Kollapriel
| Kollapriel (Rotte) Ortschaft Katastralgemeinde Kollapriel | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Melk (ME), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Melk | |
| Pol. Gemeinde | Melk | |
| Koordinaten | 48° 12′ 7″ N, 15° 18′ 37″ O | |
| Höhe | 288 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 23 (1. Jän. 2026) | |
| Fläche d. KG | 2,31 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 04739 | |
| Katastralgemeindenummer | 14129 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Kollapriel ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Melk im Bezirk Melk in Niederösterreich mit 23 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026).[1]
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Rotte liegt südwestlich von Melk und östlich von Großpriel. In der Ortschaft befindet sich auch die Einzellage Klauspriel. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 9 Adressen.[2]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit sieben Häusern genannt, das nach Melk eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Melk besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Zelking zu Matzleinsdorf ausgeübt und die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Melk und Zelking.[3]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Kollapriel zwei Landwirte mit Direktvertrieb ansässig.[4] Vor der Gemeindezusammenlegung war der Ort ein Teil der damaligen Gemeinde Schrattenbruck.
Siedlungsentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Kollapriel insgesamt 13 Bauflächen mit 7.154 m² und 23 Gärten auf 47.105 m², 1989/1990 gab es 13 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 19 angewachsen und 2009/2010 bestanden 15 Gebäude auf 21 Bauflächen.[5]
Bodennutzung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Katastralgemeinde ist land- und forstwirtschaftlich geprägt. 81 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 141 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 85 Hektar Landwirtschaft betrieben und 140 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 84 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 139 Hektar betrieben.[5] Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Kollapriel beträgt 42,8 (Stand 2010).
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 60, Sektion Melk, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,9 MB]).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 206.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
- ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
- ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 140f (Kollapriel in der Google-Buchsuche).
- ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 321
- 1 2 BEV: Regionalinformation 31.12.2018 auf bev.gv.at (online)
