Toyota Land Cruiser
| Toyota Land Cruiser | |
|---|---|
| Produktionszeitraum | seit 1951 |
| Klasse | Geländewagen |
| Karosserieversionen | Kombi, Pick-up |


Der Toyota Land Cruiser ist ein seit 1951 vom japanischen Automobilhersteller Toyota Motor gebauter Geländewagen. Schnell erreichte dieses Fahrzeug primär in Afrika, Lateinamerika und der arabischen Welt einen Ruf von Verlässlichkeit und Haltbarkeit.
Das Fahrzeug wurde im Laufe der Zeit in verschiedenen Varianten produziert. Der Toyota Land Cruiser ist zusammen mit dem Toyota Hilux das erste Kraftfahrzeug, das mit jeweils starken Modifikationen unter anderem am Fahrwerk und den Rädern sowie am Motor den Nordpol erreicht hat, bekannt als Arctic Trucks.
In der Europäischen Union wird derzeit ein Modell angeboten: Der J25, in Deutschland einfach nur Land Cruiser genannt. Zudem wird seit 2021 der in der EU nicht verfügbare Land Cruiser 300 angeboten. Außerdem wird der J7 nach einem Facelift 2007 weiterhin produziert, vornehmlich für Afrika und Australien.
Modellcode
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Modellcode besteht aus dem Buchstaben J (für Geländewagen) und einer Zahl für die Fahrzeuggeneration. Zusätzlich kommen vor dem J ein bis zwei Buchstaben für den Motorcode und nach der Modellziffer eine Ziffer für die Variante. Zum Beispiel steht bei der Bezeichnung KDJ120 das KD für den 1KD-FTV-Motor (4 Zylinder, 3 Liter Hubraum), J12 für das Modell und 0 für das lange Modell. KDJ125 wäre dementsprechend dasselbe Modell mit demselben Motor, nur in kurzer Variante.
Modellgeschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Schon von Beginn an gab es stets zwei Land-Cruiser-Modelle, die parallel gebaut wurden. Die kleineren Modelle wurden bzw. werden unter den Namen J2, J4, J7, J9, J12, J15 und derzeit J25 verkauft. Die größeren Modelle tragen die Bezeichnungen J3, J5, J6, J8, J10, J20 und derzeit J30.
Vorgeschichte
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„Typ 4 kleiner Lastwagen“
1941 besetzten die japanische Streitkräfte die Philippinen, wo sie einen Bantam Mk II erbeuteten und nach Japan brachten. Die japanischen Militärbehörden motivierten Toyota, ein ähnliches Fahrzeug zu entwickeln, das aber nicht dem amerikanischen Willys Jeep ähneln sollte. Der Prototyp AK wurde von der japanischen Armee „Typ 4 kleiner Güterwagen“ (japanisch 四式小型貨物車 yon-shiki kogata kamotsusha) genannt.
Später im Jahr 1941 forderte die japanische Regierung Toyota auf, einen leichten Lastwagen für japanische Militäraktionen zu produzieren. Daraufhin produzierte Toyota 1942 den 1/2-Tonnen-Prototyp AK10. Der AK10 wurde mit Hilfe von Reverse Engineering des Bantam GP gebaut. Er hatte einen aufrechten Kühlergrill, flache vordere Kotflügel, die schräg nach unten und hinten gingen wie beim FJ40, Scheinwerfer, die auf den Kotflügeln auf beiden Seiten des Kühlers montiert waren und eine klappbare Windschutzscheibe.
Der AK10 hat einen 2259-cm³-4-Zylinder-Motor Typ C aus dem Toyota Model AE Sedan mit einem Dreigang-Schaltgetriebe und einem Reduktionsgetriebe. Es gibt keine mechanische Verwandtschaft zwischen dem AK10 und dem Nachkriegs-Toyota-„Jeep“ BJ. Die meisten der AK10 wurden im Gegensatz zum US-Jeep nicht aktiv genutzt und es gibt fast keine Fotos von ihm auf dem Schlachtfeld.
Anfänge nach dem Krieg (BJ und FJ)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1950 begann Toyota anlässlich einer Rüstungsausschreibung der militärischen japanischen „Nationalen Polizeireserve“ (Vorläufer der japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte) mit den Arbeiten am Prototyp eines Geländewagens, der 1951 als „BJ“ hergestellt wurde. Da Toyota die Ausschreibung nicht gewann, wurde der BJ nur von japanischen Behörden, Forstverwaltungen und dem in Japan stationierten amerikanischen Militär[1] eingesetzt. Angetrieben wurde der Ur-BJ von einem Dieselmotor mit 3,4 l Hubraum und 63 kW (86 PS). Ausgestattet mit Blattfedern, Starrachse und großen 16-Zoll-Rädern, kam der BJ weniger komfortabel als robust auf den Markt. 298 Einheiten wurden auf Bestellung produziert, nur vier Exemplare wurden exportiert.
J2 und J3 (1954–1967)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1954 wurde der BJ in Land Cruiser umbenannt und feierte sein internationales Debüt. Er sollte für den Export ziviler aussehen als der BJ. Die markanten Scheinwerfer der J2-Typen waren bereits in die Karosserie integriert und nicht mehr frei stehend auf den Kotflügeln montiert. Er hatte auch eine stilvollere Karosserie und bessere Fahreigenschaften dank längerer Federn mit vier Federlagen. Außerdem ersetzte Toyota 1956 den Dieselmotor vom Typ B mit 62,5 kW (85 PS) durch einen stärkeren 3,9-Liter-Sechszylinder-Reihenottomotor mit 80 kW (109 PS) vom Typ F. Der Innenraum wurde komfortabler, weil der Motor um 120 mm nach vorne verschoben wurde. Die J2-Serie hatte immer noch keine Reduktion, war aber im dritten und vierten Gang synchronisiert.
1957 verdreifachte sich die Produktion auf 2887 Einheiten, von denen nur 450 Exemplare in Japan blieben. Der Land Cruiser FJ25 erschien offiziell auf dem US-Markt.
Außerdem erschienen 1957/58 neue Karosserievarianten, wie der erste Land Cruiser Station mit einem längeren Radstand von 2650 mm als FJ25 und der viertürige Station Wagon unter der Bezeichnung FJ35V. Rund die Hälfte der 1000 Land Cruiser der dritten Generation (J3) gingen in den Export.
J4 (1960–1984)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1960 wurde der J4 als Nachfolger des J2 eingeführt und bis 1984 produziert. Der Sechszylinder-Ottomotor leistete nunmehr 145 SAE-PS. Die Leermasse betrug je nach Aufbau 1,5–1,8 t, die Nutzmasse 0,5–0,75 t. Das 3-Gang-Getriebe war mit Lenksäulen- oder Knüppelschaltung lieferbar und war um ein zweigängiges Verteilergetriebe mit abschaltbarem Vorderradantrieb ergänzt.[2] Mit diesem Modell wurde der Land Cruiser ab 1977 auch in Deutschland bekannt.
Es gibt ihn mit mehreren Radständen und Karosserieversionen, den kurzen J40, den seltenen mittleren J43/J46, den langen J45/J47 als Buschtaxi oder Pick-up, den J45 als Pick-up-Kurzpritsche und den sehr seltenen J45 Station (5-türig).
In Brasilien wurde das Fahrzeug als Toyota Bandeirante bis 2001 unter der Bezeichnung OJ55 fast unverändert gebaut. Es gab ihn mit einem Dieselmotor von Daimler-Benz. Als Zusatz wurde der Bandeirante auch als Doppelkabine produziert.
J5 (1967–1981)
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Ab 1967 wurde der Landcruiser J5 gebaut. Es wurden – bis auf wenige japanische Fahrzeuge (BJ55) – die aus der J4-Serie bekannten F- (bis 1974) und 2F- (1974–1980) Motoren verwendet. Die genaue Modellbezeichnung lautet FJ55. Der J5 wurde vor allem für Nordamerika gebaut. Er entspricht technisch weitgehend dem J4, jedoch wurde das Karosseriedesign verändert. Für den deutschen Markt musste Toyota die vordere Dreiersitzbank gegen ASS-Sportsitze umtauschen, um den geltenden Sicherheitsbestimmungen zu genügen. Daher gab es den FJ55 in Deutschland nur als 5-Sitzer. Er wurde von 1967 bis 1980 produziert.
J6 (1981–1990)
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Der 1981 eingeführte J6 ersetzte den J5. Das Fahrzeug wurde bis 1990 sowohl mit Otto- als auch mit Dieselmotor angeboten, wobei der Ottomotor – zumeist mit Automatikgetriebe ausgestattet – vor allem für die USA gedacht war.
J7 (seit 1984)
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1984 wurde der J7 als Ersatz des J4 eingeführt als Softtop (Stoffverdeck) und Hardtop (abnehmbares festes Verdeck), als Pick-up, als geschlossener drei- und fünftüriger Geländewagen sowie als Modell mit seitlichen nach innen gerichteten Rücksitzen. Der J7 hatte in der „light duty“ Ausführung als Personentransporter an Lenkern geführte Starrachsen und Schraubenfedern für bessere Fahreigenschaften. In der „heavy Duty“ Version gab es zunächst nur Blattfedern, später wurden an der Vorderachse Schraubenfedern verbaut. Die leichtere Version des Land Cruiser erhielt den Toyota 22R-2,4-l-Ottomotor, sowie die 2-Liter- und 2-Liter-Turbodiesel und 2,4-Liter-Dieselmotoren aus dem Toyota Hilux, darüber hinaus den 3,0-Liter Turbodiesel 1KZ-T.
Darüber hinaus war auch ein 4-Liter-Ottomotor erhältlich, der im Laufe der Jahre auf elektronische Benzindirekteinspritzung umgestellt wurde. Ein Automatikgetriebe (A440F) wurde ebenfalls eingeführt.
Der J7 in der „light duty“ Ausführung mit Schraubenfedern rundum wurde in einigen Märkten als Toyota Bundera oder Landcruiser II und später als 70 Prado/Prado 70 verkauft. Der 70 Prado war sehr populär und wurde später zum Prado 90 weiterentwickelt.
1990 kam eine neue Dieselmotor-Generation mit dem Fünf-Zylinder-Saugmotor 1PZ und dem Sechs-Zylinder-Saugmotor 1HZ ins Angebot.
1993 führte Toyota zusätzlich den 24-Ventiler-4,5-Liter-Sechszylinder-Ottomotor 1FZ in der Baureihe ein.
1999 wurde die J7-Serie umfassend überarbeitet mit Schraubenfederung anstatt Blattfedern an der Vorderachse, verlängerten hinteren Blattfedern für erhöhten Fahrkomfort und Federweg. Die Räder waren nun mit fünf statt sechs Radbolzen befestigt, und mehrere kleinere Modifikationen am Antriebsstrang wurden zur Erhöhung der Haltbarkeit durchgeführt.
2002 wurde das Modell HDJ79, zuerst in Australien, mit dem 1HD-FTE-4,2-Liter-Sechszylinder-24-Ventil-Turbodieselmotor mit Direkteinspritzung eingeführt.
Ab 2007 baute Toyota mit dem 4,5-Liter-1VD-FTV den ersten V8-Turbodieselmotor in der J7-Serie für einige Länder ein. Außerdem wurde ein zusätzliches 4-türiges Modell mit mittlerem Radstand (76) eingeführt, und die Front für alle Modelle war nun deutlich überarbeitet.
2008 endete die Produktion der J7-Reihe in Venezuela, während die Produktion in Südafrika für die noch verbliebenen Märkte weiterlief.
2012 wurde ein Doppelkabinen-Pick-up in Südafrika mit dem 4,2-Liter-Dieselmotor oder 4,0-l-Ottomotor eingeführt, der auch nach Australien exportiert wird, dorthin jedoch mit dem 4,5-l-V8-Dieselmotor. Neben Afrika und Ozeanien wird die J7/Prado 90-Generation auch noch offiziell in Südamerika, Ländern des Nahen Ostens und kleineren asiatischen Schwellenländern aus südafrikanischer Produktion angeboten.
Der Land Cruiser J7 ist oftmals in Nachrichtensendungen im Zusammenhang mit UNO-Missionen und kriegerischen Auseinandersetzungen zu sehen und wird in Deutschland auch noch zu Zwecken des Rettungsdienstes, insbesondere für die Bergwacht zugelassen.[3]
Im Bereich der leichten, allradgetriebenen Nutzfahrzeuge ist die Version des J7 mit 6-Zylinder-Dieselmotor und Schaltgetriebe eines der letzten Serienfahrzeuge, das ab Werk über die Möglichkeit eines Nebenabtriebes verfügt.[4] Der ebenfalls mit PTO nachrüstbare Land Rover Defender wurde Anfang 2016 eingestellt.
J8 (1990–1997)
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Der J8 ist der Nachfolger des J6, gebaut von 1990 bis 1997. Auf dieser Basis gab es erstmals auch die Luxusversion Lexus LX. Der J8 gilt als Wendepunkt für mehr von allem: mehr Luxus, besonders für den europäischen oder japanischen Markt und mehr Geländetauglichkeit. Bei seinem Nachfolger J10 wich die starre, schraubengefederte Vorderachse einer Einzelradaufhängung.
Zu haben war der „80er“ mit einem 4,0l-R6-Ottomotor, der 1992 vom 4,5l-R6-1FZ-F (Vergaser) oder 1FZ-FE (Benzineinspritzung) abgelöst wurde. Die Auswahl bei den Dieselmotoren waren der 4,2l-1HZ, der 4,2l-1HD-T-12V und der 4,2l-1HD-FT-24V.
Im Gegensatz zu seinem Vorgänger dem J6 hatten die Modelle des J8 in Europa fast immer einen Permanentallrad.
J9 (1996–2002)
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Der 1996 eingeführte J9 ersetzt zum Teil den J7. In einigen Ländern wird hierfür die neue Modellbezeichnung Toyota Land Cruiser Prado genutzt. In Deutschland hieß er Land Cruiser 90. Die Motorenpalette umfasste einen 3,4-Liter-V6-Ottomotor mit einer Leistung von 131 kW (178 PS), sowie ein 3,0-Liter-R4-Turbodiesel dieser leistete bis 1999 92 kW (125 PS) und ab August 1999 120 kW (163 PS). Die Motoren sind wahlweise mit 5-Gang-Schaltgetriebe bzw. mit Automatikgetriebe erhältlich. 2002 wurde der Land Cruiser 90 eingestellt.
J10 (1998–2007)
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Der J10 wurde von 1998 bis 2007 als Nachfolger des J8 gebaut. Auch hierzu gibt es wieder einen Lexus LX. In Deutschland hieß er Land Cruiser 100. Als Vorderachse gibt es wahlweise eine Starrachse (J105) oder Einzelradaufhängung (J100). Für den J10 standen insgesamt zwei Motoren zur Verfügung. Bei den Ottomotoren war der 4,7-Liter-V8 mit 173–175 kW (235–238 PS) das Topmodell, das 4,2-Liter-R6 Dieselaggregat leistete 150 kW (204 PS), im HZJ 105 nur 96 kW (131 PS). Der V8-Motor ist nur mit Automatikgetriebe erhältlich, die Dieselmotoren sind mit 5-Gang-Schaltgetriebe bzw. wahlweise mit Automatikgetriebe erhältlich. Der Land Cruiser ist serienmäßig mit einer Klimaanlage ausgerüstet.
J12 (2002–2009)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Land Cruiser (J12) | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
Toyota Land Cruiser (2002–2009) | |||||||
| Produktionszeitraum | 2002–2009 | ||||||
| Karosserieversionen | Kombi | ||||||
| Motoren | Ottomotor: 4,0 Liter (183 kW) Dieselmotoren: 3,0 Liter (120–127 kW) | ||||||
| Länge | 4365–4850 mm | ||||||
| Breite | 1790–1875 mm | ||||||
| Höhe | 1850–1865 mm | ||||||
| Radstand | 2455–2790 mm | ||||||
| Leergewicht | 1915–2025 kg | ||||||
| Land Cruiser V8 (J20) | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
Toyota Land Cruiser J20 (2008–2012) | |||||||
| Produktionszeitraum | 2008–2021 | ||||||
| Karosserieversionen | Kombi | ||||||
| Motoren | Ottomotoren: 4,0–5,7 Liter (202–284 kW) Dieselmotoren: 4,5 Liter (183–210 kW) | ||||||
| Länge | 4950–5025 mm | ||||||
| Breite | 1970–1980 mm | ||||||
| Höhe | 1865–1955 mm | ||||||
| Radstand | 2850 mm | ||||||
| Leergewicht | 2585–2815 kg | ||||||
| 4.0 V6 | 4.7 V8 | 4.6 V8 | 5.7 V8 | 4.5 V8 D-4D | 4.5 V8 D-4D | 4.5 V8 D-4D (Russland) | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bauzeitraum | 03/2008–06/2021 | 03/2008–12/2009 | 01/2010–06/2021 | 03/2008–06/2021 | 03/2008–03/2012 | 04/2012–09/2015 | 10/2015–06/2021 |
| Motorkenndaten | |||||||
| Motortyp | V6-Ottomotor | V8-Ottomotor | V8-Dieselmotor | ||||
| Motorkennziffer | 1GR-FE[7] | 2UZ-FE | 1UR-FE[7] | 3UR-FE | 1VD-FTV[7] | ||
| Hubraum | 3956 cm³ | 4664 cm³ | 4608 cm³ | 5663 cm³ | 4461 cm³ | ||
| max. Leistung bei min−1 | 202 kW (275 PS) / 5600 | 212 kW (288 PS) / 5400 | 227 kW (309 PS) / 5500 | 284 kW (386 PS) / 5600 | 210 kW (286 PS) / 3600 | 200 kW (272 PS) / 3600 | 183 kW (249 PS) / 2800–3600 |
| max. Drehmoment bei min−1 | 385 Nm / 4400 | 445 Nm / 3400 | 439 Nm / 3400 | 544 Nm / 3600 | 650 Nm / 1600–2800 | 650 Nm / 1600–2800 | 650 Nm / 1600–2600 |
| Kraftübertragung | |||||||
| Antrieb, serienmäßig | Allradantrieb | ||||||
| Getriebe, serienmäßig | 5-Gang-Schaltgetriebe[7]/6-Gang-Automatikgetriebe (je nach Markt) |
5-Gang-Automatikgetriebe | 6-Gang-Automatikgetriebe | 8-Gang-Automatikgetriebe | 6-Gang-Automatikgetriebe | ||
| Messwerte | |||||||
| Höchstgeschwindigkeit | 190 km/h | 200 km/h | 205 km/h | k. A. | 210 km/h | ||
| Beschleunigung, 0–100 km/h | k. A. | 9,5 s | 8,6 s | k. A. | 8,2 s | 8,9 s | |
| Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert) | 15,7 l Super | 14,4 l Super | 13,3 l Super | 15,7 l Super | 10,2 l Diesel | 9,5 l Diesel | |
| CO2-Emissionen (kombiniert) | k. A. | 340 g/km | 308 g/km | k. A. | 270 g/km | 250 g/km | |
| Tankinhalt | 93 l | ||||||
J15 (2009–2024)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| J15 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
Toyota Land Cruiser J15 (2009–2013) | ||||||
| Produktionszeitraum | 2009–2024 | |||||
| Karosserieversionen | Kombi | |||||
| Motoren | Ottomotoren: 2,7–4,0 Liter (120–207 kW) Dieselmotoren: 2,8–3,0 Liter (127–150 kW) | |||||
| Länge | 4395–4840 mm | |||||
| Breite | 1885 mm | |||||
| Höhe | 1900–1920 mm | |||||
| Radstand | 2450–2790 mm | |||||
| Leergewicht | 2035–2495 kg | |||||
| 2.7 VVT-i (Russland) | 4.0 VVT-i (Russland/Niederlande) | 2.8 D-4D | 3.0 D-4D | 3.0 D-4D | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bauzeitraum | 12/2009–08/2024 | 08/2015–09/2020 | 10/2020–08/2024 | 12/2009–12/2010 | 01/2011–07/2015 | |
| Motorkenndaten | ||||||
| Motortyp | R4-Ottomotor | V6-Ottomotor | R4-Dieselmotor | |||
| Hubraum | 2694 cm³ | 3956 cm³ | 2755 cm³ | 2982 cm³ | ||
| max. Leistung bei min−1 | 120 kW (163 PS) / 5200 | 207 kW (282 PS) / 5600 | 130 kW (177 PS) / 3400 | 150 kW (204 PS) / 3000 | 127 kW (173 PS) / 3400 | 140 kW (190 PS) / 3400 |
| max. Drehmoment bei min−1 | 248 Nm / 3800 | 387 Nm / 4400 | 420 Nm / 1400–2600 [450 Nm / 1600–3000] |
420 Nm / 1400–3400 [500 Nm / 1600–2800] |
410 Nm / 1600 | 420 Nm / 1600–2800 |
| Kraftübertragung | ||||||
| Antrieb, serienmäßig | Allradantrieb | |||||
| Getriebe, serienmäßig | 5-Gang-Schaltgetriebe | 6-Gang-Automatikgetriebe | 6-Gang-Schaltgetriebe | |||
| Getriebe, optional | [6-Gang-Automatikgetriebe] | – | [6-Gang-Automatikgetriebe] | 5-Gang-Automatikgetriebe | ||
| Messwerte | ||||||
| Höchstgeschwindigkeit | 165 km/h [160 km/h] | 175 km/h | ||||
| Beschleunigung, 0–100 km/h | 13,8 s [13,9 s] | 8,8 s | 12,1 s [12,7 s] | 9,9 s | 12,4 s [11,7 s] | 11,4 s [11,0 s] |
| Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert) | 11,6 l Super [11,7 l Super] | 10,6 l Super | 7,2–7,5 l Diesel | 7,5–7,7 l Diesel [7,6–8,0 l Diesel] | 8,2 l Diesel | 8,1 l Diesel |
| CO2-Emissionen (kombiniert) | 288 g/km [292 g/km] | 248 g/km | 190–197 g/km | 199–203 g/km [201–212 g/km] | 217 g/km | 214 g/km |
| Tankinhalt | 87 l | |||||
J30 (seit 2021)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Land Cruiser (J30) | |||||
|---|---|---|---|---|---|
Land Cruiser ZX | |||||
| Produktionszeitraum | seit 2021 | ||||
| Karosserieversionen | Kombi | ||||
| Motoren | Ottomotoren: 3,4–4,0 Liter (202–305 kW) Dieselmotor: 3,3 Liter (227 kW) Ottohybrid: 3,4 Liter (336 kW) | ||||
| Länge | 4950–5005 mm | ||||
| Breite | 1980–1990 mm | ||||
| Höhe | 1880–1940 mm | ||||
| Radstand | 2850 mm | ||||
| Leergewicht | 2360–2680 kg | ||||
| 3.4 V6 | 4.0 V6 | 3.5 V6 Hybrid | 3.3 V6 | |
|---|---|---|---|---|
| Motortyp | V35A-FTS[21] | 1GR-FE | F33A-FTV[21] | |
| Bauzeitraum | seit 06/2021 | seit 06/2025 | seit 08/2021 | |
| Motorkenndaten | ||||
| Motortyp | V6-Ottomotor | V6-Ottomotor + Elektromotor | V6-Dieselmotor | |
| Motoraufladung | Turbolader | — | Turbolader | |
| Hubraum | 3445 cm³ (85,5 mm × 100 mm) |
3956 cm³ (94 mm × 95 mm) |
3445 cm³ | 3346 cm³ (86 mm × 96 mm) |
| max. Leistung bei min−1 | 305 kW (415 PS) / 5200 | 202 kW (275 PS) / 5600 | 336 kW (457 PS) / 5200 | 225 kW (306 PS) / 4000[16] |
| max. Drehmoment bei min−1 | 650 Nm / 2000–3600 | 385 Nm / 4400 | 790 Nm / 3600 | 700 Nm / 1600–2600 |
| Kraftübertragung | ||||
| Antrieb, serienmäßig | Allradantrieb | |||
| Getriebe, serienmäßig | 10-Gang-Automatikgetriebe | 6-Gang-Automatikgetriebe | 10-Gang-Automatikgetriebe | |
| Messwerte | ||||
| Höchstgeschwindigkeit | 210 km/h | 190 km/h | 210 km/h | |
| Beschleunigung, 0–100 km/h | 6,8 s | 10,7 s | 6,9 s | |
| Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert) | 10,8 l Super | 10,6 l Super | 9,2 l Super | 8,9 l Diesel |
| Emissions-Standard | EURO4[21] |
EURO2[17]/EURO4[21] (marktabhängig) | ||
| Tankinhalt | 110 l | 98 l | 80 l | |
J25 (seit 2024)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| J25 | |||||
|---|---|---|---|---|---|
Land Cruiser J25 First Edition | |||||
| Produktionszeitraum | seit 2024 | ||||
| Karosserieversionen | Kombi | ||||
| Motoren | Ottomotoren: 2,4–2,7 Liter (120–207 kW) Dieselmotor: 2,8 Liter (151 kW) Ottohybrid: 2,4 Liter (243 kW) | ||||
| Länge | 4925 mm | ||||
| Breite | 1940–1980 mm | ||||
| Höhe | 1925–1935 mm | ||||
| Radstand | 2850 mm | ||||
| Leergewicht | 2160–2610 kg | ||||
| 2.4 Turbo | 2.7 | 2.4 i-Force Max Hybrid | 2.8 D-4D | 2.8 D-4D Mild-Hybrid | |
|---|---|---|---|---|---|
| Bauzeitraum | seit 06/2024 | seit 04/2024 | seit 02/2024 | 06/2024–09/2025 | seit 09/2025 |
| Motorkenndaten | |||||
| Motortyp | R4-Ottomotor | R4-Ottomotor + Elektromotor | R4-Dieselmotor | ||
| Motoraufladung | Turbolader | — | Turbolader | ||
| Hubraum | 2393 cm³ | 2693 cm³ | 2393 cm³ | 2755 cm³ | |
| max. Leistung bei min−1 | 207 kW (281 PS) / 6000 | 120 kW (163 PS) / 5200 | 243 kW (330 PS) / 6000 | 151 kW (205 PS) / 3000–3400 | |
| max. Drehmoment bei min−1 | 430 Nm / 1700–3600 | 246 Nm / 3900 | 630 Nm / 1700 | 500 Nm / 1600–2800 | 500 Nm / 3400 |
| Kraftübertragung | |||||
| Antrieb, serienmäßig | Allradantrieb | ||||
| Getriebe, serienmäßig | 8-Gang-Automatikgetriebe | 6-Gang-Automatikgetriebe | 8-Gang-Automatikgetriebe | ||
| Messwerte | |||||
| Höchstgeschwindigkeit | 175 km/h | 160 km/h | 170 km/h | 175 km/h | 170 km/h |
| Beschleunigung, 0–100 km/h | k. A. | k. A. | k. A. | 12,7 s | 12,3 s |
| Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert) | k. A. | 13,3 l Super | 10,2 l Super | 9,6–10,2 l Diesel | 10,6–10,8 l Diesel |
| Emissions-Standard | k. A. | k. A. | k. A. | Euro 6e | |
| Tankinhalt | 80 l | 68 l | 80 l | ||
Technical – Kriegseinsatz
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Toyota Land Cruiser wird, besonders in asymmetrischen Konflikten, häufig als sogenannter „Technical“ eingesetzt.[25] Die Präsenz des Land Cruisers und des Toyota Hilux in den vom Islamischen Staat besetzten Gebieten im Irak, in Syrien und Libyen war so auffällig, dass sich das US-Finanzministerium an den Hersteller wandte. Der Autobauer hätte bei der Klärung der Frage behilflich sein sollen, wie der Islamische Staat an die vielen Fahrzeuge gekommen war.[26]
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ www.off-road.com ( vom 5. September 2012 im Webarchiv archive.today)
- ↑ Leichte Nutzkraftwagen von Toyota. In: Kraftfahrzeugtechnik. 4/1970, S. 117.
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- ↑ Archivierte Kopie ( vom 26. Juli 2016 im Internet Archive) Informationen über Nebenabtriebe J4, J6, J7
- ↑ www.4wheelfun.de
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- ↑ Anna Tkatschewa: 1 мотор и 3 комплектации: в Ро. In: Motor1.com. 1. Juli 2021, abgerufen am 2. Juli 2021 (russisch).
- ↑ Jonathan Lee: Toyota Land Cruiser 300 goes on sale in Japan – 309 PS and 415 PS twin-turbo V6s, GR Sport, from RM196k. In: paultan.org. 2. August 2021, abgerufen am 2. August 2021 (englisch).
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- 1 2 Land Cruiser 300. In: toyotaghana.com. Abgerufen am 7. Februar 2023 (englisch).
- ↑ Chris Bruce: Full-Sized Toyota Land Cruiser Has Over 440,000 Pieces, Looks Beefy. In: motor1.com. 19. November 2021, abgerufen am 22. November 2021 (englisch).
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- ↑ Alex Misoyannis: 2026 Toyota LandCruiser Hybrid revealed, coming to Australia next year with petrol power. In: drive.com.au. 13. Juni 2025, abgerufen am 16. Juni 2025 (englisch).
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- ↑ Neuer Toyota Land Cruiser: Moderne Interpretation einer Ikone. In: SchnelleAutohilfe.de. 4. April 2024, abgerufen am 4. April 2024 (deutsch).
- ↑ Gianmarco Gori: La Toyota Land Cruiser ora è anche ibrida diesel. In: it.motor1.com. 23. Juni 2025, abgerufen am 23. Juni 2025 (italienisch).
- ↑ Gerard Lye: 2024 Toyota Land Cruiser Prado debuts – 250 Series built on TNGA; 2.4L turbo, 2.8L diesel, 2.7L NA, hybrids. In: paultan.org. 2. August 2023, abgerufen am 6. August 2023 (englisch).
- ↑ Thomas Gutschker, Boris Schmidt und Thomas Scheen: Die Kavallerie des kleinen Mannes. Toyotas „Pick-ups“. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 11. April 2011, archiviert vom am 2. Oktober 2012; abgerufen am 11. April 2011 (Der Toyota in der Asymmetrischen Kriegführung).
- ↑ Spiegel Online vom 7. Oktober 2015: Fuhrpark des IS: Toyotas Problem mit den Terror-Trucks.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Alexander Wohlfarth: Legende Land Cruiser. Heel-Verlag, aktualisierte und erweiterte Auflage 2018, ISBN 978-3-95843-302-1.




