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Königsbart

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kopf einer Statue des Chephren, gut zu erkennen: der Königsbart

Der Königsbart oder Pharaonenbart gehörte im Alten Ägypten zu den pharaonischen Insignien und bezeichnete einen geflochtenen, künstlichen Kinnbart, der an einem feinen Riemen um das Gesicht befestigt war und zu zeremoniellen Anlässen getragen wurde, weshalb auch die Bezeichnung „Zeremonialbart“ gängig ist. Königsbärte sind seit dem Prädynastikum belegt. Bekannte Könige, die sich mit Bart abbilden ließen, sind z. B. Narmer (1. Dynastie), Djoser (3. Dynastie) und Ramses II. (19. Dynastie).

Auch Königinnen, die die Regierungsgewalt innehatten, wurden mit dem Königsbart als Insigne der Macht dargestellt, wie z. B. Chentkaus I. (4. Dynastie) und Hatschepsut (18. Dynastie).