Lamač
| Lamač | ||||
|---|---|---|---|---|
| Wappen | Karte | |||
| Basisdaten | ||||
| Staat: | ||||
| Kraj: | Bratislavský kraj | |||
| Okres: | Bratislava IV | |||
| Region: | Bratislava | |||
| Fläche: | 6,54 km²[1] | |||
| Einwohner: | 7888 (31. Dez. 2025)[2] | |||
| Bevölkerungsdichte: | 1205,52 Einwohner je km² | |||
| Höhe: | 220 m n.m. | |||
| Postleitzahl: | 841 03 | |||
| Telefonvorwahl: | +421-2 | |||
| Geographische Lage: | 48° 11′ N, 17° 3′ O | |||
| Kfz-Kennzeichen (vergeben bis 31.12.2022): |
BA, BL, BT | |||
| Kód obce: | 529419 | |||
| Struktur | ||||
| Gemeindeart: | Stadtteil | |||
| Verwaltung (Stand: Oktober 2022) | ||||
| Bürgermeister: | Igor Polakovič | |||
| Adresse: | Miestny úrad Bratislava-Lamač Malokarpatské námestie 9 841 03 Bratislava | |||
| Webpräsenz: | www.lamac.sk | |||
| Jahr | 1995 | 2005 | 2015 | 2025 |
|---|---|---|---|---|
| Anzahl der Personen | 7243 | 6447 | 7110 | 7888 |
| Unterschied | −10,98 % | +10,28 % | +10,94 % |
| Jahr | 2024 | 2025 |
|---|---|---|
| Anzahl der Personen | 7878 | 7888 |
| Unterschied | +0,12 % |

Nach der Volkszählung 2011 wohnten im Stadtteil Lamač 6670 Einwohner, davon 6151 Slowaken, 150 Magyaren, 88 Tschechen, 17 Deutsche, 16 Mährer, 12 Russinen, 11 Russen, sechs Polen, fünf Roma, jeweils vier Bulgaren und Serben, drei Ukrainer, zwei Kroaten und ein Jude. 41 Einwohner gaben eine andere Ethnie an und 159 Einwohner machten keine Angabe zur Ethnie.
3783 Einwohner bekannten sich zur römisch-katholischen Kirche, 373 Einwohner zur Evangelischen Kirche A. B., 74 Einwohner zur griechisch-katholischen Kirche, 39 Einwohner zu den Brethren, 17 Einwohner zur evangelisch-methodistischen Kirche, 15 Einwohner zur orthodoxen Kirche, 14 Einwohner zu den christlichen Gemeinden, jeweils 10 Einwohner zu den Zeugen Jehovas und zur reformierten Kirche, jeweils acht Einwohner zu den Siebenten-Tags-Adventisten und zur apostolischen Kirche, sieben Einwohner zur tschechoslowakischen hussitischen Kirche, sechs Einwohner zu den Mormonen, vier Einwohner zu den Baptisten, jeweils zwei Einwohner zur Bahai-Religion und zur jüdischen Gemeinde und ein Einwohner zur altkatholischen Kirche. 99 Einwohner bekannten sich zu einer anderen Konfession, 1777 Einwohner waren konfessionslos und bei 421 Einwohnern wurde die Konfession nicht ermittelt.[7]
Bild des Stadtteils
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Der historische Ortskern erstreckt sich an der Straße Vrančovičova, dort steht die Margitkirche aus den Jahren 1947–1949, ein Werk des Architekten Milan Michal Harminc. Die neue Kirche ersetzte eine alte Kirche aus dem 16. Jahrhundert.[8] Weiter findet man bei der Kirche ein Denkmal an die Opfer beider Weltkriege und ein Denkmal an den Deutschen Krieg. Die Rosalienkapelle steht auf einem Hügel südlich des Ortskerns und wurde 1680–1682 erbaut, unmittelbar nach einer Pestepidemie in Pressburg in den Jahren 1678 und 1679.[9] Familienhäuser befinden sich südlich des alten Ortskerns sowie in Teilen Segnáre und Podháj, Wohnplattenbauten stehen an den Straßen Bakošova, Heyrovského, Na barine und Studenohorská. Der Platz Malokarpatské námestie (wörtlich Kleine-Karpaten-Platz) ist das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Stadtteils. Der Friedhof liegt auf einem schmalen Streifen zwischen der Straße Hodonínska und der Eisenbahn.
Nordwestlich des alten Ortsgebiets, jenseits der Autobahn, entsteht „auf der grünen Wiese“ das Stadtviertel Bory, das in den benachbarten Stadtteil Devínska Nová Ves übergreift, mit einem großen Einkaufszentrum (Bory Mall). Wohnungseinheiten befinden sich noch im Aufbau.[10]
Sport
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Lamač befindet sich eine Eishalle, eine Sporthalle, ein Fußballplatz des örtlichen Klubs FK Lamač und ein Freibad an der Straße Pod násypom.
Infrastruktur und Verkehr
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Der Stadtteil betreibt eine Grundschule und Kindergarten, weiter befinden sich in Lamač außerhalb der Trägerschaft des Stadtteile eine Montessori-Schule mit Kindergarten sowie je ein kirchlicher und privater Kindergarten.[11]
Der Bau des Großkrankenhauses Rázsochy wurde schon in den 1980er Jahren begonnen, aber nie fertiggestellt. Im Frühjahr 2020 wurde der Rohbau abgerissen, stattdessen soll dort bis 2024 ein neues Krankenhausprojekt verwirklicht werden.[12]
Durch Lamač passiert die Cesta I. triedy 2 („Straße 1. Ordnung“), hier mit Straßennamen Lamačská cesta und Hodonínska, von Bratislava nach Záhorská Bystrica und Stupava. Von ihr zweigt die Cesta II. triedy 505 („Straße 2. Ordnung“) Richtung Stadtviertel Bory und Devínska Nová Ves ab. Parallel zur I/2 führt die Autobahn D2, mit Anschlussstellen Lamač (55) und Polianky (59) sowie der Raststätte Lamač. Im Bereich der heutigen Anschlussstelle Polianky lag von 1973 bis 2007 das Autobahnende. Durch den Stadtteil verläuft zudem die Bahnstrecke von Wien nach Bratislava, mit dem Bahnhof Bratislava-Lamač mit regelmäßigen Regionalverbindungen.
Buslinien des städtischen ÖPNV-Betreibers DPB sorgen für Verbindungen mit anderen Stadtteilen, des Weiteren halten hier auch Buslinien der Regionalbusgesellschaft Slovak Lines an.
Söhne und Töchter des Stadtteils
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Alexander Húščava (1906–1969), slowakischer Historiker, insb. in den Historischen Hilfswissenschaften tätig
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Hustota obyvateľstva - obce [om7014rr_obc=AREAS_SK, v_om7014rr_ukaz=Rozloha (Štvorcový meter)]. Statistical Office of the Slovak Republic, 31. März 2026, abgerufen am 31. März 2026 (slowakisch).
- ↑ Počet obyvateľov podľa pohlavia - obce (ročne) [om7101rr_obce=AREAS_SK]. Statistical Office of the Slovak Republic, 31. März 2026, abgerufen am 31. März 2026 (slowakisch).
- ↑ Slovníkový portál Jazykovedného ústavu Ľ. Štúra SAV. Abgerufen am 20. September 2021 (slowakisch).
- ↑ História Lamača v skratke In: lamac.sk, abgerufen am 20. September 2021 (slowakisch)
- ↑ Miroslav Kropilák u. a.: Vlastivedný slovník obcí na Slovensku – I, VEDA, Bratislava 1977. S. 205 (Lemma Bratislava)
- 1 2 Počet obyvateľov podľa pohlavia - obce (ročne) [om7101rr_obce=AREAS_SK]. Statistical Office of the Slovak Republic, 31. März 2026, abgerufen am 31. März 2026 (slowakisch).
- ↑ Ergebnisse der Volkszählung 2011. Abgerufen am 19. September 2021 (slowakisch).
- ↑ Lamač (Bratislava) - Kostol sv. Margity Uhorskej In: pamiatkynaslovensku.sk, abgerufen am 20. September 2021 (slowakisch)
- ↑ Kaplnka svätej Rozálie In: lamac.sk, abgerufen am 20. September 2021 (slowakisch)
- ↑ Adrián Gubčo: Bory: Nová mestská štvrť alebo sídlisková kaša? In: yimba.sk vom 27. Januar 2021, abgerufen am 20. September 2021 (slowakisch)
- ↑ Kontakty na školy a školské zariadenia v Lamači In: lamac.sk, abgerufen am 20. September 2021 (slowakisch)
- ↑ Je definitívne preč: Nemocnicu Rázsochy už zrovnali so zemou, bratislavskenoviny.sk am 21. Februar 2020, abgerufen am 20. September 2021
