit größeren Orchestern Kantaten, Messen und Oratorien aufzuführen. Besonderes Interesse gilt auch der Interpretation von Werken des 20. und 21. Jahrhunderts, insbesondere (ober-)österreichischer Komponisten.
Der 1949 gegründete Musikverein geht auf die 1759 gegründete Musikkapelle zurück und zählt somit zu den ältesten des Bezirks. 1857 erfolgte die Gründung der Liedertafel, aus der die heutige Chorgemeinschaft hervorging.[27] Der jüngste Musik- und Kulturverein heißt Titanic und wurde 1995 gegründet.
In den 1970er- und 1980er-Jahren war das Sternstein Trio bzw. Sternstein Duo von Gertrude Gassner und Irmgard Wipplinger eine beliebte Volksmusikgruppe, die auch einige Volkslieder über Bad Leonfelden und die Region aufnahmen, z. B. Mei liabs Leonfelden und Sternstein-Schlucker.
Museen
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Das Schulmuseum Bad Leonfelden befindet sich in der ältesten, 1577 errichteten Pfarrschule Oberösterreichs. Gezeigt werden Lehrmittel des 19. Jahrhunderts, frühere Unterrichtsmethoden und die Laufbahn eines typischen Schulmeisters der vergangenen Jahrhunderte.[28]
Das Leopold-Forstner-Museum ist im Leopold-Forstner-Geburtshaus untergebracht.
Das Heimathaus in der ehemaligen Spitalskirche zeigte die Ortsentwicklung und typische Handwerksberufe für Bad Leonfelden, wie die Lebzelterei und die Blaudruckherstellung, die im Haus Bründlwagner praktiziert wird.
Kulturzentrum und regelmäßige Veranstaltungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Kulturzentrum Bad Leonfeldens Haus am Ring besteht seit den 1970er Jahren und bietet Platz für zahlreiche Veranstaltungen. Im Juni und Juli finden seit 2003 jährlich die Festwochen Bad Leonfelden statt. Die Produktionen laufen unter der Intendanz von Thomas Kerbl und zeigen jeweils ein bekanntes Musical.
Jährlich im August veranstaltet die Stadtgemeinde das Stadtfest. Ebenfalls im August findet der zum internationalen österreichischen Berglaufcup zählende Sternsteinlauf statt. Anfang Dezember wird der jährliche Adventmarkt abgehalten. Alternierend mit Gallneukirchen und Ottensheim findet alle drei Jahre die regionale Wirtschaftsmesse GUUTE in Bad Leonfelden statt.
Landesausstellung 2013
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 26. April 2013 wurde die grenzüberschreitende Tschechisch-Oberösterreichische Landesausstellung unter dem Titel „Alte Spuren – Neue Wege“ gemeinsam mit Freistadt, Český Krumlov (Krumau) und Vyšší Brod (Hohenfurth) eröffnet, die zu Planungsbeginn unter dem Titel „Hopfen, Salz und Cyberspace“ geführt wurde (der Titel wurde jedoch später verworfen, zugunsten des klangvolleren und dem Gesamtbild entsprechenderen „Alte Spuren – Neue Wege“). Der Hopfen steht im Ausstellungskonzept als Synonym für die Ess- und Trinkkultur und speziell für die traditionelle Bedeutung der Bierkultur in dieser Region. Das Salz steht für die wirtschaftliche Bedeutung der Handelsstraßen und dem damit verbundenen Reichtum der Region. Cyberspace ist als Synonym für die zukünftige Dimension, die ständigen Veränderungen unserer Gesellschaft, Wirtschaft und Politik, zu verstehen. In Bad Leonfelden wird die soziale Komponente der Alltagskultur der Menschen gezeigt.[29]
Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Beschäftigung und Einkommen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bad Leonfelden ist das wirtschaftliche Zentrum der Region SternGartl im mittleren Mühlviertel. Die Anzahl der Arbeitsstätten stieg zwischen den beiden letzten Volkszählungen 1991 und 2001 um 35,4 % auf 176. Die Anzahl der Arbeitsplätze erhöhte sich im selben Zeitraum um 37,6 % auf 1618.[30]
Die Stadt bot 2001 für 877 außerhalb der Gemeinde wohnende Personen Arbeitsplätze, während 970 Bad Leonfeldner auswärts arbeiteten. Der größere Teil der Einpendler kommt aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung, während der Großteil der Auspendler nach Linz pendelt.[31] Für die Pendler bedeutet der im letzten Jahrzehnt erfolgte Ausbau des Straßennetzes in Richtung Linz eine deutliche Verbesserung.
2001 waren 6,1 % der in Bad Leonfelden beschäftigten erwerbstätigen Personen in der Land- und Forstwirtschaft tätig. In Industrie und Bauwesen waren 2001 29,3 % beschäftigt. Der Anteil ist gegenüber 1991 deutlich gestiegen, während der Anteil der in land- und forstwirtschaftlichen Betrieben tätigen Personen um rund 40 % gefallen ist. Der Dienstleistungsbereich wuchs ebenfalls stark, lediglich der Bereich Öffentliche Verwaltung verzeichnete einen Beschäftigtenrückgang.[32]
Verkehr
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Weder die Ende des 19. Jahrhunderts geplante Linienführungen der Mühlkreisbahn noch eine Verbindung von der Summerauer Bahn zur Mühlkreisbahn jeweils über Bad Leonfelden wurden verwirklicht. Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in Freistadt an der Summerauer Bahn, rund 16 Kilometer vom Ortszentrum Bad Leonfeldens entfernt sowie in Linz an der Westbahn und der Pyhrnbahn, rund 35 Kilometer entfernt.
Im Rahmen des Oberösterreichischen Verkehrsverbundes ist Bad Leonfelden durch Busverbindungen mit anderen Orten des Bezirks Urfahr-Umgebung sowie mit Linz, Freistadt und Rohrbach verbunden. Grenzüberschreitende Verbindungen bestanden bis 1945 und von 2005 bis 2009 ins tschechische Vyšší Brod.
In Bad Leonfelden kreuzen sich mit der Leonfeldener Straße B 126 und der Böhmerwald Straße B 38 zwei Landesstraßen mit Vorrang. Überdies beginnt eine Landesstraße im Gemeindegebiet und führt nach Traberg in der Gemeinde Oberneukirchen L 1490. Der nächstgelegene Autobahnanschluss befindet sich in der Landeshauptstadt Linz, rund 27 Kilometer südlich von Bad Leonfelden entfernt (Mühlkreis Autobahn A 7). Die Staatsgrenze zur Tschechischen Republik befindet sich nur rund sechs Kilometer nördlich des Zentrums von Bad Leonfeldens, im Ortsteil Weigetschlag. Neben Wullowitz ist dies der meist benutzte Grenzübergang von Oberösterreich nach Tschechien.
Öffentliche Einrichtungen
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Bad Leonfelden war bis 31. Dezember 2012 Sitz eines Bezirksgerichts, seit 1. Januar 2013 ist Bad Leonfelden Teil des Gerichtsbezirkes Freistadt. In Bad Leonfelden befindet sich eine Polizeiinspektion und eine Polizeiinspektion AGM (= Schengen Ausgleichsmaßnahmen). Eine regionale Straßenmeisterei ist für die ehemaligen Bundesstraßen sowie die Landes- und Bezirksstraßen zuständig.
Im Gemeindegebiet sorgen fünf Freiwillige Feuerwehren für Brandschutz und allgemeine Hilfe. Freiwillige Feuerwehren bestehen in Bad Leonfelden (1871 gegründet), Stiftung bei Bad Leonfelden (1900), Dietrichschlag (1908), Weigetschlag (1908) und Laimbach (1927).[33]
Ansässige Unternehmen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bad Leonfelden ist Standort zahlreicher Fachgeschäfte und Dienstleistungsbetriebe. Die Stadt bietet Arbeitsplätze für zahlreiche Einpendler aus den benachbarten Gemeinden.
Das älteste Unternehmen Bad Leonfeldens und gleichzeitig die älteste Lebzelterei Österreichs ist die seit 1559 bestehende Lebzelterei Kastner. In der Vergangenheit wurden neben Lebkuchen und Met auch Kerzen sowie Wachsbilder erzeugt. Das unter dem Firmennamen „Franz Kastner GmbH“ im Firmenbuch registrierte Unternehmen erzeugt mit rund 70 Mitarbeitern zahlreiche Produkte, die österreichweit im Lebensmittelhandel erhältlich sind.
Das Bauunternehmen Kapl Bau besteht seit dem Jahr 1860 und beschäftigt rund 150 Mitarbeiter. Somit ist das Unternehmen einer der größten Arbeitgeber der Stadt und das einzige Unternehmen Bad Leonfeldens, das zu den Top 500 Unternehmen in Oberösterreich zählt. Mit rund 170 Mitarbeitern ist der 1958 gegründete Wurst- und Knödelfabrikant Hochreiter ein wichtiger Arbeitgeber der Region, davon sind in der Zentrale in Bad Leonfelden über 120 Arbeitnehmer beschäftigt.
Die eMAGNETIX Online Marketing Agentur, mit Hauptsitz im Stadtzentrum von Bad Leonfelden, wurde 2018 durch die Einführung der 30-Stunden-Woche bei Vollzeit-Gehalt bekannt. Nach einer Testphase und einer bereits ab Juni 2018 teilweise umgesetzten Arbeitszeitreduktion auf 34 Stunden, wird seit Oktober 2018 bei eMAGNETIX nur mehr 30 Stunden pro Woche gearbeitet, aber das volle Gehalt weiterhin ausbezahlt. Nach 40 Jahren mit 40 Arbeitsstunden pro Woche setzt das Unternehmen damit ein deutliches Zeichen in Richtung innovative Arbeitszeitsysteme und schenkt den Mitarbeitern wöchentlich bis zu 12,5 Stunden mehr Freizeit. Dahinter steht ein komplexes Employer Branding Konzept mit weitreichenden Maßnahmen zur Mitarbeiterzufriedenheit.
Auch das Transportunternehmen Süß GmbH & Co KG ist in Bad Leonfelden angesiedelt.
Land- und Forstwirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Bad Leonfelden bestanden 1999 186 land- und forstwirtschaftliche Betriebe, die eine Fläche von 3.559 Hektar bewirtschafteten. Davon waren 78 Haupterwerbsbetriebe mit 2.094 Hektar, 103 Nebenerwerbsbetriebe mit 1.174 Hektar und 3 Betriebe juristischer Personen mit 291 Hektar. Ein land- und forstwirtschaftlicher Betrieb in Bad Leonfelden bewirtschaftet durchschnittlich 19,3 Hektar, wobei die Haupterwerbsbetriebe 26,8 Hektar und die Nebenerwerbsbetriebe 11,4 Hektar zu bearbeiten haben.[34]
Wie überall auf Bezirks- und Bundeslandebene haben sich sowohl die Anzahl der Betriebe als auch die bewirtschafteten land- und forstwirtschaftlichen Flächen im Vergleich zum vorhergegangenen Erhebungszeitpunkt 1995 verringert. Die Anzahl der Haupterwerbsbetriebe und die von diesen bewirtschafteten Flächen sind zu Lasten der Nebenerwerbsbetriebe um rund 10 % gestiegen. In Bad Leonfelden waren 1999 537 Personen in land- und forstwirtschaftlichen Betrieben beschäftigt, davon 534 familieneigene Arbeitskräfte, von denen 41 vollbeschäftigt waren. 271 waren mit weniger als 25 % ihrer Arbeitszeit in der Landwirtschaft tätig, die übrigen 222 zwischen 25 und 99 %.[35]
Tourismus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Tourismusjahr 2008 wurden in der Stadt mehr als 64.300 Nächtigungen verzeichnet, wobei die durchschnittliche Anzahl der Aufenthaltstage mit 3,8 ermittelt wurde. 58.197 Nächtigungen (90,5 %) entfielen auf inländische Gäste. Mit fast 61 % hatten Besucher aus Oberösterreich den höchsten Anteil. Bei den ausländischen Gästen waren die Deutschen mit rund 55 % (3384 Nächtigungen) führend. Rund 63 % der Gäste besuchen die Stadt im Sommerhalbjahr zwischen Mai und Oktober. Das Jahr 2008 verzeichnete gegenüber dem Jahr 2007 einen Anstieg um rund 11.400 Nächtigungen, gegenüber dem Jahr 2006 einen Anstieg um rund 23.000 Nächtigungen. Bezogen auf die Anzahl an Nächtigungen ist Bad Leonfelden das drittgrößte touristische Zentrum des Mühlviertels, nach Bad Zell und Aigen.[36]
Bildung
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Die Stadt Bad Leonfelden hat sich in der Nachkriegszeit zu einem Schul- und Ausbildungszentrum des Bezirks entwickelt. Bad Leonfelden verfügt im Pflichtschulbereich über eine Volks- und eine Hauptschule sowie eine Polytechnische Schule. Das Angebot an mittleren und höheren Schulen besteht aus Bundesoberstufenrealgymnasium und Höherer Lehranstalt und Fachschule für gewerbliche Berufe (Fachrichtung Tourismus).[37] Eine Landesmusikschule ergänzt das Bildungsangebot.
Angebote für Erwachsenenbildung bestehen in der Stadt nicht. Die öffentliche Bücherei der Stadtgemeinde steht für alle Bürger zur Verfügung.[38]
Gesundheit und Soziales
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Das 1961 eröffnete Kurhaus ist auf Moor- und Kneippanwendungen spezialisiert und Nachfolgeeinrichtung des 1881 eröffneten und nach dem Ersten Weltkrieg geschlossenen Franzensbades. Das benötigte Moor wird als Leonfeldner Heilmoor bezeichnet und in unmittelbarer Nähe zum Kurhaus abgebaut. Ein zusätzlicher Schwerpunkt ist die therapeutische Behandlung des Stütz- und Bewegungsapparates.[39]
Die Ortsstelle des Roten Kreuzes betreut Bad Leonfelden und die umliegenden Gemeinden. Die nächstgelegenen Krankenhäuser befinden sich in Freistadt, Linz und Rohrbach.
Die gesundheitliche Versorgung wird von mehreren niedergelassenen Ärzten sichergestellt, eine öffentliche Apotheke befindet sich im Zentrum der Stadt.
Für die Seniorenbetreuung bietet Bad Leonfelden seit dem Jahr 2000 ein Bezirksseniorenheim mit 93 Bewohnern. Das Heim liegt rund 200 Meter vom Stadtplatz entfernt am Adalbert-Stifter-Park.[18] Für Menschen mit Behinderung steht seit 2007 ein Wohnhaus des Diakoniewerks zur Verfügung.
Medien
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Bad Leonfelden wird keine lokale Tageszeitung herausgegeben. Über die lokalen Ereignisse berichten die in Oberösterreich erscheinenden Tageszeitungen, insbesondere die Oberösterreichischen Nachrichten und die Oberösterreich-Ausgabe der Kronenzeitung.
Als regionale Wochenzeitungen erscheinen die Tips Urfahr-Umgebung und die BezirksRundSchau Urfahr-Umgebung.
Das Gemeindeblatt erscheint im Zwei-Wochen-Rhythmus.
Sport und Freizeit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Bad Leonfelden bestehen rund 50 Vereine, die Freizeitaktivitäten in sportlicher und kultureller Hinsicht ermöglichen. Die Freibadanlage Aqua Leone wurde 1998 renoviert und ist das größte Erlebnis-Freibad der Region, zusätzlich gibt es ein Hallenbad in der Stadt. Im Sportzentrum im Ortsteil Burgfried stehen Tennis- und Squashplätze zur Verfügung. Die nach dem Zweiten Weltkrieg gegründete Sportunion Bad Leonfelden besteht aus zwölf Sektionen, wobei eine davon die Faschingsgilde ist. Sehr erfolgreich ist unter anderem die Langlauf-Sektion, die zahlreiche Staatsmeister hervorbrachte.[40] Die Fußballmannschaft spielte 2018/19 in der Landesliga Ost, der fünfthöchsten Spielklasse in Österreich und 2026 in der OÖ Liga.[41]
An den Hängen des Sternsteins befindet sich ein kleines oberösterreichisches Schigebiet mit zwei Liften und Pisten mit einer Länge von vier Kilometern. Durch die Höhenlage und die Beschneiungsanlage ist der Sternstein das wichtigste Schigebiet des mittleren Mühlviertels. Ab dem Winter 2009/10 steht eine neue Seilbahn der Firma Carvatech zur Verfügung und das Schigebiet wird um eine dritte, etwa zwei Kilometer lange Piste erweitert.[42] Zusätzlich bestehen drei Langlaufloipen, die im Sommer als Wanderwege genutzt werden. Der bedeutendste Wanderweg ist der Nordwaldkammweg, ein 144 Kilometer langer Hauptwanderweg vom Dreisesselberg am oberösterreichisch-bayerisch-tschechischen Dreiländereck bis zum niederösterreichischen Nebelstein.
Politik
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Gemeinderat
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Gemeinderat hat 25 Mitglieder.
- Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2003 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 19 ÖVP, 5 SPÖ und 1 FPÖ.
- Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2009 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 16 ÖVP, 5 Bürgerliste ELWIS, 3 SPÖ und 1 FPÖ.
- Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2015 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 14 ÖVP, 6 Bürgerliste ELWIS, 3 SPÖ und 2 FPÖ.
- Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2021 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 14 ÖVP, 4 GRÜNE, 3 STIL, 3 FPÖ und 1 SPÖ.[43]
Seit 1945 verfügte die ÖVP mit Ausnahme des Zeitraumes von 1985 bis 1991 durchgehend über die Zwei-Drittel-Mehrheit der Stimmen und Mandate, während die SPÖ meist den zweiten Platz einnahm. Die nur im Jahr 1985 angetretene ÖVP-nahe Bürgerliste wurde damals auf Anhieb zweitstärkste Partei und die ÖVP fiel auf etwa 50 %. Die FPÖ kandidiert seit 1979 und erreichte bis 2009 jeweils die wenigsten Stimmen. 2009 trat erstmals eine Wählervereinigung unter dem Namen Elwis Preslee Partei an und war bis 2021 in den Gremien vertreten.
Bürgermeister
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gemeindepartnerschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2000
Sankt Michael im Lungau, Österreich - 2019
Písek, Tschechien
Patenschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1985 wurde die Patenschaft für die vertriebenen Deutschen aus der Stadt Hohenfurth (jetzt Vyšší Brod) im Kreis Kaplitz übernommen.[44]
Gescheiterte Asylunterkunft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mitte Dezember 2012 wurde bekannt, dass die geplante Unterbringung von 50 Asylsuchenden in der leerstehenden Pension „Böhmertor“ am Widerstand von Einwohnern gescheitert ist. Bürgermeister Alfred Hartl (ÖVP) drohte dem Besitzer der Pension gar mit der Kündigung der Freundschaft, sollte dieser die Unterbringung ermöglichen.[45] Weiters fiel Bürgermeister Alfred Hartl in diesem Zusammenhang durch umstrittene Aussagen wie „Sie müssen schon so leben, wie wir leben“ oder „Diese Flüchtlinge kommen zu unserem Wohlstand, den wir uns mit hartem Schweiß erarbeitet haben“ auf.[46]
Wappen
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Die Verleihung des Rechts zur Führung eines Marktwappens erfolgte am 2. Jänner 1506 durch Kaiser Maximilian I. Anlässlich der Stadterhebung vom 27. Mai 2001 blieb das Wappen unverändert.
- „In Silber auf grünem Dreiberg ein silberner, gequaderter und zinnenbewehrter Turm mit schwarzem, durch ein halbaufgezogenes, goldenes Fallgatter geöffnetem Rundbogentor, rot-weiß-rotem Aufbau mit zwei Schießlöchern und rotem, gold bekreuztem Zeltdach, rechts und links flankiert von je einem auf den äußeren Bergkuppen stehenden grünen, braunstämmigen Laubbaum und je einem goldenen, sechsstrahligen Stern.“ Die Gemeindefarben sind Grün-Weiß-Rot.
Der Wehrturm zeugt von der Befestigungsanlage der heutigen Stadt, die vermutlich um 1470 nach den Hussiteneinfällen errichtet wurde. Die Sterne und der Dreiberg charakterisieren den Sternstein, der zum Teil auf dem Gemeindegebiet liegt.[47]
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ehrenbürger der Gemeinde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Folgende Bürger der Gemeinde zählen als Ehrenbürger:[48]
- Pater Placudus Preuer
- Pater Bruno Zach
- Pater Benedikt Kaiser
- Pater Alfons Leutgeb
- Pater Norbert Leitner
- Pater Ludwig Schaubmayr
- Abt Gabriel Fazeny
- Abt Alois Dorfer
- Abt Theobald Grasböck
- Dechant Pater Alan Huemer
- Dechant Pater Walter Pühringer
- Franz Kastner (Bürgermeister von 1890 bis 1897)
- Carl Schmidinger (Bürgermeister von 1897 bis 1918)
- Franz Steinwendner
- Rudolf Niederleithinger
- Franz Nuzko
- Emanuel Witlacil
- Ritter von Spaun
- Ritter von Eigner
- Freiherr von Puthon
- Heinrich Gleißner, Politiker
- Erwin Wenzl, Politiker
- Franz Traxler (Bürgermeister a. D.)
- Franz Huemer (Bürgermeister a. D.)
- Felix Manzenreiter
- Franz Moser
- Manfred Dumphart
- Alfred Hartl (Bürgermeister a. D.)
- Franz Hiesl, Politiker (LH-Stv. a. D.)
- Josef Pühringer, Politiker (LH a. D.)
- Fürst Georg Starhemberg, Unternehmer
- Herwig van Staa
Ehrenringträger
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Folgende Persönlichkeiten haben den Ehrenring getragen:[48]
- Franz Moser
- Felix Manzenreiter
- Ludwig Müllner
- Franz Werner
- Walter Ortner
- Alfred Höß
- Adolf März
- Emil Stockinger
- Josef Pammer
- Karl Pointner
- Hans Veit
- Rudolf Schwarz
- Franz Tauber
- Franz Kastner
- Franz Huemer
- Ludwig Baumgartner
- Anton Kapl
- Karl Wagner
- Siegfried Kapl
- Adolf Steindl
- Franz Hiesl
- Johann Mülleder
- Albert Mayer
- Johann Schraml
- Norbert Frühmann
- Josef Birngruber
- Franz Huemer
- Roswitha Rehberger
- Karl Dumfart
- Stefan Enzenhofer
- Karl Reingruber
- Manfred Dumphart
- Johann Ollmann
- Alfred Hartl
- Helmut Feilmair
- Ernst Hettrich-Keller sen.
- Ernst Hettrich-Keller jun.
- Andrea Hochreither
- Thomas Veitschegger
Söhne und Töchter der Gemeinde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Theobald Grasböck (* 16. September 1846; † 27. September 1915 in Wilhering) war Zisterzienser und von 1892 bis 1915 Abt des Stifts Wilhering.
- Leopold Forstner (* 2. November 1878; † 5. November 1936 in Stockerau) war ein Material-Künstler des Wiener Jugendstils, der insbesondere der Mosaiktechnik zur Renaissance verhalf.
- Josef Hofer (* 22. Jänner 1883 in Weigetschlag; † 9. März 1948 in Weigetschlag), Landwirt und Politiker.
- Elisabeth Pfeiler (* 1961) ist eine österreichische Chorleiterin, Musikerin und Dirigentin.
- Helmut Rizy (* 4. Oktober 1943) ist ein österreichischer Schriftsteller.
- Richard Weberberger bzw. José Ricardo Weberberger OSB (* 5. September 1939; † 17. August 2010 in Linz) war Bischof der Diözese Barreiras im Bundesstaat Bahia, Brasilien.
- Karl Wohlschlager (* 14. Oktober 1924; † 14. Jänner 2000 in Linz) war Pfarrer und Ehrenbürger von Kollerschlag und Nebelberg.
- Katharina Haudum (* 1990), Schauspielerin
Personen mit Bezug zur Gemeinde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Alfred Würl (1925–2005), Künstler, lebte und starb hier.
- Michael Mayrhofer, Rechtswissenschaftler, Dekan der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz, Mitglied des Verfassungsgerichtshof (Österreich)
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Bundesdenkmalamt Österreich (Hrsg.): Dehio-Handbuch, die Kunstdenkmäler Österreichs. Topographisches Denkmälerinventar. Oberösterreich. Band 1: Peter Adam u. a.: Mühlviertel. Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-362-3, S. 54–67.
- Bad Leonfeldner Heimatblätter. Heimatverein Bad Leonfelden, seit 1984.
- Nr. 1: Alfons Walter: Spitalskirche und Bürgerspital in Bad Leonfelden. 1984.
- Nr. 2: Ludwig Wurzinger: Wanderführer Bad Leonfelden. 1985.
- Nr. 3: Wolfgang Ladin, Ludwig Wurzinger: Handwerk in unserem Ort: Lebzelterei und Wachszieherei. 1986.
- Nr. 4: Wolfgang Ladin, Ludwig Wurzinger: Bedeutende Leonfeldner: Leopold Forstner. 1986.
- Nr. 5: Wolfgang Ladin, Ludwig Wurzinger: Die Spitalskirche. Bericht zum Abschluß der ersten Renovierungsetappe. 1987.
- Nr. 6: Wolfgang Ladin, Martina Ladin, Karl Wagnert: Handwerk in unserem Ort: Blaudruck. 1988.
- Nr. 7: Franz Huemer, Martina und Wolfgang Ladin, Ludwig Wurzinger: Blicke in Leonfeldens Vergangenheit. Bildband, 1988.
- Nr. 8: Helmuth Gsöllpointner (Illustration): Bedeutende Leonfeldner: Helmuth Gsöllpointner. 1989.
- Nr. 9: Maria Gilhofer: Rund um den Sternstoa. Gedichte in Mühlviertler Mundart. 1990.
- Nr. 10: Wolfgang Ladin, Franz Huemer (Hrsg.): Wanderführer Bad Leonfelden und Umgebung. Zu Fuß und mit dem Rad. 1994.
- Nr. 11: Felix Manzenreiter: Der Steinwald bei Bad Leonfelden. Ein Wald schreibt Lokalgeschichte. 2003.
- Nr. 12: Ludwig Wurzinger (Hrsg.): Der Sternwald. Natur und Mensch prägen die Landschaft. 2007.
- Nr. 13: Ernst Hettrich-Keller, Ludwig Wurzinger, Freiwillige Feuerwehr Bad Leonfelden und Heimatverein Bad Leonfelden (Hrsg.): 1892. Der Brand von Leonfelden. 2017.
- Sonderdruck: Wilhelm J. Hochreiter: Bildung macht Schule. Die Geschichte der ehemaligen Markt- und Pfarrschule „Domus Disciplinae“ in Bad Leonfelden. Von den Anfängen bis zum Reichsvolksschulgesetz (1869). 2020.
- Heimatverein Bad Leonfelden (Hrsg.), Ludwig Wurzinger: Der Markt Leonfelden und seine Häuser. Geschichte und Geschichten. Sternstein-Verlag, 2014.
- Benno Hofer: Aus der Geschichte des Marktes Leonfelden. In: Mühlviertler Heimatblätter. Jahrgang 2, Heft 5/6, Linz 1962, ZDB-ID 331251-3, S. 13–29 (ooegeschichte.at [PDF; 4,5 MB]).
- Franz Brosch: Siedlungsgeschichte des Waxenbergischen Amtes Leonfelden. In: Jahrbuch des oberösterreichischen Musealvereines. Band 84, Linz 1932, S. 215–333 (zobodat.at [PDF]).
- Naturraumkartierung Oberösterreich. Landschaftserhebung Gemeinde Bad Leonfelden. Endbericht. Gutachten Naturschutzabteilung Oberösterreich, Kirchdorf an der Krems 2004, S. 1–110 (zobodat.at [PDF]).
- Heinz Peter Türk, Thomas Ebert: Landschaftskonzept Bad Leonfelden. Amt der Oberösterreichischen Landesregierung, Linz 1988, S. 1–169 (zobodat.at [PDF]).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 41603 – Bad Leonfelden. Gemeindedaten der Statistik Austria
- Weitere Infos über die Gemeinde Bad Leonfelden auf dem Geo-Infosystem des Bundeslandes Oberösterreich.
- Karte im Digitalen Oberösterreichischen Raum-Informations-System (DORIS)
- Kurverband Bad Leonfelden
- Topothek Bad Leonfelden historisches Bildmaterial, verortet, verschlagwortet und datiert
- Bibliografie zur oberösterreichischen Geschichte – Leonfelden. In: ooegeschichte.at. Virtuelles Museum Oberösterreich
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Thomas Wolfesberger. In: regiowiki.at. Abgerufen am 24. Juni 2023.
- 1 2 Karl Hohensinner, Peter Wiesinger, unter Mitarbeit von Hermann Scheuringer, Michael Schefbäck: Die Ortsnamen des politischen Bezirkes Urfahr-Umgebung (Mittleres Mühlviertel) (= Ortsnamenbuch des Landes Oberösterreich. Band 10). Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2006, ISBN 978-3-7001-3676-7, S. 97, Nr. 10.2.7.5.
- ↑ DORIS: Bad Leonfelden ( des vom 8. Dezember 2011 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 18. Mai 2009.
- ↑ Austrian Map. In: bev.gv.at. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, abgerufen am 24. Juni 2023 (Startseite).
- 1 2 Ch. Vinzenz Janik: Geomorphologische und bodenkundliche Beschreibung der Marktgemeinde Leonfelden. In: Oberösterreichische Heimatblätter. Jahrgang 10, Linz 1956, S. 1–21 (ooegeschichte.at [PDF; 1,1 MB]).
- ↑ Josef Matznetter: Geomorphologische Beobachtungen im südlichsten Abschnitt der Donau-Elbe-Wasserscheide. In: Jahrbuch des oberösterreichischen Musealvereines. Band 93, Linz 1948, S. 255–273 (ooegeschichte.at [PDF; 1,6 MB]).
- ↑ Michael Rademacher: Kreis Freistadt. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
- ↑ Klimadaten von Österreich 1971–2000. In: zamg.ac.at. Abgerufen am 24. Juni 2023.
- ↑ Amt der Oö. Landesregierung, Naturschutzabteilung (Hrsg.): Raumeinheit Leonfeldner Hochland (= Natur und Landschaft. Leitbilder für Oberösterreich. Band 30). Wien 2007 (zobodat.at [PDF; 976 kB; abgerufen am 23. März 2022]).
- ↑ Erich Trinks (Bearb.): Urkunden-Buch des Landes ob der Enns. Band 2. Wien 1856, CLXXXII, S. 273 (archive.org – „et mediam partem campi, qui wlgo Lobenwelt nuncupatur“ in einer Urkunde aus dem Jahr 1236, die in das Jahr 1154 rückdatiert wurde): „Eberhard, Bischof von Bamberg, nimmt das Kloster Wilhering in den besonderen Schutz des Bisthums Bamberg.“
- ↑ Erich Trinks (Bearb.): Urkunden-Buch des Landes ob der Enns. Band 2. Wien 1856, CCCXIX, S. 464 (archive.org – „Mediam partem campi, qui uulgo dicitur lobenuelt“ in einer undatierten Urkunde, die wohl im Jahr 1236 verfasst wurde): „Papst Innocenz III. bestätigt alle Güter und Freiheiten des Klosters Wilhering, und nimmt es in den besonderen Schutz des heiligen Stuhles auf.“
- ↑ Erich Trinks (Bearb.): Urkunden-Buch des Landes ob der Enns. Band 2. Wien 1856, CCCXCIII, S. 581 (archive.org – „Mediam partem campi, qui uulgo dicitur lobenuelt“ in einer wohl 1236 erfassten Urkunde, die auf den 16. Juli 1216 rückdatiert wurde): „Papst Innocenz III. bestätigt alle Güter und Freiheiten des Klosters Wilhering und nimmt es in den besonderen Schutz des heiligen Stuhles auf.“
- ↑ Ernst Schwarz: Die Ortsnamen des östlichen Oberösterreichs (= Prager deutsche Studien. 42. Heft). Kraus Verlag, Reichenberg i. B. 1926, S. 94 (landesbibliothek.at).
- ↑ Grundlage des Abschnitts Geschichte ist: Benno Hofer: Aus der Geschichte des Marktes Leonfelden. In: Mühlviertler Heimatblätter. Linz 1962, Band 5/6 (ooegeschichte.at [PDF]).
- ↑ Martina Birngruber: Das Bürgerspital und die Spitalskirche in Bad Leonfelden – Zeugnis christlicher Nächstenliebe und spätgotischer Baukunst. In: Oberösterreichische Heimatblätter. Linz 2013, S. 4–21 (land-oberoesterreich.gv.at [PDF]).
- ↑ Kommunebrauhaus Leonfelden. In: Bier Datenbank. Ehemals im (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 22. August 2021. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )
- 1 2 Bezirksseniorenheim Bad Leonfelden. In: seniorenheim.at. Abgerufen am 24. Juni 2023.
- ↑ Kurt Klein (Bearb.): Historisches Ortslexikon. Statistische Dokumentation zur Bevölkerungs- und Siedlungsgeschichte. Hrsg.: Vienna Institute of Demography [VID] d. Österreichische Akademie der Wissenschaften. Oberösterreich Teil 2, Bad Leonfelden, S. 75 (Onlinedokument, Erläuterungen. Suppl.; beide PDF – o.D. [aktual.]).
- ↑ Statistik Austria: Einwohnerzahl und Komponenten der Bevölkerungsentwicklung (Download als PDF; 35 kB).
- ↑ Volkszählung 2001: Demografische Daten (Download als PDF; 10 kB).
- ↑ Volkszählung 2001: Wohnbevölkerung (Download als PDF; 10 kB).
- ↑ Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde Bad Leonfelden, Bevölkerungsentwicklung. (PDF) Abgerufen am 12. Mai 2019.
- ↑ Pfarre Bad Leonfelden. In: pfarre-bad-leonfelden.at. Abgerufen am 22. August 2021.
- ↑ Hannes Etzlstorfer: Kunst am Wege. Die Kleindenkmäler des Mühlviertels. Katalog des OÖ. Landesmuseums, Linz 1988, S. 435f (zobodat.at [PDF]).
- ↑ Thomas Schwierz: Pilzsteine und andere „Steinpilze“. In: Euro-Journal Mühlviertel-Böhmerwald. Band 7, Heft 1, 2001, S. 13 (ooegeschichte.at [PDF]).
- ↑ Chronik. In: mv-badleonfelden.at. Musikverein Bad Leonfelden, abgerufen am 24. Juni 2023.
- ↑ OÖ. Schulmuseum. In: Verbund OÖ Museen. Abgerufen am 5. Juni 2023.
- ↑ Landesausstellung 2013: (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive ) Hopfen, Salz und Cyberspace, abgerufen am 15. April 2009.
- ↑ Arbeitsstättenzählung vom 15. Mai 2001. (PDF; 8 kB) In: Statistik Austria. 10. Juli 2009, abgerufen am 24. Juni 2023.
- ↑ Statistik Austria: Erwerbspendler nach Pendelziel (PDF; 7 kB).
- ↑ Land Oberösterreich, Regionaldatenbank, Statistische Basisdaten und Kennzahlen: Wirtschaftliche Zugehörigkeit, Lebensunterhaltskonzept. Ehemals im (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 22. August 2021. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )
- ↑ Bezirksfeuerwehrkommando Urfahr-Umgebung. In: ooelfv.at. Abgerufen am 22. August 2021.
- ↑ Statistik Austria: Ein Blick auf die Gemeinde Bad Leonfelden, Land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach Erwerbsart (PDF; 15 kB).
- ↑ Agrarstatistik – Beschäftigte. In: Regionaldatenbank des Landes Oberösterreich. Ehemals im (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 22. August 2021. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )
- ↑ Tourismusstatistik. In: DORIS. Ehemals im (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 22. August 2021. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )
- ↑ Bad Leonfeldner Tourismusschulen. In: baletour.at. Abgerufen am 24. Juni 2023.
- ↑ Öffentliche Bücherei Bad Leonfelden: Startseite (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2022. Suche im Internet Archive ), abgerufen am 27. Mai 2009.
- ↑ Vortuna. In: vortuna.at. Abgerufen am 24. Juni 2023 (Kurhaus Bad Leonfelden).
- ↑ Sportunion Bad Leonfelden: Startseite, abgerufen am 27. Mai 2009.
- ↑ vereine.oefb.at: News | SU Vortuna Bad Leonfelden Vereinshomepage. Abgerufen am 6. Mai 2026.
- ↑ sternstein.at: Projekt 2009 – Ausbau Sternstein ( vom 3. April 2009 im Internet Archive)
- ↑ Gemeinderatswahl Bad Leonfelden. In: orf.at. 2021, abgerufen am 24. Juni 2023.
- ↑ Patenschaften. In: sudeten.at. Abgerufen am 24. Juni 2023.
- ↑ Irene Brickner, Markus Rohrhofer: Bad Leonfelden: Asylunterkunft wegen Protesten gescheitert. In: derStandard.at. 13. Dezember 2012, abgerufen am 13. Dezember 2012.
- ↑ Gernot Fohler: „Keine Raubtiere, sondern Leute in Not“. In: meinbezirk.at. 12. Dezember 2012, abgerufen am 13. Dezember 2012.
- ↑ Land Oberösterreich, Landesgeschichte: Wappen der Gemeinde Bad Leonfelden, abgerufen am 14. Mai 2009.
- 1 2 Ehrenbürger/Innen und Ehrenringträger/Innen. Abgerufen am 20. Februar 2026 (österreichisches Deutsch).



