Der geht vermutlich auf den keltischen Flussnamen *Kuslā zurück, einer l-Ableitung der indogermanischen Verbalwurzel *kues mit der Bedeutung „schnaufen, schnauben, seufzen“. Das Benennungsmotiv dürfte entsprechend das rauschende Wasser gewesen sein.[3]
Der Kuselbach entsteht durch den Zusammenfluss von Bledesbach und Pfeffelbach in Diedelkopf auf einer Höhe von 240mü.NHN. Von seinem Ursprung an fließt der Bach vorwiegend in östliche Richtungen, passiert dabei die Kreisstadt Kusel, durchfließt Rammelsbach und Altenglan und mündet dort linksseitig auf 196mü.NHN in den Glan.
Nach seiner 7,2km langen Flussstrecke mündet der Kuselbach 44 Höhenmeter unterhalb seines Ursprungs, was einem mittleren Sohlgefälle von 6,1‰ entspricht. Er entwässert ein 79,558km² großes Einzugsgebiet über Glan, Nahe und Rhein zur Nordsee. Es zählt naturräumlich zum Unterraum Kuseler Bergland des Nordpfälzer Berglandes.
Der Kuselbach zählt zu den feinmaterialreichen, karbonatischen Mittelgebirgsbächen (Typ 6). Seine Gewässerstrukturgüte wird überwiegend mit stark bis vollständig verändert angegeben. Nur wenige kurze Abschnitte gelten als deutlich verändert. Die Gewässergüte wird bis Kusel mit gering belastet, unterhalb mit kritisch belastet angegeben.[2]
In Diedelkopf führt eine denkmalgeschützte Brücke über den Kuselbach.
Historisch überquerte unmittelbar am Bahnhof Kusel eine Brücke der stillgelegten und abgebauten Bahnstrecke Türkismühle–Kusel den Fluss. Fast an gleicher Stelle überquert ihn nun eine für Rad- und Fußverkehr genutzte neue Brücke.
grenzen an den Lauf des Baches vor dem Ort Rammelsbach zwei Gewanne mit Namenselement „Pendesbach“ und im Ort selbst gibt es einen bachparallelen „Pendesbachweg“. Der auf
verwendete Name „Erzborn“ für den Bach scheint vielmehr verballhornt seine Quelle zu bezeichnen, denn die oben genannte Karte zeigt einen Gewannnamen „Am Arztbörnchen“ (!) am Bachanfang.