Labidochirus
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Labidochirus | ||||||||||||
| Benedict, 1892 |
Labidochirus ist eine Gattung der Rechtshändigen Einsiedlerkrebse mit zwei rezenten Arten.[1] Sie besiedeln die Gezeitenzone, den Schelf und den Kontinentalhang und in Tiefen zwischen 1 und 419 m in der Arktis und den gemäßigten Breiten des Nordpazifiks.[2]
Merkmale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gattung hat die Merkmale der Rechtshändigen Einsiedlerkrebse. Der Schild (stark verknöcherter vorderer Teil des Carapax) ist bis zu 17 mm lang und, mit Ausnahme der Kiemenplatten (Branchiostegiten), stark verknöchert. Der hintere Teil des Carapax ist breiter als der Schild. Die Acicel des Augenstiels sind vom Vorderrand des Carapax verdeckt. Die Scherenbeine sind ungleich oder nahezu gleich. Der vierte Pereiopode ist einfach gebaut, die Raspel am Propodus besteht aus ein bis zwei Hornschuppenreihen. Männchen haben keine unpaaren Pleopoden. Die Hinterränder des Telsons verlaufen gerade.[2]
Systematik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zur Gattung gehören folgende rezente Arten:[1]
- Labidochirus anomalus (Balss, 1913)
- Labidochirus splendescens (Owen, 1839)
Synonyme sind Eupagurus (Labidochirus) Benedict, 1892 und Eupagurus (Libidochirus) Benedict, 1892.[1]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 Labidochirus Benedict, 1892. In: World Register of Marine Species. Abgerufen am 15. Oktober 2026 (englisch).
- 1 2 Gary C. B. Poore, Shane T. Ahyong: Labidochirus Benedict, 1892. In: Marine Decapod Crustacea. A Guide to Families and Genera of the World. Csiro Publishing, Clayton South 2023, ISBN 978-1-4863-1180-4, S. 330 (englisch).