Ladenthin
Ladenthin Gemeinde Grambow | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 53° 22′ N, 14° 23′ O | |
| Höhe: | 65 m ü. NHN | |
| Fläche: | 8,52 km²[1] | |
| Einwohner: | 110 (22. Apr. 2021)[2] | |
| Bevölkerungsdichte: | 13 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1970 | |
| Postleitzahl: | 17322 | |
| Vorwahl: | 039749 | |
Lage von Ladenthin in Mecklenburg-Vorpommern
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Dorfkirche | ||
Ladenthin ist ein Ortsteil der Gemeinde Grambow des Amtes Löcknitz-Penkun im Landkreis Vorpommern-Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern.[3]
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ort liegt fünf Kilometer südsüdöstlich von Grambow. Die Ostgrenze der Gemarkung Ladenthin bildet zugleich die Staatsgrenze zur Republik Polen. Die Nachbarorte sind Schwennenz-Ausbau im Norden, Bobolin und Warnik im Nordosten, Karwowo im Osten, Barnisław im Südosten, Pomellen im Süden, Nadrensee und Kyritz im Südwesten, Lebehn im Westen sowie Schwennenz im Nordwesten.[4]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die erste urkundliche Erwähnung Ladenthins datiert 1261. Darin bestätigt Herzog Barnim I. von Pommern die Gründung und Ausstattung des Domstiftes zu St. Marien in Stettin. Im Zuge dieser Dotation wurden den Kanonikern die Einkünfte und Abgaben verschiedener Dörfer und Kirchen übertragen. Dabei wird Ladenthin zusammen mit dem Nachbarort Wąwelnica (Wampen) bezüglich seiner Erträge und Zehnten zugunsten des neuen Kollegiatstiftes aufgeführt.[5] Eine weitere Urkunde aus demselben Jahr nennt Ladenthin ebenfalls.[6]
Historisch gehörte Ladenthin zum Kreis Randow in Pommern. Durch die Ziehung der neuen deutsch-polnischen Grenze im Jahr 1945 direkt östlich des Ortes geriet Ladenthin in eine extreme Randlage. Die Grenze verläuft nur wenige hundert Meter östlich des Ortskerns.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Erwin Schulz: Der Ortsnamen-Detektiv – Mittelalterliche Siedlungsnamen im Kreis Uecker-Randow (1121–1591) – Ursprung, Details, Erklärungen – mit einer Übersicht zu Ortsnamen ab 1600. Hrsg.: Norbert Raulin. Schibri-Verlag, Milow 2007, ISBN 978-3-937895-44-4, S. 70 ff.
- Georg Dehio: Mecklenburg-Vorpommern. Bearb. von Hans-Christian Feldmann u. a. In: Dehio Vereinigung (Hrsg.): Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Deutscher Kunstverlag, Berlin/München 2016, ISBN 978-3-422-03128-9, S. 323.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ladenthin im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie
- Dorfkirche Ladenthin auf dorfkirchen-in-mv.de
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Amt Löcknitz-Penkun – SB Liegenschaften (Hrsg.): Flächen des Amtsbereiches. Angaben in ha – Stand 2. Juni 2017. Löcknitz 2. August 2017.
- ↑ Amt Löcknitz-Penkun – Der Amtsvorsteher – SB Einwohnermeldeamt (Hrsg.): Einwohnerzahlen. Löcknitz 22. April 2021.
- ↑ Hauptsatzung der Gemeinde Grambow. 29. August 2024, § 2 Ortsteile, S. 1 (amt-loecknitz-penkun.de [PDF; abgerufen am 30. Oktober 2026]).
- ↑ Geodatenviewer des Amtes für Geoinformation, Vermessungs- und Katasterwesen Mecklenburg-Vorpommern (Hinweise)
- ↑ Pommersches Urkundenbuch (PUB), Band 2. Abt. 1: Rodgero Prümers: 1254–1278. In: Commission bei Th. von der Rahmer, Stettin 1881, S. 78 f., Nr. 698. (Digitalisat in der Kujawsko-Pomorska Digitalen Bibliothek).
- ↑ Pommersches Urkundenbuch (PUB), Band II, S. 87., Nr. 710.

