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Lego Loco

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Lego Loco
Entwickler Intelligent Games
Publisher Lego Media
Veröffentlichung 1998
Plattform Windows
Genre Aufbauspiel, Eisenbahnbau
Thematik Lego
Spielmodus Einzelspieler, Mehrspieler
Steuerung Maus
Medium CD-ROM
Sprache Mehrsprachig

Lego Loco ist ein Computerspiel von Lego. Bei dem Spiel geht es darum, eine Stadt mit Eisenbahnsystem aus einer 2D-Draufsicht zu bauen. Es erschien im November 1998 als eines der ersten Spiele von Lego Media, das nach dem Erfolg von Abenteuer auf der Lego Insel gegründet wurde. Entwickelt wurde das Spiel von Intelligent Games.

Der Spieler kann Schienen verlegen und Züge darüber fahren lassen. Auch Straßen und Häuser können platziert werden. Winzige Einwohner bevölkern die gebaute Siedlung und in einem Postamt lassen sich virtuell Postkarten an fiktive Personen verschicken.[1] Im Mehrspielermodus ist es möglich, Städte mit dem Schienennetz zu verbinden und Nachrichten per Zug auszutauschen.[2]

Veröffentlichung

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Das Spiel wurde parallel zu Lego Schach und Lego Creator veröffentlicht.[3] Es erschien 1998.[4][5] Der Titel Loco steht als Kurzform für Locomotive, das englische Wort für Lokomotive.[5]

Wertungsspiegel
PublikationWertung
Allgame4/5[5]
CGW3/5[6]
PC Gamer UK18 %[7]
PC Player25 %[1]

Das deutschsprachige PC-Spielemagazin PC Player bewertete Lego Loco mit einer Spielspaßwertung von 25 % sehr niedrig. Positiv genannt wurde die Lego-Aufmachung, während fehlende Spielanreize und eine für Kinder zu umständliche Steuerung kritisiert wurden. Auch an der Präsentation gab es trotz der Lego-Optik Kritik, da die Darstellung recht kleinteilig geraten sei.[1]

„So wird Lego nur schwer neue Geschäftsfelder erobern.“

– Thomas Werner: PC Player[1]

In der britischen Ausgabe von PC Gamer wurde Lego Loco als primitive Version von Railroad Tycoon dargestellt, der es selbst an grundlegendster Spielstruktur fehle.[7] Zu einem etwas positiveren Fazit kam der Tester von Computer Gaming World. Er bemängelte zwar fehlende Hilfe insbesondere beim Einstieg, lobte aber den Postkarteneditor. Mit Lego und Zügen hätte dieser zwar nicht viel zu tun, er hielt ihn aber bei der Stange, nachdem der Zuganteil des Spiels seinen Reiz verloren hatte.[6] Auf der Website Allgame war das Spiel sogar mit vier von fünf Sternen gelistet. In einem ganzen Raum voller Lego-Eisenbahnsets zu spielen, würde laut dem Rezensenten zwar letztlich sicher mehr Spaß machen, aber da dies nur den Reichsten vorbehalten sei, sei Lego Loco eine überaus lohnende Anschaffung.[5] Laut der australischen PC PowerPlay richte sich das Spiel vor allem an eine jüngere Zielgruppe und sei einfach zu bedienen. Die Grafiken seien groß und die Icons einfach zu verstehen.[3]

Die Website GameRant nannte Lego Loco 2022 auf dem zweiten Platz von fünf klassischen Lego-Computerspielen, die ein Remake verdienen würden, hinter Lego Racers. Dem Redakteur zufolge handle es sich um einfaches Weltenbauspiel mit einem Fokus auf Eisenbahnen. Lego Loco sei ein eher unkompliziertes Spiel.[4]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 4 Thomas Werner: Loco. In: PC Player. Nr. 3/99, März 1999, S. 124 (kultboy.com [abgerufen am 31. Oktober 2026]).
  2. ↑ Lego-Spiele in Serie – Die Klötzchen-Reihe vorgestellt. In: GameStar. Abgerufen am 31. Oktober 2026.
  3. 1 2 Agata Budinska: Lego. In: PC PowerPlay. Nr. 35. Australien April 1999, S. 103 (englisch, archive.org [abgerufen am 31. Oktober 2026]).
  4. 1 2 John Alexander Hitchcock: 5 Classic LEGO Games That Deserve a Reboot. In: GameRant. 23. Februar 2022, abgerufen am 31. Oktober 2026 (englisch).
  5. 1 2 3 4 Brett Alan Weiss: LEGO Loco. In: Allgame. Archiviert vom Original am 15. November 2014; abgerufen am 31. Oktober 2026 (englisch).
  6. 1 2 Charles Ardai: Trains Passing in the Night. In: Computer Gaming World. Nr. 178, Mai 1999, S. 176 (englisch, archive.org [abgerufen am 31. Oktober 2026]).
  7. 1 2 Jonathan Davies: Loco. In: PC Gamer. Nr. 71, Juli 1999, S. 108 (englisch, archive.org [abgerufen am 31. Oktober 2026]).