Zum Inhalt springen

Lannoy

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Lannoy
Lannoy (Frankreich)
Lannoy (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Hauts-de-France
Département (Nr.) Nord (59)
Arrondissement Lille
Kanton Croix
Gemeindeverband Métropole Européenne de Lille
Koordinaten 50° 40′ N,  13′ OKoordinaten: 50° 40′ N,  13′ O
Höhe 28–32 m
Fläche 0,18 km²
Einwohner 1.812 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 10.067 Einw./km²
Postleitzahl 59390
INSEE-Code
Website https://ville-lannoy.fr/

Lannoy [la.nwa]  (niederländisch Lanno,[1] lateinisch Lanoia) ist eine französische Gemeinde mit 1812 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Nord in der Region Hauts-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Lille und zum Kanton Croix.

Die Gemeinde Lannoy ist mit einer Fläche von lediglich 0,15 km²[2] eine der kleinsten, aber auch dichtbesiedeltsten Gemeinden Frankreichs. Lannoy liegt zwei Kilometer westlich der Grenze zu Belgien und gehört zum Ballungsraum der Großstadt Roubaix. Lannoy hat nur zwei Nachbargemeinden: Lys-lez-Lannoy und Hem. Lannoy wird von Buslinien der Transpole bedient.

Der Name der Gemeinde wird erstmals unter der Form Lannoit 1233 erwähnt.[3] Der Ort wird 1458 durch Johann von Lannoy zu einer Festung ausgebaut. Während der Industrialisierung haben sich einige Betriebe in Lannoy angesiedelt.

Bevölkerungsentwicklung

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Jahr19621968197519821990199920092020
Einwohner12681182136212621674172617131810
Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Kirche Saint-Philippe
  • Ehemaliges Kloster (Couvent des Croisiers)

Persönlichkeiten

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Commons: Lannoy – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Jozef van Overstraeten: De Nederlanden in Frankrijk. 1969.
  2. Lannoy in Zahlen (Lannoy en chiffre) auf den Seiten der Gemeindeverwaltung.
  3. Albert Dauzat, Charles Rostaing: Dictionnaire étymologique des noms de lieu en France. Paris 1979.